Bausteine | Dezember 2015

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    24-Jul-2016

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- Glauben gestalten - Worauf warten wir? - Von Weihnachten bis Ostern - Sonst noch Fragen? - Mit Jesus unterwegs 1 - Ein Werdegang - Antworten auf Bedrngenden Fragen finden

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<ul><li><p>Glauben gestaltenIm Januar erscheint mit Glauben gestalten das dritte Gruppenheft der editionVBG. Es soll Gruppen helfen, die eigene Glaubenspraxis zu reflektieren und zu erweitern. Damit nimmt es ein zentrales Anliegen der langjhrigen VBG-Geschichte auf.</p><p>In der ber 60-jhrigen Geschichte der VBG kam es immer wieder zu geistli-chen Aufbrchen. Diese Erfahrungen liegen dem neuen Gruppenheft Glau-ben gestalten zugrunde. Es knpft an die sechs spirituellen Traditionen der VBG an, die Felix Ruther 2004 in einer Spezialausgabe der Bausteine vorstell-te. Im Interview nehmen Studienleiter Felix Ruther (FR) und Ruth Maria Michel </p><p>(RMM), die das Ressort Spiritualitt ver-antwortet, Stellung zur Glaubenspraxis der VBG.</p><p>Welche Glaubenspraxis ist heute typisch fr die VBG?</p><p>FR: Die VBG verstand sich seit An-beginn als Bewegung, die in der Welt des Denkens in Gymnasien, hheren Lehranstalten, Universitten und aka-</p><p>demischen Berufen den Glauben an Jesus Christus praktiziert. Das fhrt uns immer wieder zu unserem Referenztext, zur Bibel, aber auch zur denkerischen Begrndung unseres Glaubens. </p><p>RMM: Wir mchten offen sein fr die Eingebungen des Heiligen Geistes und versuchen, in unseren verschiedenen T-tigkeitsfeldern den christlichen Glauben zu vermitteln. Als typisch fr die VBG erlebe ich, dass verschiedene Frmmig-keitsstile nebeneinander Platz haben. </p><p>Neben dem apostolischen Glaubens-bekenntnis beruft sich die VBG auf </p><p>bausteineVBG-Nachrichten Dezember 15</p></li><li><p>sechs spirituelle Traditionen, die auch die Grundlage des neuen Gruppenhefts Glauben gestal-ten bilden. Weshalb gerade diese sechs? </p><p>FR: Als ich 1996 als Leiter der VBG eingesetzt wurde, sah ich es als wichtige Aufgabe, mich mit der Ge-schichte unserer Bewegung vertraut </p><p>zu machen. Dabei entdeckte ich The-men, die sich durch all die Jahre hin-durchziehen. Diese praktischen Sei-ten unseres Glaubenslebens fassten wir in Anlehnung an Richard Foster und die Renovare-Bewegung in sechs Traditionen zusammen, die auf kirchengeschichtliche Entwicklun-gen zurckgehen. Es htten auch fnf oder sieben sein knnen. Bei Foster war zum Beispiel die Scholas-tik nicht dabei, die fr die VBG sehr wesentlich ist.</p><p>Darf man sich die Zutaten fr den eigenen Glauben denn einfach so zusammensuchen?</p><p>RMM: Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus, schreibt Paulus (1 Korinther 3,11). Das ist fr mich nicht verhandelbar. Wenn ich in Christus fest gegrndet bin, dann </p><p>gibt mir das die Freiheit, mich auf Neues und Unbekanntes einzulas-sen, ohne dabei Angst zu haben.</p><p>FR: Bei den Zutaten sage ich klar Ja. Die Sicht auf andere Umset-zungsformen des christlichen Glau-bens kann fr mein Leben wertvolle Impulse vermitteln. Wenn es aber um das Zentrum des Glaubens geht, kommt das Zusammensuchen nicht in Frage. Das Zentrum beken-nen wir im apostolischen Credo.