Advert: Dr. Schumacher GmbH

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    17-Sep-2016

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  • Adam Fraise, Birmingham uber die euro-paischen Normen zur Desinfektion vonmedizinischen Instrumenten incl. flexiblenEndoskopen.Sehr ubersichtlich prasentierte er dabeidie einzelnen Phasen der Entwicklung,unter Berucksichtigung der jeweils zumEinsatz kommenden Normen. Damit wur-den sehr ubersichtlich die Testmethodeneinerseits sowie die einzusetzenden Bak-terien, Pilze/Hefen und Viren anderseits

    Parasiten wie Toxoplasmen oder Cryptos-poridium eine Rolle spielen konnen. Dainsbesondere die Bronchoskopie/Lungen-lavage als diagnostische Manahme beider Tuberkulose eine Rolle spielt, darfdieses nicht vernachlassigt werden. Er-gebnisse zu Mykobakterien liegen im Zu-sammenhang mit der Aufbereitung vonBronchoskopen bisher nicht vor. Die Tat-sache, dass beim Bronchoskopieren Ver-letzungen des Epithels moglich sind, be-deutet daruber hinaus, dass bei entspre-

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    Halle 6, Stand D 3514.-17. November 2007

    g. + Inf.verh. 29 Heft 5 (2007): 187189 189http://www.elsevier.de/khinfeinzelnen Verfahren die Versuchsbedin-gungen im Hinblick auf organische Be-lastung prazisiert. Abschlieend empfahlder Referent, sich die CEN-Website

    an-zusehen.Im folgenden Beitrag ging Heike Martiny,Berlin auf den Entwurf der DIN EN ISO15883, 4 ein, referierte uber das groeSpektrum an Mikroorganismen, mit de-nen flexible Endoskope kontaminiertwerden konnen, die moglichen verblei-benden Kontaminationen, das Infektions-risiko und die daraus resultierende hoheAnforderung an die Aufbereitung der fle-xiblen Skope. Dabei stellen Noroviren ei-nerseits sowie die Sporen von Clostridiumdifficile andererseits fur den Magen-Darm-Trakt sowie Mykobakterien fur denRespirationstrakt besondere Herausforde-rungen und Risiken dar. Um diese be-herrschen zu konnen, wird daher einer-seits eine sichere Reinigung, andererseitseine sichere Desinfektion erforderlich. DieQuantifizierung dieser Leistungen einer-seits sowie deren Uberprufung anderer-seits stellen groe methodische Heraus-forderungen dar, so die Referentin.Im letzten Beitrag der Veranstaltung re-ferierte Constanze Wendt, Heidelberguber das Spektrum der antimikrobiellenAktivitat der Bronchoskop-Desinfektion.Erganzend zu Martiny ging sie dabeispeziell auf die Mikroorganismen desoberen und unteren Atemtraktes auchunter pathologischen Bedingungen ein.Dabei hob sie die Besonderheit von hos-pitalisierten Patienten mit Bronchitis oderPneumonie, z.B. unter Immunsuppressionhervor, bei denen neben Pneumokokken,Pseudomonas spezies, Clamydien, auchMykobakterien, Viren wie Influenza oderZytomegalie, Pilze wie Aspergillen oderchenden Patienten auch an HIV, HBV undHCV gedacht werden muss. Die Notwen-digkeit des Entfernens bzw. Abtotens vonbakteriellen Sporen ist sicherlich nur beiwenigen Anwendungen, z.B. bei Ver-dachtsfallen auf Lungenmilzbrand oderbei der Untersuchung bestimmter im-munsupprimierter Patienten, zuberucksichtigen.Die Veranstaltung in Tallin prasentierteauf hohem Niveau den derzeitigen Standdes Wissens der angesprochenen The-mata. Dabei stand wieder einmal diewichtigste hygienische Manahme, dieHandedesinfektion, im Vordergrund. DieTatsache, dass in verschiedenen euro-paischen Landern wie der Schweiz,Frankreich, Belgien und hoffentlich auchin Deutschland eine Kampagne zur Erho-hung der Compliance der Handedesin-fektion ins Leben gerufen wurden/wer-den, verdeutlicht einerseits, dass dasWissen um diese wichtigste Manahmezwar bekannt ist, dass aber der Schrittzum Tun schwer fallt. Es mag ein Trostsein, dass dies in vielen europaischenLandern so gesehen werden muss, ande-rerseits stimmt es nachdenklich, dassFakten allein nicht ausreichend sind furdie erforderliche Umsetzung.Positiv stimmt, dass die erste Manahmein der Schweiz und auch der erste Teil derKampagne in Frankreich/Belgien deutlicheErfolge gezeigt haben und es sich lohnt,solche Initiativen zu ergreifen. Trotz allerstetiger Bemuhungen um die Umsetzungder Handehygiene wird es wohl immerwieder erforderlich sein, durch Kampa-gnen wach zu rutteln und uns alle vordem Mudewerden zu schutzen.

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