Bausteine | Dezember 2014

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    07-Apr-2016

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Die Bibel: Vom Begegnungsort zum Marathon Sechs Jahrzente Theorierckstand aufholen - aber wie? Das beste, was die VBG-Schlercrew zu bieten hat Erstaunliches geschieht im ICaf Der glserne Mensch Der Mensch - das spannenste Phnomen

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<ul><li><p>Die Bibel: Vom Begegnungsort zum MarathonGleich zwei Projektleiterinnen sind momentan bei der VBG im Einsatz. Beide engagieren sich fr neue Bibellese-Erlebnisse in der Gruppe. Domenica Winkler ist verantwortlich fr das zweite Gruppenheft Be-gegnungsort Bibel der editionvbg, Rebekka Sommerhalder organisiert den grossen Bibelmarathon. Wie sie damit eine neue Leidenschaft entfachen wollen, erklren sie im Interview.</p><p>Domenica, du bist schon einige Zeit bei der VBG und hast bereits die Produktion von begrndet glauben koordiniert. Was ist neu am Begeg-nungsort Bibel?</p><p>Domenica Winkler (DW): Begegnungs-ort Bibel ist das zweite Gruppenheft, das die VBG herausgibt. Neu ist die Zweiteilung: Im ersten Teil gibt es vier Module fr Gruppenzeiten hnlich wie </p><p>bei begrndet glauben. Im zweiten Teil werden verschiedene Bibellesemethoden vorgestellt. Es ist also gleichzeitig ein Gruppenarbeitsheft fr Hauskreisaben-de und ein kleines Nachschlagewerk von Methoden.</p><p>Das Projekt der grosse Bibelmara-thon ist thematisch sehr nahe am neuen Gruppenheft und doch ganz anders. Worum geht es hier?Rebekka Sommerhalder (RS): Auch ums </p><p>bausteineVBG-Nachrichten Dezember 14</p></li><li><p>Bibellesen in der Gruppe und um einen neuen Zugang zu Gott. Im Gegensatz zum Gruppenheft dreht sich hier aber alles um eine einzige Lesemethode: Bi-belmarathon. Mit dem grossen Bibel-marathon wollen wir eine Begeisterung auslsen: Fr diese Lesemethode, fr die Bibel, fr Gott. Die gewhlte Form ist allerdings etwas unkonventionell. </p><p>Keine grosse Veranstaltung, keine de-taillierte Broschre, keine ausgefallene Werbekampagne. Wir laden ganz ein-fach ein, whrend der Fastenzeit 2015 (18. Februar bis 4. April) die Methode auszuprobieren. Mitmachen kann jede Gruppe: Hauskreis, Jungschar-Team, Gemeindeleitung, Familie. Und weil es zahlreiche Gemeinschaften in der glei-chen Zeit tun, wird eine grosse Bewe-gung daraus.</p><p>Also steht bei beiden Projekten das Bibellesen im Fokus. Zufall?(DW): Klar ist in der VBG das Bibel-lesen wichtig. Es gehrt zu unserem Kerngeschft. Wichtig ist uns, im-mer wieder neue Herangehenswei-sen und kreative Anstze zu ent-wickeln und damit die Freude am Lesen der Bibel neu zu entfachen. Insbesondere das gemeinsame Lesen </p><p>in der Bibel kann einen ganz neuern Zugang zum Wort Gottes schaffen. Denn oftmals lesen wir die Bibel zu-hause, still in unserem Chmmerli. Doch gemeinsam mit Freunden die Bibel zu lesen, kann uns ganz neue Horizonte erffnen.(RS): Dabei geht es ja nicht um das Bibellesen an sich, sondern darum, in diesem genialen Buch unseren noch genialeren Gott zu entdecken. Weil er kreativ und vielfltig ist, sind wir von der Notwendigkeit einer begeisterten und abwechslungsreichen Bibellektre berzeugt. Gerade auch in der Gruppe.