</p><p>Die Impulse im Heft Glauben ge-stalten haben einen engen Bezug zur Geschichte der VBG.</p><p>FR: Wir haben in der VBG ver-schiedene Wellen erfahren, die stark von einzelnen Persnlichkeiten ge-prgt wurden. Stille und Kontemp-lation waren schon fr Hans Brki, den Grnder unserer Bewegung, sehr zentral. Brki schwebte vor, dass in Rasa, wie bei den Kartusern, kleine Zellen oder Huschen entste-hen sollten, in denen Rckzug und Schweigen mglich wre.</p><p>RMM: Ich bin 1978 als Studen-tin zur VBG gekommen, das war die charismatische Hochphase. Im Neujahrskurs fr Studierende gab es damals freie Gottesdienste, in denen das Sprachengebet selbstverstnd-lich dazu gehrte.</p><p>FR: Im Rahmen einer Zusam-menarbeit der katholischen und reformierten Kirche mit der VBG entstand in den Siebzigerjahren die charismatisch-kumenisch ausge-richtete Bewegung Gemeinde, Ga-ben, Dienste, die Konferenzen mit Hunderten von Teilnehmenden or-ganisierte. Robert Regg schrieb da-</p><p>mals kurze Handreichungen zu cha-rismatischen Themen, welche grosse Verbreitung fanden. </p><p>Ebenfalls in jener Zeit geschah in Basel um Daniel Moser und spter Ewald Rieser ein so grosser charis-matischer Aufbruch, dass in der VBG heftig darber diskutiert wurde, ob wir Gemeinden grnden sollten. Da-mals siegte die kirchliche Fraktion, welche diese berlegungen verwarf. </p><p>Die intellektuelle Auseinander-setzung mit Zeitstrmungen nahm schon in der Grnderzeit einen wich-tigen Platz ein. Hanspeter Schmutz betonte dann in den Neunziger-jahren mit dem Begriff integrier-tes Christsein einen Glauben, der bewusst alle Lebensbereiche einbe-zieht, auch die Wissenschaft, die Kultur und die Finanzwelt. Nichts soll der Herrschaft Gottes entzogen sein! Damit wurden auch Themen wie Umweltschutz oder soziale Ge-rechtigkeit wichtig.</p><p>Was war sonst noch prgend fr die VBG?</p><p>RMM: Als ich am ersten Tag mei-nes Studiums die VBG kennenlernte, begeisterte mich der visionre und gleichzeitig sehr pragmatische An-satz, der mir dort begegnete: Wenn du zu wenig Zeit hast, um tglich eine halbe Stunde mit Gebet und Bibellesen zu verbringen, dann bete lieber fnf Minuten, das ist besser als nichts. Oder eine andere Lektion von Rolf Lindenmann, die mir als Studentin mit vielen Minderwertig-keitskomplexen geholfen hat: Pro-biere etwas drei Mal aus, und wenn es dann immer noch nicht klappt, </p><p>Die VBG nahm in vielen Fragen eine wegbereitende Rolle ein Ruth Maria Michel und Felix Ruther im Gesprch ber Spiritualitt in der VBG.</p><p>WennichinChristusfestge-grndetbin,danngibtmirdasdieFreiheit,michaufNeuesundUnbekannteseinzulassen,ohnedabeiAngstzuhaben.