Advert: Alex Breuer GmbH

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    16-Sep-2016

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<ul><li><p>interdisziplinare Intensivmedizin umfasst3 Stationen mit insgesamt 34 Betten, dieAnzahl der zuverlegten Patienten mitMRSA-Nachweis steigt seit dem Jahr2000 stetig an. Dieses fuhrte zu derManahme, dass alle aufgenommenenIntensivpatienten mit einem Risikoprofilfur MRSA, d.h. solche, die in ihrer Anam-nese bereits einen MRSA-Nachweis hat-ten, alle zuverlegten Patienten aus demAusland, aus Alten- und Pflegeheimensowie aus definierten Kliniken und Reha-einrichtungen quarantaneisoliert und aufMRSA untersucht wurden.</p><p>jeweils eine korrekt ist. Durch jede korrektbeantwortete Frage steigt der Spieler aufeiner Scala vom Abiturienten bis zumChefarzt eine Stufe hoher. Die Einsteiger-fragen sind spielerisch und lustig undkonnen in den meisten Fallen mit Allge-meinwissen gelost werden. Mit zuneh-menden Schwierigkeitsgraden steigertsich das Level der Fragen bis zum Spezi-alwissen mikrobiologischer Experten. BeiFragen, die die Studenten nicht beant-worten konnen, kann die Hilfe von dreiunterschiedlichen Jokern in Anspruch ge-nommen werden. Zur Steigerung des</p><p>in einem horizontalen vanA-Gentransferzwischen klonal verschiedenen Isolateninnerhalb eines Krankenhauses. Vor letz-terem Hintergrund macht eine Unter-scheidung zwischen epidemischen undnicht-epidemischen VRE im Krankenhaus,wie sie in letzter Zeit diskutiert wurde,wenig Sinn. Jedes Reservoir der vanADeterminanten auch auerhalb von Ente-rokokken birgt eine reale Gefahr derUbertragung in epidemische Stamme oderauf MRSA.Im Weiteren wurde die bereits publizierteKonsensusempfehlung Baden-Wurttem-berg zum Umgang mit VRE-positiven Pa-tienten vorgestellt. Hintergrund hierfur</p><p>g.Bei einem positiven Nachweis bleibt dieIsolation bestehen und es wird mit einemEradikationsversuch begonnen (Mupiro-cin-Nasensalbe, Ganzkorperwaschungenfur 5 Tage, nach 2 Tagen Pause an 3aufeinander folgenden Tagen Kontrollab-striche) nur nach strengster Indikationoder bei Infektionen wird mit einer ge-zielten Antibiotikatherapie begonnen.Durch diese Manahme konnten dieMRSA-Ubertragungen deutlich gesenktwerden (66 Ubertragungen im Jahr 2000auf 21 Ubertragungen im Jahr 2006) bzw.auf einem niedrigen Niveau (0 Uber-tragungen im Jahr 2007 und 7 Uber-tragungen im Jahr 2006) gehaltenwerden.Bei Vergleich der Daten mit denen desKISS-Systems lasst sich erkennen, dassder Anteil an MRSA-positiven zuverlegtenIntensivpatienten an der UnfallklinikMurnau mit 82,14% vs. 56,3% hoher istund der Anteil an Intensivpatienten, derMRSA auf Station erworben hat, mit17,86% vs. 43,67% erheblich niedrigerliegt. Dieses wird auf die Effektivitat derpersonell und wirtschaftlich sehr auf-wendigen Manahmen zuruckgefuhrt.Sehr schon war die Vorstellung eines mi-krobiologischen E-Learning Quiz.Basierend auf dem popularen TV-Quiz(Wer wird Millionar</p><p>) wurde ein E-Lear-ning Quiz entwickelt, der mikrobiolo-gische Sachinhalte abfragt. Frageninhaltestammen aus den Bereichen Bakteriolo-gie, Mykologie, Parasitologie, Virologieund Krankenhaushygiene. Jede Frage hatvier Antwortmoglichkeiten, von denenLerneffektes ist jede Frage mit einemkurzen erklarenden Kommentar gekop-pelt, der bei Bedarf abgefragt werdenkann. Die Datenbank besteht aus einemFragenpool, der jeweils den Fragetext,vier Antwortmoglichkeiten und dieErklarungen enthalt. Alle Fragen sind je-weils einer von funf unterschiedlichenSchwierigkeitsstufen zugeordnet. Fur einSpiel werden 15 Fragen zufallig aus demPool ausgewahlt und zu einer Staffel zu-sammengestellt. Das Spiel ist fur Stu-denten uber das Internet zuganglich undwurde mit Hilfe von Flash MX, PHP undXML-Technologien implementiert. DieMedizinische Mikrobiologie stellt einideales Fachgebiet fur diese Art vone-learning Quiz dar, da die Studenten in-nerhalb kurzer Zeit sehr viel Faktenwissenbewaltigen mussen, das aus einer Viel-zahl von ihnen unbekannten mikrobiolo-gischen Erregern und Charakteristikaeinzelner Erreger besteht. Die Daten-bankstruktur kann jedoch sehr leicht mitanderen Frageninhalten aufgefullt werdenund liefert so eine generelle Plattform fureine neue und spielerische e-learning Er-fahrung.Zu den Themen</p><p>VRE und ESBL</p><p>gab esmehrere Vortrage. Es wurde aus der Ar-beitsgruppe aus Wernigerode festgestellt,dass der Anstieg der Raten von VRE inDeutschland zwischen 2004 und 2006 ausverschiedenen Entwicklungen resultiertund kein einheitliches Bild ergibt.Ursachen liegen sowohl in einer klonalenund uberregionalen Ausbreitung ver-wandter und epidemischer VRE als auch</p><p>Krh.-Hywar ein seit etwa 2003 vermehrtes Auf-treten von VRE aus klinischen Untersu-chungsmaterialien. In mehreren Klinikenkam es zu Ausbruchen, bei denen vorallem immunkompromittierte Patientenbetroffen waren. Die Konsenusempfeh-lung sollte ein einheitliches Vorgehen anmoglichst vielen Krankenhausern unterEinbeziehung der Universitatsklinika be-wirken.Es wird berichtet, dass Einigkeit besteht,dass Patienten, die mit VRE kolonisiertbzw. infiziert sind, in der Regel isoliertwerden mussen. Auch die herausragendeBedeutung einer adaquaten Handehygie-ne ist unbestritten. Einzelne Punkte blei-ben aber auf Grund ihrer Komplexitatkontrovers, z.B. der Umfang des Scree-nings oder unter welchen Voraussetzungendie Isolierung aufgehoben werden kann.Hierzu liegen keine oder nur wenigeaussagekraftige Daten aus der Literaturvor. Wegen der grundsatzlichen Gefahreiner Vancomycin-Resistenz-Ubertragungauf S. aureus, insbesondere auf MRSA,muss wenn immer moglich vermiedenwerden, MRSA-Trager gemeinsam mitVRE-Tragern in einer Kohorte zu isolieren.In kritischen Bereichen ohne geeigneteIsoliermoglichkeiten, z.B. Intensivstatio-nen, ist im Einzelfall zu entscheiden. Dannmuss jedoch fur jeden Patienten eine in-dividuelle</p><p>Kittelpflege</p><p>durchgefuhrtwerden.</p><p>+ Inf.verh. 29 Heft 5 (2007): 183186 185http://www.elsevier.de/khinf</p></li></ul>