11. November 2008Anna Kowal Heinrich Heines Leben und sein Werk

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    05-Apr-2015

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<ul><li> Folie 1 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Heinrich Heines Leben und sein Werk </li> <li> Folie 2 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Ab 1804 Schulbesuch 1807 - 1814 Lyzeum in Dsseldorf Dsseldorf Vater Samson Heine Mutter- Elisabeth Harry Heine Bruder- Maximilian Heine 13.12.1797-17.2.1856 </li> <li> Folie 3 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Geboren am 13.12.1797 in Dsseldorf [...] Dsseldorf ist eine Stadt am Rhein, es leben da 12.000 Menschen, und viele hunderttausend Menschen liegen noch auerdem da begraben. Und darunter sind manche, von denen meine Mutter sagte, es wre besser, sie lebten noch, z. B. mein Grovater und mein Oheim, der alte und der junge Herr v. Geldern, die beide so berhmte Doctoren waren, und so viele Menschen vom Tode kurirt, und doch selber sterben muten. [...] Aus Reisebilder 2. Teil (Ideen. Das Buch Le Grand. Capitel VI.) von 1826 </li> <li> Folie 4 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal [...]Die Stadt Dsseldorf ist sehr schn, und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufllig dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Muthe. Ich bin dort geboren, und es ist mir, als mte ich gleich nach Hause gehn. Und wenn ich sage, nach Hause gehn, so meine ich die Bolkerstrae und das Haus, worin ich geboren bin. [...] Madame, wenn ich ein berhmter Schriftsteller werde, so hat das meiner armen Mutter genug Mhe gekostet. [...] Aus Reisebilder 2. Teil (Ideen. Das Buch Le Grand. Capitel VI.) von 1826 </li> <li> Folie 5 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Heinrich Heine l auf Elfenbein von Colla, um 1825 1825 Protestantische Taufe, Promotion 1826 Beginn der Verlagsbezieh- ung zu J. Campe, Reisebilder 1828 Redakteur, Reise durch Norditalien 1815 - 1819 kaufmnnische Lehre in Frankfurt und Hamburg 1827 - Reisebilder II 1819 1825 Jurastudium in Bonn, Berlin, Gttingen </li> <li> Folie 6 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal 1835 Verbot der Schriften Heines in Deutschland 1844 Zweite Reise nach Hamburg 17.02.1856 starb Heinrich 1843 Erste Reise nach Hamburg 1841 Heirat mit Mathilde 1831 Reisebilder IV Mai: : bersiedlung nach Paris 1830 Reise nach Helgoland. 1829 Reisebilder III, u.a mit denBdern von Lukka 4.02.1842 - 21.04.1927 1848 Matratzengruft </li> <li> Folie 7 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Amalie Heine, Heinrichs Cousine und erste groe Liebe </li> <li> Folie 8 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Heines Ehefrau Mathilde (Augustine Crescence Mirat) </li> <li> Folie 9 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Heine und Mathilde. Gemlde von Ernst Benedikt Kietz, 1851 </li> <li> Folie 10 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Heine-Verffentlichungen zu Lebzeiten 1817 erste Gedichte 1820 Der Aufsatz Die RomantikDie Romantik 1822 Briefe aus Berlin 1823 ber Polen 1824 33 Gedichte von H. Heine 1826 Die Harzreise Reisebilder 1. Teil 1827 Reisebilder 2. Teil 1828 Englische Fragmente 1829 Reise von Mnchen nach Genua. Reisebilder 3. Teil 1831 Nachtrge zu den Reisebildern </li> <li> Folie 11 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal 1832 Franzsische ZustndeFranzsische Zustnde 1835 Der Salon II 1836 Offener Brief an die BundesversammlungOffener Brief an die Bundesversammlung 1837 Der Salon III 1838 Der SchwabenspiegelDer Schwabenspiegel 1839 SchriftstellernteSchriftstellernte 1840 Ludwig Brne. Eine Denkschrift. Der Salon IV </li> <li> Folie 12 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal 1843 Atta Troll 1844 Lobgesnge auf Knig Ludwig Deutschland. Ein Wintermrchen 1846 Aus den Pyrenen. Die Gttin DianaAus den PyrenenDie Gttin Diana 1847 Der Doktor Faust Atta Troll. Ein Sommernachtstraum 1851 Romanzero 1853 Die Gtter im Exil </li> <li> Folie 13 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Heine-Handschrift zu "Neue Gedichte" Heine-Handschrift zu "Gestndnisse" Heines handschriftlicher Testamententwurf </li> <li> Folie 14 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Heine-Tagebuch 1. Januar 1856 </li> <li> Folie 15 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Seine Briefpartner: Friedrich Merkel Karl August Varnhagen von Ense Maximilian Heine Giacomo Meyerbeer George Sand Heinrich Laube Gustav Kolb Julius Campe Betty Heine Mathilde Heine Karl August Varnhagen von Ense Ferdinand Lasalle Ferdinand Friedland Alexandre Weill </li> <li> Folie 16 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal An Mathilde Heine Hamburg, 19. September 1844 Mit meinen Augen geht es immer schlechter, ich habe Mhe zu schreiben, und das ist der Grund, warum ich Dir jetzt nicht viel schreibe. [...] </li> <li> Folie 17 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal An Alexandre Weill Montmorency, 22. September 1847 [...] denn seit lnger als 14 Tagen bin ich auch an beiden Fen und dem ganzen Unterleib gelhmt, so da ich nicht gehen kann. [...] </li> <li> Folie 18 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Gestorben