</p><p>inputspiritualitt</p><p>bausteine dezember 152</p></li><li><p>dann kannst du sagen, dass du es nicht kannst; nicht vorher! Und gleichzeitig das Visionre: Was die grossen Mglichkeiten Gottes sind, wenn sich Menschen ihm ganz ber-lassen. </p><p>FR: Rckblickend stelle ich fest, dass die VBG in vielen Fragen eine wegbereitende Rolle eingenommen hat. Von Walter Gasser und Hans Brki kamen zum Beispiel entschei-dende Impulse fr die Hauskreisbe-wegung in der reformierten Kirche. Beide waren auch daran beteiligt, Verbindungen zwischen christlichem Glauben und moderner Psychologie zu finden. Auch das kumenische </p><p>Miteinander war und ist uns sehr wichtig. Als man in der evangelikalen Szene die katholische Kirche noch oft als die grsste Sekte titulierte, wurde ich als Katholik von der VBG angestellt.</p><p>Spiritualitt ist in. Was unter-scheidet die Angebote der VBG von dem, was sonst geboten wird?</p><p>RMM: Es ist eine klar christuszen-trierte und auf der Bibel basierende Spiritualitt, die gleichzeitig sehr praktisch ist: Was ist mein nchster, konkreter Schritt, wenn ich nach </p><p>diesen fnf Tagen in Rasa wieder daheim bin? Und nicht zuletzt: Eine grosse Weite dass man in allem, was die VBG tut, jene Freiheit schmeckt, die Gott durch seinen Heiligen Geist schenkt. </p><p>Welche Herausforderungen punk-to Glauben gestalten begegnen euch heute?</p><p>RMM: Glauben gestalten bedeu-tet, in der Beziehung mit Gott zu bleiben. Wenn ich mich Gott entzie-he vielleicht, weil ich enttuscht wurde oder keine Lust habe, in seiner Gegenwart zu sein dann bleibt der Glaube bald auf der Strecke. Gerade fr Menschen, die Enttuschungen erlebt haben, ist es wichtig, dass sie sich immer wieder neu Gott anver-trauen. Es ist ein Irrtum, dass Beten oder Bibellesen nicht echt ist, wenn man keine Lust darauf hat. Es ist schn, wenn Gefhle da sind. Liebe lebt aber auch von Treue ohne Ge-fhle. Von 50 Mal niederknien zum Gebet habe ich vielleicht ein Mal eine gefhlsmssige Regung. Die anderen 49 Male ermglichen mir, hellhrig zu werden fr Gottes Reden im All-tag. Edith Stein sagt es so: Warten auf Gott ist eine gesegnete Zeit.</p><p>FR: Ich sehe drei grosse Heraus-forderungen. Schon Kierkegaard brachte es auf den Punkt: Das ers-te, was getan werden muss, und die unbedingte Voraussetzung dazu, dass berhaupt etwas getan werden kann, ist schaffe Schweigen! Ge-biete Schweigen! Gottes Wort kann ja sonst nicht gehrt werden. Zwei-tens sollten wir in unserer Bibellek-</p><p>tre wieder den grossen Zusammen-hang der Heilsgeschichte suchen und nicht nur das persnliche Heil so wichtig das fr die einzelne Person auch ist. Und drittens brauchen wir Menschen, die in der evangelisti-schen Situation vernnftige Antwor-ten geben knnen. In diesem Bereich braucht es noch viel Schulung.</p><p>Zum Schluss eine Frage aus dem neuen VBG-Gruppenheft: Auf welche Weise kommt euer Glaube im Alltag zum Ausdruck? </p><p>RMM: Tagsber bete ich immer wieder den Satz Herr, erbarme dich! Wenn ich eine Ambulanz hre, oder Zeitung lese, aber auch bevor ich eine Person treffe: Herr, erbar-me dich!</p><p>FR: Vor Jahren besuchte uns ein Freund, der gerade seine zuknftige Frau seine Hedi kennengelernt hatte. Alles erinnerte ihn an Hedi: Danke fr das gute Essen Hedi kann auch gut kochen. Ihr habt ei-nen neuen Wandbehang Hedi hat einen Rock in genau dieser Farbe. Seit jenem Besuch praktiziere ich die Hedi-bung: Ich versuche, in allen Dingen Hinweise auf Gott, meinen Geliebten, zu entdecken.</p><p>felix ruther felix.ruther@vbg.net ruth maria michel ruthmaria.michel@vbg.net die interviewfragen stellte jonas brtschi.