Bausteine | März 2012

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    26-Mar-2016

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Gottes roter Faden mit den Menschen (Simone Pflger) Glcklich der Mensch (Manfred Engeli) Leben teilen (Nicole Ldi) Perspektiven fr die Uni (Benedikt Hitz) berall Reich Gottes bauen auch am Arbeitsplatz (Matthias Kgi) Eine handgreifliche Spiritualitt (Dorothea Gebauer)

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<ul><li><p>Durch das Alte und Neue Testament hat Gott immer wieder Menschen gerufen. Er ist mit ihnen in einen Bund getre-ten, hat sie durch Krisen getragen und untereinander vershnt. Kann diese Geschichte weitergehen und auch in un-serer heutigen Gesellschaft noch Leben verndern? Diese Frage beschftigte die </p><p>Teilnehmenden am Neujahrskurs fr Studierende ber den Jahreswechsel in der Casa Moscia.</p><p>Zu Beginn der Vortragsreihe zeigte Bernhard Ott das Bild einer in eine Bibel integrierten Steckdose. Er forderte die Studierenden aus der ganzen Schweiz auf, immer wieder an Gottes Wort anzu-</p><p>docken. Biblische Texte htten nmlich lebensdeutendes Potenzial. Gerade in der postmodernen Zeit, in welcher der Einzelne manchmal die Orientierung verliert, sehnen wir uns danach, im ei-genen Leben mehr zu entdecken als eine sinnlose Aneinanderreihung von Ereig-nissen. Vielleicht begegnet uns ja gerade beim Nachdenken ber Gottes Geschich-te mit den Menschen ein roter Faden, der sich auch durchs eigene Leben zieht.</p><p>Fortsetzung auf S. 3</p><p>bausteineVBG-Nachrichten Mrz 12</p><p>Ein Wirrwarr an Geschichten, ein Dschungel von Erzhlungen so erscheint die Bibel manchmal. Im Neujahrskurs in Moscia wies der Theologe Bernhard Ott immer wieder auf den roten Faden hin: Gottes Suche nach den Menschen</p><p>Gottes roter Faden mit den Menschen</p></li><li><p>bausteine mrz 122</p><p>input | Gottes roter Faden 1, 3, 4</p><p>angedacht | Benedikt Walker 2</p><p>input | Glcklich der Mensch 5, 6</p><p>schule | Leben teilen 7</p><p>universitt | Perspektiven fr die Uni 8</p><p>beruf | berall Reich Gottes bauen 9</p><p>beruf | Eine handgreifliche Spiritualitt 10</p><p>Casa Moscia | Campo Rasa 11</p><p>vbg 12, 13</p><p>anzeigen 14</p><p>agenda 15, 16</p><p>Inhalt</p><p>Die VBG eine Bewegung</p><p>Die VBG ist eine Bewegung mit dem Ziel, den christlichen Glauben in allen Lebensbereichen einzubringen.</p><p>Die VBG untersttzt interkonfessionelle Gruppen an Mittelschulen, Hochschu-len und Universitten und vernetzt Berufsttige in Fachkreisen und Arbeits-gruppen, um den Austausch ber Lebens- und Glaubensfragen und fachspe-zifische Themen zu frdern.</p><p>Die VBG wurde 1949 gegrndet als Vereinigte Bibelgruppen in Schule, Uni-versitt, Beruf.</p><p>Impressum</p><p>Herausgeberin| VBG, Vereinigte Bibelgruppen in Schule, Universitt, Beruf, Zeltweg 18, 8032 Zrich, Tel. 044 262 52 47, www.evbg.ch, info@evbg.ch, PC 80-41959-5</p><p>Redaktion| Benedikt Walker, Christoph Egeler, Rico Bossard, Ruth Maria Michel</p><p>Schlussredaktion| Fritz Imhof Lektorat|Tanja Ackermann-GfellerLayout|Matthias Ackermann; konzeptuelle Untersttzung durch fortissimo.chDruck,Versand| Druckerei Jakob AG, GrosshchstettenJahresabonnement| CHF 14. fr 4 Ausgaben pro Jahr Auflage| 5200Ausgaben| Mitte Februar, Mitte Mai, Mitte September, Mitte DezemberAbo-Service| VBG (siehe oben) ISSN|1664-0977Inserate| Auf Seite 14, melden an beat.monhart@evbg.ch, Tel. 044 262 52 47. </p><p>Tarife und Termine auf www.evbg.ch/inserateBildnachweis| Benedikt Hitz (Titelbild Neujahrskurs fr Studierende </p><p>2011/2012, Casa Moscia; S. 8, 11), Gut Roman (S. 4), Bossard Rico (S. 5), Mller Kuno (S. 6), Ldi Nicole (S. 7), Diserens Anne-Lise (S. 9), Kgi Matthias (S. 9), Knsel Hanny (S. 10), Hrzeler Ren (S. 11), Mister Vertilger / Quelle: Photocase (S. 12)</p><p>Meine Kraft ist in den Schwachen mchtig(2. Korinther 12,9; Jahreslosung 2012)</p><p>Wir alle sind Menschen mit Begabungen und Schwchen. Dadurch sind wir einerseits eine Er-gnzung fr Andere. Anderseits brauchen wir auch Ergnzung durch andere Menschen. Dies gehrt zu jedem Menschen. Aus dieser Ergnzungsbedrf-tigkeit leben bedeutet: Nicht win/win heisst das Motto, sondern give/give.