Bauchdeckentumor mit Bandstellung der Kerne

  • Published on
    16-Aug-2016

  • View
    213

  • Download
    0

Embed Size (px)

Transcript

<ul><li><p>(Aus dem Pathologischen Institut der Universit~t Rostock.- Direktor: Prof. Dr. W. Fischer.) </p><p>Bauchdeckentumor mit Bandstellung der Kerne. Von </p><p>Dr. Karl Hille. </p><p>Mit 1 Textabbildung. </p><p>(Eingegangen am 27. April 1926.) </p><p>Durch Lauche und Krumbein ist die Frage nach der Natur und Histo- genese der Tumoren mit ,,Bandstellung der Kerne" erneut aufgeworfen und durch die Theorie des rhythmischen Wachstums mesodermalen Ge- schwulstgewebes in ein neues Licht geriickt worden. </p><p>Die Geschichte der Forschungen fiber diese Geschwiilste ist vielfaeh ausfiihrlich mit Anfiihrung fast aller einsehli~gigen Arbeiten, aber trotz- dem kaum erschSpfend und klar, beschrieben worden (Verocay, Wallner, Frei/eld). Sie nimmt ihren Ausgang yon der Neuromlehre. Der Uber- sichtlichkeit halber werden die geschichtliehen Daten am besten in 3 Perioden eingeteilt, die teilweise ineinandergreifen, abet jede von einem vorwiegenden Gesichtspunkte beherrscht wird. </p><p>Die erste Periode, etwa yon 1803 bis 1898 zu reehnen, kniipft sieh an die Namen Odier, Virchow, v. Recklinghausen und Knauss. 1803 beschrieb, meines Wissens als erster, Odier ein ,,Neurom"; er bezeichnete damit eine Geschwulst im wesentlichen allein nach ihren 5rtlichen Beziehungen zum Nervensystem, ohne die Histologie und Histogenese zu berfick- siehtigen. In der Folge wurden jedoch fiir die weiteren Beobachter histologische und histogenetische Gesichtspunkte ffir die Beurteilung und Klassifizierung dieser Tumoren bestimmend. Die Deutung der mannigfachen mikroskopisehen Befunde geschah bald in dem Sinne, dab es sich um Wucherung echten Nervengewebes, also ektodermale Tumoren, handle, bald in der Auffassung, dab eine fibr6se, also mesoder- male Geschwulst vorl~ge. Die wesentlichen Arbeiten zu dieser Frage lieferten Virchow, v. Recklinghausen und Knauss. Virchow schied die Nerventumoren in wahre (eehte nerv6se, d. h. ektodermale), in falsche (fibr6se, d.h. mesodermale) und gemisehte Neurome. v. Recklinghausen (1882) stand im wesentliehen auf dem Boden der mesodermalen Theorie und hatte mit seinen Ausfiihrungen solchen Erfolg, dab Knauss (1898) </p><p>Zeitschrift ftir Krebsforschung. 28. Bd. 27 </p></li><li><p>400 K. tIille: </p><p>das g~nzliche Fehlen yon VerSffentlichungen fiber echte Neurome sei~ der 35 echte Neurome zusammenstellenden Arbeit von Courvoisier (1886) auf Recklinghausens Arbeit zurfickffihren zu mfissen glaubte. Knauss selbst t-rat nun erneu$ warm ffir das Vorkommen echter Nerventumoren ein.