</p><p>Schauen wir uns das neue Grup-penheft etwas nher an. Wie ist das Heft aufgebaut und fr wen ist es gedacht?(DW): Gedacht ist es als Arbeitsheft fr Kleingruppen, Hauskreise, Pas-toren, Studierende und alle Inter-essierten. Im ersten Teil helfen vier Module, ins Gesprch ber die Bibel zu kommen. Dabei geht es nicht pri-mr um inhaltliche Fragen, sondern mehr darum, welche Rolle die Bi-bel in meinem persnlichen Leben spielt, welche Erfahrungen ich mit ihr schon gemacht habe und welche Spuren sie hinterliess. Der zweite Teil stellt 20 Bibellesemethoden vor. Jede Prsentation beinhaltet An-gaben zu Zeitdauer, methodischem Schwerpunkt (kognitiv, spielerisch, meditativ), einige Textbeispiele und natrlich den konkreten Ablauf der Methode. Mithilfe dieser Methoden ist es mglich, auf kreative, neue Art und Weise das Bibellesen in der Gruppe zu entdecken.</p><p>Das klingt nach einer gut durch-dachten Sache. Wie habt ihr diese Inhalte erarbeitet?(DW): Viele haben an diesem Ar-beitsheft mitgearbeitet, bei mir als Projektleiterin sind alle Fden zu-sammengelaufen. Wie schon bei begrndet glauben war es uns wichtig, die vier Kleingruppen-Module zu testen und zu prfen, ob unsere Ideen und Vorschlge fr einen Gruppenabend funktionieren. Nach einer ersten Testphase haben wir ein ganzes Modul gestrichen und ein komplett neues kreiert. Die vier Module, die jetzt im Heft sind, wurden also mehrmals getestet und fr gut befunden. Bei der Auswahl der Bibellesemethoden haben wir vor allem vom Erfahrungsschatz der VBG-Angestellten profitiert. Da kam einiges zusammen und wir haben dann die 20 geeignetsten Methoden ausgewhlt.</p><p>Welche Wirkung erhoffst du dir von Begegnungsort Bibel?(DW): Ich trume davon, dass Men-schen neu entdecken, wie spannend, bereichernd und relevant das Lesen der Bibel fr ihren Alltag ist. Perso-nen, denen es schwer fllt, die Bibel zu lesen, sollen das gemeinsame Bi-bellesen als echte Bereicherung erle-ben. Und eine neue Leidenschaft fr Gottes Wort entwickeln.</p><p>Geht es beim grossen Bibelmara-thon um eine hnliche Vision?(RS): Ja. Auch damit wollen wir eine Leidenschaft wecken. Wir trumen davon, dass in der ganzen Schweiz </p><p>GemeinsammitFreundendieBibelzulesen,kannunsganzneueHorizonteerffnen.</p><p>inputbibel</p><p>Gemeinsames Bibellesen mit dem neuen Gruppenheft der editionvbg</p><p>bausteine dezember 142</p></li><li><p>eine neue Begeisterung fr dieses Buch entsteht. Menschen sollen die Bibel als Begegnungsort mit Gott entdecken. Als Erlebnis in der Gruppe, das fr jeden persnlich zu einer unvergesslichen Er-fahrung wird. Sie sollen unseren dreiei-nigen Gott in einem grsseren Zusam-menhang sehen und in einer tieferen Dimension erahnen. Im Grunde gehen die beiden Projekte wirklich Hand in Hand. Ich hoffe, dass wir gerade des-halb viele Menschen erreichen.</p><p>Nun konkret, was soll in der Fas-tenzeit 2015 passieren?(RS): Whrend diesen sechs Wochen treffen sich Gruppen zu unterschiedli-chen Zeiten an unterschiedlichen Orten und lesen unterschiedliche Bcher der Bibel alle in Form eines Bibelmara-thons. Wir hoffen, dass 150 bis 200 Gruppen teilnehmen, einen oder meh-rere Bibelmarathons veranstalten und falls sie das mchten Gste einla-den, der Lesung zuzuhren.