</p><p>Ichversuche,inallenDingenHinweiseaufGott,meinenGelieb-ten,zuentdecken.</p><p>Spiritualittsgruppe Seit einigen Jahren treffen sich in Zrich immer am vierten Mittwoch des Monats 15 bis 20 Personen.Unter dem Motto Viele Quellen hat der Strom gehen wir den sechs in der VBG gepflegten spirituellen Traditionen nach. In kleinen Gesprchsgruppen tauschen wir aus, wie es uns auf unserem bungsweg geht und was wir mit Gott erlebt haben. Jetzt ist eine gute Gelegenheit, neu in die Gruppe einzusteigen. Fr einen Schnupperbesuch kann man sich bei Markus Lerchi melden. (markus.lerchi@vbg.net)</p><p>Glauben gestalten: Jetzt Hefte bestellen! Die Gruppenhefte der editionVBG knnen ber unsere Webseite oder das VBG-Sekretariat bestellt werden: Tel. 044 262 52 47, www.vbg.net/editionVBG </p><p>Stille Wochenenden und mehr Termine fr Exerzitien im Alltag (vgl. S. 8) und andere Kurse, sowie Informationen und Erfahrungsberichte zu Stille und Kontemplation stehen auf www.vbg.net/spiritualitaet</p><p>bausteine dezember 15 3</p></li><li><p>Worauf warten wir?Das Reich Gottes ist immer mit einer Erwartungshaltung verknpft. Zwar ist es be-kanntlich mitten unter uns, wir wissen aber, dass da noch mehr kommt. Man nennt das gewhnlich die Spannung zwischen schon jetzt und noch nicht. Als ich mich letzten Sommer mit Gottes Reich beschftigte, musste ich mir eingestehen: Die Spannung reicht mir einfach nicht! Aber was soll die Alternative sein? Was erwarte ich von Gott und seinem Reich?Ein Buch, das mich hierzu inspi-riert hat, ist Jesus for President von den amerikanischen Autoren Chris Haw und Shane Claiborne. Besonders angetan hat es mir ihre Lesart des Gleichnisses vom Senf-korn (zum Beispiel Mt 13,31). Jeder kennt den Inhalt: Gott nimmt etwas winzig Kleines und macht daraus et-was Grosses. Was nicht jeder weiss: </p><p>Die Senfpflanze ist so ziemlich das schlimmste Unkraut, das sich ein jdischer Kleingrtner zu Jesu Zei-ten vorstellen konnte. Sie wucherte schnell und war kaum totzukriegen. </p><p>Und die Vgel des Himmels, die darin nisten sollten, bezeichneten eher profanes Federvieh. Also keine Libanon-Zedern und Adlerhorste: Das Reich Gottes ist ein Haufen wu-cherndes Unkraut, in dem Aasgeier und Stadttauben nisten.</p><p>Ein mhsames Bild? </p><p>Ungeheure KraftEin unglaublich befreiendes! Ich, selbst nichts weiter als ein unntzes Unkraut, brauche nicht den Tag her-beizusehnen, an dem ich als stattli-cher Baum erwache. Gott kann mich jetzt schon brauchen, so wie ich eben bin. Ausserdem ist die erhabene Ze-der lngst verbrannt: Gottes gute Weltordnung ist vor langer Zeit gefal-len, auch das auserwhlte Israel hat versagt. In dieses zerstrte Asche-reich also gibt Gott neues Leben, das in krzester Zeit alles berwuchert und nur noch strker spriesst, wo man es auszutreten versucht. Im Kleinen und Minderwertigen offen-bart sich seine ungeheure Kraft, die Asphalt und Beton sprengt.</p><p>Mit meinen Erwartungen verhielt es sich eher umgekehrt. Vermeintlich Grosses hatten sie zum Gegenstand. Sie lassen sich grob in drei Typen gliedern und sind sehr entlarvend, wenn man nur hinschaut.