-- Es muI~ bier betont werden, dab die yon ihm geschilderten und in dieser Zeit umstrittenen ,,paraUelfasrigen Biindel" keinerlei Kern- b~ndstellung aufwiesen; es handelt sieh offenbar um ganz andere Bilder als bei den Kernbhndern, die sp~terhin fiir die histologische Diagnose solehe Bedeutung erlangt haben. </p><p>Die Zweite Periode umfal~t die Jahre 1892--1925; sie ist eng ver- knfipft mit den Namen v. Hippel, Veq'ocay und Frei/eld. 1892 hat~en v. Hippel zum ersten Male ein neues Monient in die Forschung der Ner- ventumoren gebracht: die sogen~nnte ,,Bandstellung" der Kerne. Diese gab Verocay (1908 und 1910) Veranlassung, eine neue ektodermale Ur- sprungstheorie aufzustellen: er leitete die Nerveutumoren yon den Sehwannschen Zellen ab und gab ihnen den Namen ,,5[eurinome". Diese Auffassung fand solche Anerkennung, dab zum Tefl die Begriffe Neu- rofibromatose und Neurinomatose identifiziert wurden (Wallner). Der Widerspruch war relativ gering (Harbitz, Kau/mann, Ribbert u.a.). Eine wesentliche Unterstfitzung wurde Verocay durch die Arbeit von Frei[eld (1914) zutefl. Diese Autorin ging aus yon der Forschung der vorwiegend malignen, solit~ren Sympathoblastome (Lit. Frei[eld, Ehrlich-Derman); sie fand gutartige Tumoren, in deneu Kernb~nder radi/ir um ein zentrales Gef/~B angeordnet waren, und glaubte, in diesen Geschwfilsten das Bindeglied der verschiedenen ektodermalen Nerventumoren sehen zu mfissen. - - Ausgehend yon den Verocaysehen Befunden bei den mul- tiplen Gesehwfilsten der Neurofibromatose hat man dann auch bei soli- t~iren Tumoren die Kernbandstelluug allein als beweisend ffir ein Neu- rinom, d. h. einen ektodermalen Tumor angesehen (Askanazy, Antoni). Die sonstigen Kriterien der Verocaysehen Geschwiilste: multiples Auf- treten, zweifelsfreie Beziehungen zum Nervensystem uud Gelbf/irbung der Fibrillen (bei F/~rbung nach van Gieson) zwischen den Kernreihen wurden dabei vSllig unberiicksichtigt gelassen, weft zweifelsfreie meso- dermale Cesehwfilste mit Kernbandstellung nicht bekannt waren (As- kanazy). </p><p>Die dritte Periode yon 1925 ab ist charakterisiert durch die Nameu yon JLauche und Krumbein. G/inzlich befriedigt hatte Verocay8 Theorie nie, so dal~ Kau]mann 1922 sagen mu6te, weitere Untersuchungen und Beobachtungen seien nStig. Diese erfolgten im letzten Jahre in den Ar- beiten yon Lauehe und Krumbein. Sie gingen aus yon dem neu erhobenen Befund (Prym), dal~ Kernb/inder auch in Tumoren zweifellos mesodermalen Ursprungs (Myomen, Sarkomen) vorkommen. Askanazy hat 1914 noeh daran festgehalten, dab bis dahin soiche Kernbandsteliung lediglieh in </p></li><li><p>Bauchdecken~umor mit Bandstellung der Kerne. 401 </p><p>solchen Tumoren vorkommt, die ektodermalen Ursprungs sind, wenn auch die ZugehSrigkeit mancher dieser Geschwfilste zu den Neurofi- b romen schwer erkennbar ist. Weiterhin wurden Beziehungen zum GefEflsystem entdekt . Diese g~nzlich neuen Befunde gaben Lauche und Krumbein Veranlassung, die Kernbandste l lung generell als Ausdruck e iner Wachstumsform mesodermalen Geschwulstgewebes aufzufassen. </p><p>Wi r stehen dami t einer neuen Anschauung gegentiber, die zweifel- ]os aul~erordentlich viel fiir sich hat. Trotzdem kann man es noch nichf ffir sichergestel lt erachten, dab diese Theorie genereUe Bedeufung ha l und somit die M6glichkeit auch anderer Entstehung der Kernb/ inder ausschliel~t. Ehrlich-Derman haben als einzige bisher die neuen An- sichten erw/ihnt und nehmen eine durchaus abwartende, jedenfal ls