am 17.2.1856 in Paris Aus Heines Testament (geschrieben am 13. November 1851) bersetzt von Adolf Strodtmann: Heinrich Heines Leben und Werke, 2. Auflage, Berlin 1874. [...] Wenn ich mich zur Zeit meines Ablebens in Paris befinde und nicht zu weit von Montmartre entfernt wohne, so wnsche ich auf dem Kirchhofe dieses Namens beerdigt zu werden, da ich eine Vorliebe fr dieses Quartier hege, wo ich lange Jahre hindurch gewohnt habe. [...] </li> <li> Folie 19 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Maria Embden-Heine (Principessa della Rocca) ber Heinrich Heines Tod Aus Erinnerungen an Heinrich Heine von seiner Nichte Maria Embden-Heine, Principessa della Rocca. (Hamburg, Hoffmann &amp; Campe, 1881) Mitte Februar konnte niemand sich mehr ber Heine's Zustand tuschen; nur seine Frau hatte sich an die Phasen der Krankheit so gewhnt, da Nichts mehr groen Eindruck auf sie machte, denn hufig war nach den heftigsten Anfllen Besserung eingetreten. Den 13. Februar wurde das Erbrechen so heftig, da alle Hlfsmittel der Heilkunde ohne Erfolg blieben, und dieser Zustand dauerte drei Tage lang. Er war so sehr an Opium gewhnt, da sogar die strksten Dosen dieser Arznei ihm weder Linderung noch Schlummer verschaffen konnten. Pauline behauptet, da Heine nicht an sein nahes Ende glaubte, obgleich er zu Allen davon sprach, die ihn umstanden; innerlich hegte er jedoch noch einen Schimmer von Hoffnung, da er siegreich aus diesem Kampfe hervorgehen wrde. Er versuchte ein neues Testament zu schreiben, aber beim ersten Paragraphen verlieen ihn seine Krfte, obgleich er bei voller Geistesklarheit blieb. Wenn die Schmerzen etwas nachlieen scherzte er sogar! Wie ein Lauffeuer verbreitete sich das Gercht in der Stadt, Heine liege in den letzten Zgen, und alle seine Freunde eilten herbei, ihn noch einmal zu sehen. Meiner erzhlt, da einer seiner Freunde ihn mit Besorgnis gefragt habe: Haben Sie sich mit Gott vershnt? Beruhigen Sie sich, antwortete Heine lchelnd, Gott wird mir verzeihen, denn das ist sein Handwerk. </li> <li> Folie 20 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Nichts wurde unversucht gelassen, ihm Ruhe und Linderung zu verschaffen, dennoch verschlimmerte sich sein Zustand von Augenblick zu Augenblick und als Mathilde den Arzt fragte, ob keine Hofnung mehr vorhanden sei, schttelte er traurig mit dem Kopfe und ging schweigend zu dem Kranken hinein. Heine bemerkte, da Gruby mit traurigem Tone sprach, da fragte er mit fester Stimme: Also ich mu sterben? Gruby, der seinen Charakter kannte und ihm oft versprochen hatte ihm die Wahrheit nicht vorzuenthalten, wenn der letzte Augenblick nahe, bejahte seine Frage und Heine empfing diese Kunde ohne die geringste Unruhe. Seine Geistesgegenwart verlie ihn nicht und er blieb bis an sein Ende bei vollem Bewutsein. Am Sonntag um 4 Uhr Morgens den 17. Februar 1856 sprach er noch ruhig mit seiner Wrterin; um 5 Uhr schlief er sanft ein zu einem bessern Erwachen. [...] </li> <li> Folie 21 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Anzeige in La Presse am 19. Februar 1856: Henri Heine, l'illustre pote allemand, a succomb, le 17 de ce mois, la longue et doloreuse maladie dont il tait atteint depuis prs de huit ans. Les obsques auront lieu demain mercredi, 10 heures. On se runira la maison mortuaire, avenue Matignon, n 3. Les amis et les nombreuses connaissances de l'illustre dfunt qui n'auraient pas reu de lettre de faire part sont pris de regarder comme telle la prsente insertion. Heinrich Heine, der berhmte deutsche Dichter, ist am 17. dieses Monats der langen und schmerzhaften Krankheit erlegen, an der er seit fast acht Jahren litt. Die Beisetzung wird morgen, Mittwoch, um 10 Uhr stattfinden. Man wird sich im Trauerhaus in der Avenue Matignon 3 treffen. Die Freunde und zahlreichen Bekannten des berhmten Verstorbenen, die keine Familienanzeige erhalten haben sollten, werden gebeten, die vorliegende Annonce als solche zu betrachten. Anzeigetext und bersetzung aus Heinrich Heine - Smtliche Schriften, Carl Hanser Verlag </li> <li> Folie 22 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Das Gedicht auf Heines Grab: Wo? Wo wird einst des Wandermden Letzte Ruhesttte sein? Unter Palmen in dem Sden? Unter Linden an dem Rhein? Werd ich wo in einer Wste Eingescharrt von fremder Hand? Oder ruh ich an der Kste Eines Meeres in dem Sand? Immerhin! Mich wird umgeben Gotteshimmel, dort wie hier, Und als Totenlampen schweben Nachts die Sterne ber mir. </li> <li> Folie 23 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal ber Heine "Heine habe ich mit Trnen in den Augen gelesen." Christian Morgenstern "Den hchsten Begriff vom Lyriker hat mir Heinrich Heine gegeben... Er besa jene gttliche Bosheit, ohne die ich mir das Vollkommene nicht zu denken vermag... Man wird einmal sagen, da Heine und ich bei weitem die ersten Artisten der deutschen Sprache gewesen sind..." Friedrich Nietzsche </li> <li> Folie 24 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal Dies war ein Vorspiel nur, dort wo man Bcher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen. aus Almansor (Quelle: ZDF) </li> <li> Folie 25 </li> <li> 11. November 2008Anna Kowal ENDE </li> </ul>