</p><p>Die Methode Bibelmarathon ist so einfach und genial, dass es keinen spezi-ellen Kurs oder eine seitenlange Anlei-tung dazu braucht. Kurz gefasst funk-tioniert das so: In einer Gruppe von 6 bis 15 Personen liest man sich abwechs-lungsweise aus der Bibel vor, ohne lange darber zu diskutieren. Dafr nimmt man sich mindestens eine Stunde Zeit und liest ein ganzes Bibelbuch oder sogar mehrere.</p><p>A propos: Warum eigentlich in der Fastenzeit?(RS): Die Fastenzeit dient seit jeher einem intensiveren Kontakt zu Gott. Man verzichtet auf etwas, um dafr wacher fr Gottes Gegenwart zu sein. Das passt hervorragend zum grossen Bibelmarathon. Ich verzichte auf eine Ablenkung, auf ein Genussmittel, viel-leicht sogar auf Nahrung und widme mich intensiv der Bibel, um Gott neu oder anders oder umfassender zu ent-decken. Ich glaube, dass Fasten und </p><p>Bibellesen miteinander kombiniert eine noch viel grssere Wirkung ent-falten knnen. Dennoch bleibt Fasten ein fakultativer Bestandteil des grossen Bibelmarathons.</p><p>Nebst der VBG ist auch Wycliffe Schweiz Trger dieser Bewegung. Wie kam es zu dieser Zusammen-arbeit?(RS): Hannes Wiesmann, Leiter von Wycliffe Schweiz, hat die Lesemethode quasi in die Schweiz importiert. Er entdeckte den Bibelmarathon im Aus-land und hat die Idee berzeugt verbrei-tet. Zu den ersten, die sich anstecken liessen, gehrten viele VBG-Mitarbei-tende. Sie haben die Methode mit ihren Gruppen ausprobiert und sind allesamt begeistert davon. Gemeinsam entstand dann der Wunsch, weitere Menschen an dieser genialen Erfahrung teilhaben zu lassen.</p><p>Was passiert eigentlich nach dem grossen Bibelmarathon?(RS): Wir verstehen diese Zeit als eine Art Kick-Off fr eine langfristige Be-wegung. Die Bibellesemethode soll be-kannt gemacht und danach hoffentlich vielerorts weiter praktiziert werden. Dazu bedarf es aber keiner weiteren Ko-ordination oder Werbung. hnlich wie andere etablierte Lesemethoden soll auch der Bibelmarathon zum Selbst-lufer werden. Mindestens mittelfristig bleibt die Website aufgeschaltet, damit interessierte Gruppen alle Informatio-nen und Materialien finden. Alles an-dere wrde aber den Rahmen sprengen und zu viele Ressourcen binden.</p><p>Was passiert mit der editionvbg in der Zukunft?(DW): Klar ist im Moment, dass noch zwei weitere Hefte unter dem Label editionvbg erscheinen werden. Ei-nes zum Thema Spiritualitt und das andere zu Christsein im All-tag. Wann sie genau erscheinen, ist noch offen. Wahrscheinlich wird das nchste Heft Ende 2015 fertig.</p><p>Und nun ganz persnlich: Was be-geistert euch an diesen Projekten?(DW): Mich begeistert, dass sich die VBG immer wieder damit ausein-andersetzt, wie man die Bibel lesen knnte. Es herrscht nicht die Mei-nung vor: Wir haben das jetzt schon immer so gemacht, machen wir es </p><p>auch in Zukunft so. Stattdessen wagt man sich an Neues, Innovatives heran. Ich bin dadurch sehr ermu-tigt, mein eigenes Bibelstudium kre-ativ zu gestalten.