keineswegs zust immende Ha l tung ein. Sie wollen auch weiterhin die letztverSffentl ichten Tumoren, die den , ,~bergangsformen" zwischen Sympathob las tomen und Ncur inomen im Sinnc yon Frei]eld entsprechen, als ektodermalen Ursprungs aufgefaBt wissem Unter diesen Umst~nden scheinen weitere Beobachtungen auch jetzt erforderlich. </p><p>Wh' hat ten Gelegenheit, einen Sol i t~rtumor der Bauchdecken zu untersuchen, der Kernbandste l lung aufwies. Er sei im folgenden kurz beschrieben : </p><p>Die klinische Beobachtung, fiir deren Mittei lung wir Herrn Dr. Brewitt- Lfibeck zu Dank verpf l ichtet sind, ergab folgendes: </p><p>Ein etwa 50jahriger Mann bemerkte seit 2 Monaten eine Schwellung in der linken Bauchseite. Allgemeinbefinden und Appefif lieBen zu wiinschen iibrig. Die Diagnose wurde mit Wahrscheinlichkeit auf einen Tumor der Bauehfaseie gestellt. Bei der Operation lieB sich die - - unfen eingehend geschilderte - - Ge- schwulst in toto entfernen. Das Gewebe, innerhalb dessen sie lag, war 5demat6s geschwollen. Die Heilung erfolgte per primam. 14 Tage nach der Operation wurde eine energische Bestrahlung angeschlossen. Am 18. I I I . 1926, 4Monate nach dem Eingriff, war das Allgemeinbefinden des Kranken ausgezeichnet; die Narbe war reaktionslos; der Patient hatte an Gewicht zugenommen und tibte seinen Beruf wieder ungestOrt aus. </p><p>Die pathologisch-anatomische Untersuchunff ergab makroskopisch einen 170 g schweren, 10 cm langen, 5 em breiten und 4 cm hohen, ovoiden Tumor yon blaB- grau-gelblicher, leicht transparenter Farbe. Die Konsistenz ist ziemlieh lest; Erweichungen und Nekrosen finden sich nirgends. Die Oberfl~tche ist teicht ge- weUt, im ganzen aber glatt. Die eine H~lfte isf bedeckt mit einer 4 mm dicken, lockeren, gegen den Tumor m~l~ig verschieblichen Bindegewebskapsel, die an der anderen ~[~lfte offenbar dureh den operativen Eingriff verloren ist. Ein Stiel mit grSi~eren Gef~Ben oder ein Nerveneintritt in den Tumor ist nirgends festzu- stellen. Auf dem Durchsehnitt dureh die Geschwulst erkennt man, dab sie aui]en begrenzt ist yon einer 1/2 bis 2 mm dieken Bindegewebslage, die eng mit dem Ttlmorgewebe verbunden ist und sich nicht abl0sen laBt. Von dieser Kapsel ziehen weiBliche, leicht prominente Faserziige von 1--3 mm Breite ganz unregelmal3ig angeordnet in das Innere und teilen das eigentliche Tumorgewebe in fiinfpfennig- his dreimarksttiekgroBe Partien, die den gewellten Charakter der 0berfl~che be- dingen. In diesem weiI~en Fasergewebe linden sieh vereinzelt erbsen- bis bohnen- </p><p>27* </p></li><li><p>402 K. Hille: </p><p>grol3e glattwandige Cysten mit glasigem Inhalt. Das Geschwulstgewebe selbst, hellgrau-gelb, ist festfa~erig; die Oberfl/~che des Schnittes ist rein gek6rnt. </p><p>Die mi]~roskopische Betrachtung bietet ein wechselvolles Bild. Die Geschwulst- kapsel besteht aus dickfascrigcm Bindegewebe, das nicht scharf begrenzt ist, sondern in kleinen~ sich auffasernden Ziigen in das eigentliche Tumorgewebe hineinreieht. :Daneben entsendet das Kapselgewebe brcitc Fasern, entsprechend den makroskopisch