</p><p>Drei mgliche ReaktionsweisenErstens: Gleichgltigkeit. Wenn ich in der Cafeteria der Uni-Bibliothek an meinen Seminararbeiten schrei-be, rckt die Perspektive von Gottes </p><p>Reich in eine Art Paralleldimensi-on. Die letzten zweitausend Jahre passierte nicht viel, was soll also bis morgen schon geschehen. Gott ist irgendwann mal, jetzt bestimmt nicht. Was meint Jesus dazu? Seid wachsam, rttelt er uns auf, betrinkt euch nicht in der Nacht wie der bse Knecht (Lk 12,45-46). Wie schnell gleite ich doch in den Suff der sssen Versprechen: Karriere, Reichtum, Selbstverwirklichung. Und in den Teufelskreis der Sorge um diese Din-ge.</p><p>Zweitens: Apokalypse. Meine es-chatologisch angetane Seite saugt, trotz eingebter Skepsis, fasziniert die neuesten Daten fr den Welt-untergang auf. Manchmal sehne ich mich regelrecht nach dem grossen Knall, der den mhsamen Alltag be-endet und die himmelschreienden Ungerechtigkeiten ein fr allemal beseitigt. In solchen Momenten will ich die Welt brennen sehen. Warum? Weil ich mir sicher bin, dann auf der richtigen Seite zu stehen, fr ein kol-lektives ich habs euch ja gesagt und weil die Welt ja vor allem mit mir un-gerecht ist! Diese Endzeithoffnung trieft von eitler Selbstgerechtigkeit und kann jeden Moment in nackte Angst vor dem Jngsten Gericht kip-pen: Bin ich denn wirklich gerettet? Bruchte ich nicht erst noch Zeit, um verbockte Dinge wieder gerade zu r-cken, etwas mehr Busse zu tun?</p><p>Drittens: Bauen. Ich baue lei-denschaftlich gern an Gottes Reich, geistlich im Basler VBG-Team und </p><p>Gott nimmt etwas winzig Kleines und macht daraus etwas Grosses Studierende im Gesprch</p><p>ManchmalsehneichmichregelrechtnachdemgrossenKnall,derdenmhsamenAlltagbeendet.</p><p>inputbibel</p><p>bausteine dezember 154</p></li><li><p>beim Lobpreis am Klavier, intellek-tuell bei Diskussionen mit meinen Mitstudis und in Bemhung um eine christliche Sicht auf meine Studien-fcher, mglicherweise sogar wrt-lich als zuknftiger Stdtebauer und Raumplaner. Diese an sich richtigen Dinge sind mir nach wie vor wich-tige Herzensanliegen. Aber schnell stiegen sie mir zu Kopf. Natrlich, so dachte ich, hat Gott nur das Aller-beste verdient: Eine lebendige Bewe-gung unter der zuknftigen gesell-schaftlichen Elite, neue christliche Musik, die es mit J.S. Bach aufneh-men kann, eine christliche Sozial-, Raum- und Machttheorie und war-um das himmlische Jerusalem nicht jetzt schon bauen? Bis dahin gibt es noch viel zu tun und leider oft auch mhsamen Dilettantismus aus den eigenen Reihen auszuhalten ... Ich baue? Gott schiebt hier den Riegel vor. Rund um den Eckstein, den die Bauleute verworfen haben, selbst et-was basteln zu wollen, ist gefhrlich: Wer auf diesen Stein fllt, wird daran zerschellen, auf wen er aber fllt, den wird er zermalmen (Lk 20,17-18).</p><p>Die LektionGottes Reich erteilte mir zuallererst eine deftige Lektion in Demut. Gott selbst brach meine rebellische ber-heblichkeit. Allerdings tat er das nicht mit erhobenem Zeigefinger; er htte mich mit Leichtigkeit des Gtzendienstes berfhren knnen. Stattdessen flsterte er mir verheis-sungsvoll ins Ohr: Du willst also gr...</p></li></ul>