(RS): Mir geht es hnlich. Viel zu lange habe ich mich mit den gngigen Lese-methoden zufrieden gegeben und war doch nie ganz zufrieden. Ich hatte ja keine Ahnung und noch jetzt bin ich erstaunt ber die Vielfalt! Eigentlich sehe ich mich als kreativ und innova-tiv. Irgendwie haben sich diese Eigen-schaften aber beim Bibelstudium nicht bemerkbar gemacht. Umso grsser ist meine Begeisterung fr diese Projekte. Nicht nur fr den grossen Bibelmara-thon, sondern auch fr das Gruppen-heft. Ich werde es aufmerksam studie-ren und die Methoden mit Freunden ausprobieren. Auch meine Leidenschaft soll neu entfacht werden.</p><p>domenica winkler-hitz leitet das projekt begegnungsort bibel. sie ist verheiratet und wohnt in bern. domenica.winkler@vbg.netrebekka sommerhalder ist projektleiterin des bibelmarathons. sie ist verheiratet und wohnt in sursee. rebekka.sommerhalder@vbg.net</p><p>VierteiligeGesprchsreiheBegegnungsortBibel</p><p>Die Bibel ist ein Ort, wo wir uns in die Gegenwart Gottes begeben und uns Gott mit Vorliebe begegnet. Wer sich in einer Gruppe mit der Bibel auseinandersetzt, entdeckt mehr. Dabei werden sich uns neue auch berraschende Dimensionen der Bibel erschliessen.</p><p>Donnerstags,19.3021.00Uhr,Zeltweg18,1.Stock,Zrich</p><p>8.Januar Bibel, um was geht es eigentlich?</p><p>22.Januar berzeugungen auf dem Prfstand</p><p>5.Februar Bibellesen hinterlsst Spuren</p><p>26.Feb. Bibelmarathon</p><p>Zielgruppe Berufsttige, Pensionierte</p><p>Leitung Anne-Lise Diserens, dipl. Arch. ETH, Leiterin Berufs-Fachkreise der VBG | Dr. Markus Lerchi, Chemiker, Ethiker, Leiter Junge Berufsttige der VBG | Dr. Benedikt Walker, Leiter VBG</p><p>Kosten Fr. 15. pro Einzelabend oder 35. fr die ganze Reihe plus Studienheft Begegnungsort Bibel Fr. 9.50</p><p>Anmeldung bis 6. Januar an: Anne-Lise Diserens, 044 341 30 85, anne-lise.diserens@vbg.net</p><p>Bestellung Bestellung des Heftes Begegnungsort Bibel (Fr. 9.50): beim VBG Sekretariat: 044 262 52 47, info@vbg.net</p><p>Wirtrumendavon,dassinderganzenSchweizeineneueBegeisterungfrdie-sesBuchentsteht.</p><p>bausteine dezember 14 3</p></li><li><p>Sechs Jahrzehnte Theorierckstand aufholen aber wie?Wir Christen haben 60 Jah-re Theorierckstand. Mit dieser These rttelte der Basler Zukunftsforscher Andreas Walker die Teilnehmenden am Forum fr christliche Fh-rungskrfte 2012 auf. Nun hat ihm die VBG ein Podium gegeben, um seine These zu erlutern.Am Studientag der VBG an der ETH Zrich begrndete der promovierte Historiker und Geograf Andreas Wal-ker am 8. November seine These und warf dazu Fragen in den Raum, die vom Bieler Theologen Walter Drr, vom VBG-Studienleiter Felix Walker und schliesslich von ihm selbst mit einer Replik beantwortet wurden.</p><p>Die Antithese lancierenWalker betonte, er wolle eine Anti-these gegen gemeinhin gltige ber-zeugungen und Werte formulieren und darauf hinweisen, dass die evan-gelischen Christen den Anschluss an die Entwicklungen in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft verloren htten. Er nehme damit gleichsam ein Kernanliegen der VBG auf.