beschriebenen weil~lichen Ziigen, in das Innere des Tumors. ]:)as eigentliche Geschwulstgewebe ist reich an Fasern und Kernen. I)ie Kerne sind lang, spindelig, quergetroffen kreisrund; Kernk6rperchen und Kernteilungs. </p><p>Abb. :[. </p><p>figuren sind nicht nachzuweisen, ebenso keine Verzerrungen der Kerne und keine Fetttr0pfchen. Entsprechend dcn nach allen Richtungen sich durchflechtenden Fasern sind auch die Kerne bald 1/s bald schr/~g, bald quer getroffen. Innerhalb dieses Grundgewebes sieht man, mehr in den inncren als in den /~uBeren Partien des Tumors, mit Lupenvergr6i3erung fleckf6rmige, traubcn/ihnliche Kernan- h/~ufungen. Jedes dieser ,,Tr~ubchen" l/il~t sich schon bei dieser schwachen Ver- grSl3erung in meist 2 bandfSrmige Kernreihen mit dazwischenliegender kernloser Fasersubstanz auflSsen. Makroskopisch dihffte dieser histologischcn Einheit die feine Granulierung der Schnittfl~che entsprechen. Bei st~trkerer und st/~rkster VergrSl3erung erkennt man, dab jedes dieser ,,Kernb/inder" wieder aus 2 bis 3 l~eihen parallel dicht nebeneinanderliegcnder 1/~nglicher, spindeliger, senkrecht zur L~ngsachse der B/~nder stehender Kerne besteht. Zwischen je 2 solchen Kern- b/~ndern liegt eine, der Breite der Kernb/~nder ungef~hr entsprechende kernlose Partie, die eine feinfibrill~tre Struktur zeigt. Die Fibrillen verlaufen meist ge- streckt, seltener geschwungen oder zwiebelschalenartig. In der Regel sind nicht </p></li><li><p>Bauchdeckentumor mit Bandstellung der Kerne. 403 </p><p>mehr als 2 parallele Kernb/~ndcr an eincr Stellc zu sehcn; nur selten kommt ein 3. hinzu, und dieses ist dann erheblich schlechter ausgebildet. Die Kernb/inder verlaufen meist einigermal~en geradc, sclten winklig abgeknickt, sehr seltcn bogen- f6rmig oder geschwungen - - etwa Kreissektoren vergleichbar; hier stehen die Kerne dann, besonders in dem kleineren Kernband, das - - um den Vergleich fort- zusetzen - - mehr dem Kreismittelpunkt zu hegt, oft facherf6rmig angeordnet. Die Richtung der Kernbander in den verschiedenen, traubenf6rmigen Kernband- fibrilleneinheiten ist auBerordentlich wechselvoll und regellos. Sichere Beziehungen der Kernbiinder zu den elasticaarmen Gefi~Ben sind nicht nachweisbar. Im Gegen- teil liegen die zahlreichen, meist sehr kleinen Gef&amp;13e vorwiegend in den kernband- losen Teilen des Tumors. - - Die van Gieson-F~rbung hebt dam kapsulare und strangftirmige, ins Innere des Tumors ziehende Bindegewebe schSn leuchtend rot hervor. Die Fibrillenstrcifen zwischen den Kernbi~ndern sind ebenfalls rot, wenn auch weniger intensiv gefi~rbt. Die Mallory-F~rbung zeigt diese Streifen leuchtend blau und last an den kernbandfreien Stellen besonders schSu reticul&amp;res Binde- gewebe erkennen. Nervenfasern und Ganglienzellen sind nirgends nachweisbar; ebenso ist das Ergebnis der Fettf~rbung negativ. </p><p>Als .Diagnose crgibt sich: An spindeligen Zellen reicher, mesodermaler, faserigcr Tumor (,,Fibrosarkom") mit eigenartiger, nicht gleichmallig fiber die ganzc Ge- schwulst verteilter ,,Bandstellung" der Kerne. </p><p>Nach friiherer Anschauung, ohne