</p><p>Fr mich ist es eine grundlegende Lebensfrage, was ich dazu beitragen kann. Beitragen damit meine ich die von Gott gegebenen Fhigkeiten und Anliegen, mit denen ich zu einer Ergnzung werde. Gleichbedeutend ist auch die Frage, wo ich selbst die Ergnzung brauche. Ich erlebe immer wieder, wie Gott durch eine solche Zusammenarbeit wirkt und sein Segen sichtbar wird. Anders ausgedrckt: Bei einem solchen give/give-Miteinander wird aus 1 plus 1 gleich 3 und nicht 2.</p><p>Ich wnsche mir fr die VBG, dass dieses give/give unser Miteinander prgt und kennzeichnet. Uns treibt nicht die Frage an, wie ich profitieren kann, sondern, was mein Beitrag zur Ergnzung ist.</p><p>Ein Leben aus der Ergnzungsbedrftigkeit fhrt uns auch zu einem Miteinander der christlichen Werke, Gemeinden und Kirchen. Meine Frage an uns als VBG lautet: Welchen Beitrag leisten wir an die christliche Gemeinschaft in der Schweiz? Dieser Beitrag ist mehr als ein Wunsch. Er ist ein Auftrag an die VBG.</p><p>Ein Beitrag im 2012 ist das aktive Mittragen der Initiative Glaube am Montag. Glaubwrdi-ges Christsein ist seit 60 Jahren ein Anliegen der VBG und so ist es wichtig, dass wir die Anderen an unserem Lernprozess teilhaben lassen, von den Lebenserfahrungen und Erkenntnissen der Anderen lernen und uns auch hinterfragen lassen.</p><p>Mit diesem Gedanken wnsche ich Euch allen Gottes Segen. Und dass ihr auch fr Andere zum Segen werdet.</p><p>Mit lieben Grssen</p><p>benedikt walker ist leiter der vbg, benedikt.walker@evbg.ch</p><p>angedacht</p></li><li><p>bausteine mrz 12 3</p><p>Gott gibt IdentittAls erstes ging es um die Frage Wer bin ich?, also um die Deutung der eigenen Person. Seit der Renaissance greife die Idee eines autonomen In-dividuums um sich, das durch ei-genes schpferisches Handeln seine Persnlichkeit erzeugt, zitierte der Referent den Soziologen Hans Geser. Tatschlich knnen wir uns heutzu-tage in vielerlei Hinsicht selbst er-finden. Bei der Berufswahl sind Tra-ditionen in der Familie nicht mehr bestimmend. Auch wenn die schier unbegrenzten Mglichkeiten Spass machen, kann das Leben ohne vorge-gebene Rollen auch sehr anstrengend werden. Die Selbstverwirklichung hat in unserer Zeit ein belastendes Ausmass angenommen, sagte Ott. Zwar war Selbstverwirklichung </p><p>schon zur Zeit des Alten Testaments ein Thema. Die Turmbauer zu Babel wollten sich nicht nur einen Turm, sondern auch eine kollektive Identi-tt bauen. In 1. Mose 11,4 heisst es: Auf, wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen, und seine Spitze bis an den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen. Bernhard Ott wies aber auf Gottes Alternative hin: In 1. Mose 12,2 verspricht Gott, er werde Abrahams Namen gross machen. Was fr ein Unterschied zur vorherigen Geschichte! Gott mchte auch fr uns, die Nachkommen Ab-rahams, Identittsstifter sein. Er for-dert uns heraus: Lass dich auf mich und mein Projekt ein; ich will dich in ein Land fhren, das du zwar noch nicht kennst, aber ich werde dich segnen, deinen Namen gross machen und dich zum Segen fr viele werden lassen.