</p><p>Er erklrte dazu, das Evangelium sei in seinen Grundaussagen sehr einfach und damals ja an Hirten und Fischer ergangen. Dennoch msse es heute so formuliert werden, dass es von den Eliten in Universitten, Forschungszentren und Konzern-zentralen verstanden werde und auf </p><p>deren aktuelle Bedrfnisse eingehe. Die Botschaft habe auch in neutesta-mentlicher Zeit Leute wie Gamaliel, Nikodemus und Paulus angespro-chen. Die starke Fixierung evan-gelikaler Kreise auf Endzeit- und Entrckungsszenarien und auf die Kurzzeitschpfungs-Theorie im 20. Jahrhundert habe die evangelischen Christen aber daran gehindert, an wichtigen Fragen zu Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zu arbeiten. Ausserdem htten sie sich mit diesen dominierenden Themen oft unglaub-wrdig gemacht.</p><p>Weil Christen an einen Gott der Wahrheit, Weisheit und Erkenntnis glauben, seien sie der akademischen Welt schuldig, ihr die Antworten des Evangeliums zu erlutern. Dies ent-spreche letztlich dem Kulturauftrag in Genesis 3 und erfordere einen Sichtwechsel. Wir haben ein sim-plifizierendes Wissenschafts- und Gesellschaftsbild gelebt, so Walker. Die evangelischen Christen bruch-ten aber Exponenten, deren Befunde auch ausserhalb der evangelischen Welt wahrgenommen wrden. Wo finden unsere Hochbegabten eine geistliche Heimat?, fragte Walker. Wo finden wir Gottes Weisheit in den Fachfragen in einer Zeit, in der Weltanschauungen, Menschen- und Gottesbilder stigmatisiert werden? Das Denken ber eine menschen-wrdige Zukunft drfe nicht weiter-hin vernachlssigt werden.</p><p>Postmoderne als ChanceDer Bieler Theologe und Jahu-Pfar-rer Walter Drr gab in seiner Ant-wort zu bedenken, dass das Aufar-beiten eines Reflektionsdefizits von mehreren Dekaden seine Zeit brau-che. Doch die aktuelle Lage sei dafr gnstig. Die Postmoderne sei fr Christen eine grosse Chance, weil sie die falschen Gtter der Moderne ab-geschafft habe. Der totale Wertere-lativismus und die Forderung, alles selbst zu entscheiden, berforderten aber die Menschen und ffne sie da-her fr neue Impulse. Um ihnen Ant-worten zu vermitteln, mssten die Christen aber erst ihr duales (zwei-stckiges) Weltbild berwinden, </p><p>das Gott und sein Reich, und damit die eigene Bestimmung, nur in der geistigen Welt sehe. Wer Gott welt-los macht, darf sich nicht wundern, wenn die Welt gottlos wird, gab Drr zu bedenken. Viele Christen priesen lieber die Wunder, als Gott in allen Bereichen dieser Welt wirksam zu sehen.</p><p>Christliche Philosophie msse sich damit auseinandersetzen, dass </p><p>inputglauben &amp; denken</p><p>Andreas Walter, Walter Drr und Felix Ruther whrend des Podiumsgesprchs</p><p>WerGottweltlosmacht,darfsichnichtwundern,wenndieWeltgottloswird.</p><p>bausteine dezember 144</p></li><li><p>die reine Vernunft nicht mehr anerkannt werde und dem Indivi-dualismus und dem Subjektivismus gewichen sei. Von der Kritik der rei-nen Vernunft (Kant) seien wir in die Vernunft der reinen Kritik abgedrif-tet. Der Fortschrittsglaube habe sich verflchtigt. Die Chance der Chris-ten liege darin, wieder die grossen Erzhlungen bekannt zu machen. Denn mit der Vergtterung des Re-lativismus werde der Gtze Vernunft nur durch einen andern ersetzt. Wer Absolutes relativiert, verabsolutiert das Relative. Die Theologie msse somit zeigen, dass Gott ein handeln-der Gott sei, an dem wir unser Leben orientieren knnen: Wir stehe...</p></li></ul>