Kenntn is der neucn Arbeiten yon Lauche und Krumbein, h/ttten auch wir, wie seinerzeit Askanazy, die Diagnose auf Neurofibrom, resp. Neurinom (Verocay) stellen miissen. Denn die Kernbandstel lung war bisher nur in 3, nicht scharf vonein- ander getrennten Geschwulstformen, die fast allgemein als echte Nerven- wucherungen, also ektodermaler Herkunft, galten bekannt, n~mlich: </p><p>1. Dem klassisehen, mult ipel auftretenden Neur inom (Verocay); 2. Dem Sympathoblastom, resp. dessert , ,Ubergangsform" zum Neu- </p><p>r inom (Frei]eld). 3. Dem solit~ren, kernbandhalt igen, ebenfalls als Neurinom bezeich- </p><p>neten Tumor (Askanazy, Antoni u. a. m.). Den beiden erstgenannten Geschwiilsten entspricht der yon uns </p><p>beobaehtete Tumor nicht: Das Sympathoblastom, resp. dessert ,,!:)ber- gangsform" zum Neurinom (Frei/eld) hat zwar dieselben f/irberischen Eigenschaften und Kernbandstel lung aufzuweisen. Aber die radi/ire Anordnung der Kernb~inder um ein Gefhf3, die Rosetten und Ganglien- zellen, schlielMich die mehr ovoide Zellform dieser Tumoren fehlen in unserer Geschwulst. Das klassische h'eurinom (Verocay) wiederum zeigt iiberwiegend gleiche Farbreakt ionen und ebenfalls Kernb/inder. Ande- rerseits weist es offenkundige Beziehungen zum Nervensystem auf, kann bisweilen Ganglienzellen - - oft in groBer Zahl -- enthal ten; seine zwi- schen den Kernb/ indern gelegenen Fibri l len sind gelb gef~rbt, und die Zahl der parallelen Kernb/inder ist relativ groB ; alle diese Momente fehlen unserem Tumor. </p><p>Ganz anders verb/fit es sich mit der dr i t ten Gruppe, den solit/iren, kernbandhalt igen Geschwiilsten. Ihnen fehlen auBer tier Kernband- </p></li><li><p>404 K. Hille: </p><p>stellung alle ftir das klassische Neurinom (Verocay) charakteris$isehen, eben zusammengestellten :Eigenschaften; lediglich wegen der eigen- artigen Kernstel lung werden sie zu den Neurinomen gerechnet. Von dieser Geschwulstform 1Kf3t sich unser Tumor in keiner Weise abgrenzen; die auffallende Ahnlichkeit besonders mit der von Askanazy beschrie- benen Geschwulst macht die ldentit~t zur Gewil3heit. </p><p>Seit der crsten Beschreibung dieser letztgenannten Geschwtilste be- stehen auch die Zweifel, ob sie ektodermalen oder mcsodermalen Ur- sprungs sind. Gar zu vie1 Grtinde sprechen gegen die ektodermale Theorie : es fehlen jegliche offenkundigen Beziehungen zum Nervensystem, es feh- len Ganglienzellen. Niemals konnten echte Nervenfasern naehgewiesen werden. Ganz unbefriedigend blieb die Auffassung, dab die Kernbgnder durch quere Teilung der Kerne entstanden wi~ren (l)urante-Francini); niemals konnte dieser Kernteilungsmodus nachgewiesen werden (Lauche). Sehlieglich spraeh aueh die rote Fgrbung der Fasern naeh van Gieson gegen die ektodermale Genese. Mit dem Augenblick aber, wo das einzige bisher fiir die Abstammung vom Nervensystem ffir entscheidend geltende Krite- rium, die Kernbandstellung, auch in zweifelsfrei mesodermalen Tumoren nachgewiesen werden konnte, mugte daher die ektodermale Ursprungs- theorie fallen. Der Nachweis dieser eigenart...</p></li></ul>