</p><p>Ob wir diesem Ruf folgen, hngt von unserem Gottesbild ab. Die Art, wie wir Gott sehen, bestimmt unse-</p><p>ren Alltag. Ist mein Leben von Sorge geprgt, weil ich denke, dass Gott apathisch auf einer Wolke sitzt und sich nicht um mich kmmert? Oder kann ich mich am Leben freuen, weil ich glaube, dass es Gott gut mit mir meint? Kann ich Andere segnen, weil ich weiss, dass ich nicht zu kurz kom-me?</p><p>Gott stellt sich vorDas jdisch-christliche Gottesbild er-klrte Ott anhand der Dramaturgie des Exodus:</p><p>Der gndige Gott:1. Nur durch Wunder schafften es die Israeli-ten, aus gypten auszuziehen. Gott machte seinem Volk damit klar, dass allein seine Gnade den Sieg herbeigefhrt hatte. Er of-fenbarte sich als gndiger Gott.Der treue Gott:2. Am Berg Sinai schloss Gott einen Bund mit den Menschen. Diese gegenseitige Treueverpflichtung sollte eine Atmosphre des Vertrauens und der Sicherheit schaffen. Gott wollte, dass sich die Menschen nicht mehr nur ngstlich an ihn richten, wenn sie etwas brauchen, dass sie nicht nur opfern, um et-was dafr zu bekommen, sondern dass sie ihn wirklich anbeten und im Vertrauen auf seine Treue fr ihn leben. Dass sich ein Gott auf einen Bund, eine Treuver-pflichtung mit seinen Menschen einlsst, ist eine jdisch-christli-che Besonderheit.Der wandernde Gott:3. Der Gott der Bibel wohnt bei seinen Men-schen. Zur Zeit Moses wanderte er in einem Zelt mit den Israeliten </p><p>mit. Diese Linie zieht sich weiter ins Neue Testament, wo Jesus mitten unter die Menschen kam.</p><p>Zeiten verndern sich Gott geht mitDer wandernde Gott begleitete das Volk Israel 40 Jahre lang durch die Wste. Die Ansiedelung im gelob-ten Land brachte viel Vernderung und viele Fragen mit sich. Wie weit sollten sich die Israeliten an die Sit-ten anderer sesshafter Vlker anpas-sen? Nach dem Vorbild angrenzen-der Kleinmonarchien entstand im Volk zum Beispiel der Wunsch nach einem Knig. Die Bibel erzhlt im achten Kapitel des ersten Buchs Sa-muel, dass sich Samuel dieser Bitte zuerst widersetzte. Interessanter-weise war sie fr Gott kein so grosses Problem. Er erfllte den Israeliten ihren Wunsch, warnte sie aber vor den Nachteilen einer Monarchie und stellte Regeln auf, welcher Knig zu whlen sei und wie sich dieser zu </p><p>verhalten habe (5 Mose 17,14-20). Spter liess sich Gott auch auf die Idee eines Tempelbaus ein, obwohl er </p><p>Fortsetzung von S. 1</p><p>input Bibel | Gottes roter Faden</p><p>Neujahrskurs fr Studierende mit Dr. Bernhard Ott als Referent</p><p>AuchwenndieschierunbegrenztenMglichkeitenSpassmachen,kanndasLebenohnevorgegebeneRollenauchsehranstrengendwerden.</p><p>GottstehtkulturellemWandelnichtgrundstzlichnegativgegenbersteht.ErerlaubtAnpassung,weistaberauchaufGefahrenhin.</p></li><li><p>bausteine mrz 124</p><p>bisher immer in einem Zelt gelebt hatte. Diese Beispiele aus dem Alten Testament zeigen gemss Bernhard Ott, dass Gott kulturellem Wandel nicht grundstzlich negativ gegen-bersteht. Er erlaubt Anpassung, weist aber auch auf Gefahren hin. Auch das Neue Testament betont, dass die Gemeinde Gottes einerseits in der Welt (Joh 17,11), anderseits nicht von dieser Welt sei (Joh 17,14). Letztlich lassen sich Fragen der Inte-gration versus Nichtanpassung nicht immer mit einer Bibelstelle lsen. Umso mehr sind wir dann auf Gottes Wegweisung in der jeweiligen Situa-tion angewiesen.</p><p>Der rote Faden als RettungsseilAuf Gott angewiesen sind wir auch in Krisensituationen. Im Umgang mit Krisen beeinflusst uns aber auch die Seh- und Fhlgesellschaft, in der wir leben. Ausdrcke wie es fhrt ein spiegeln eine Kultur, in der das momentan Erlebbare ausschlagge-bend ist. Ott betonte jedoch, dass sich eine hedonistische Eventkultur auf dnnem Eis bewege, welches schnell breche, wenn das stimulie-rende Event ausbleibt. Dies gelte auch fr eine christliche Eventkul-tur, fr Wohlstandsevangelium und Wellness-Christentum. Am Kausal-zusammenhang von Gottes Treue </p><p>und sichtbarem Segen in Form von Erfolg und Wohlstand ist gemss Ott bereits die Theologie des alten Isra-els gescheitert. Die ltesten htten nicht auf unheilvolle Prophezeiun-gen gehrt und statt dessen gedacht, solange alles funktioniere, sei Gott schon auf ihrer Seite. Nach 400 Jah-ren im verheissenen Land kam die Krise dann doch: das Exil in Babylo-nien. Propheten dieser Zeit rangen um eine krisentaugliche Theologie, was beispielsweise in den Klagelie-dern Jeremias sehr anschaulich wird. Jeremia klagte Gott all sein Leid, um dann schliesslich, am Tiefpunkt an-gelangt, zu bekennen:</p><p>An mein Elend und meine Heimatlosigkeit zu denken, bedeutet </p><p>Wermut und Gift! Und doch denkt meine Seele stndig daran und ist </p><p>niedergedrckt in mir. Doch dies will ich mir in den Sinn zurckrufen, darauf will ich hoffen: Ja, die Gnadenerweise </p><p>des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hrt nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Gross ist deine Treue. (Klagelieder 3,19-23; Elberfelder)</p><p>Was sich Jeremia in Erinnerung ruft, ist der Bund, den Gott mit den Men-schen geschlossen hat, das Verspre-chen seiner Treue. Der rote Faden der Bibel kann auch uns zum Rettungs-seil werden. Gottes Zusagen sind das Einzige, an das wir uns wirklich klammern knnen ganz egal, was wir im Moment sehen oder spren.</p><p>Leben in GemeinschaftSchliesslich widmete sich Bernhard Ott noch folgender Frage: Ist das Evangelium heute noch relevant? Ganz bestimmt war es dies nach dem Tod Jesu. Die neue Lehre war im grossen griechisch-rmischen Reich ein durchschlagender Erfolg und fand enorme Verbreitung. Her-auszufinden, woran das lag, knnte auch fr die heutige Zeit von Be-deutung sein. Ott erklrte, das Re-volutionre am Christentum sei die allumfassende Vershnung. Durch Jesus Christus bekam jeder Glubige Zugang zu Gott. Doch es geht nicht einfach um eine private Gottesbezie-hung, die jeder fr sich lebt. Christus </p><p>schuf vor allem auch eine neue Art des Miteinanders. Er vershnte ver-schiedene Gruppen in einer neuen Menschheit, in seiner Familie aus Brdern und Schwestern. In Ephe-ser 2,14-17 beschreibt Paulus, wie Christus die Trennwand zwischen Juden und Nichtjuden wegnahm. Diese Aufhebung der Trennung zwi-schen Juden und Nichtjuden, aber auch zwischen Herren und Sklaven, Mnnern und Frauen etc. hat im griechisch-rmischen Reich Anklang gefunden. Auch heute noch gibt es Grben, Klfte und Trennwnde zwischen Menschen. Auch heute noch ist Gottes zukunftsorientiertes Lsungsangebot, das dem Hass zwi-schen den Menschen ein Ende set-zen soll, relevant. Die Frage ist, wie die Christen diesen neuen Umgang miteinander vorleben. Zur Zeit des frhen Christentums kamen Men-schen zum Glauben, weil sie sahen, wie Christen im Alltag miteinander lebten, sagte Ott. Auch heute sol-le der christliche Glaube nicht nur ein Dogma, sondern die Art, wie wir miteinander leben sein. Dann werden sich unweigerlich Menschen angezogen fhlen. Und wir nehmen teil an Gottes grosser Suche nach den Menschen.</p><p>simone pflger studiert psychologie und germanistik in zrich und ist mitglied der bibelgruppe fr studierende (bgs).</p><p>DerReferentDr. Bernhard Ott ist Dozent am theologischen Seminar Bienenberg in Liestal und Leiter der Doktoralstudien an der Akademie fr Weltmission in Korntal/Stuttgart.</p><p>...Die Frage ist, wie die Christen diesen neuen </p><p>Umgang miteinander vorleben. Teilnehmende </p><p>im Englandlager (links) und im Neujahrskurs fr </p><p>Studierende (rechts)</p><p>EinehedonistischeEventkulturbewegtsichaufdnnemEis,welchesschnellbricht,wenndasstimulierendeEventausbleibt.Diesgiltauchfreinechrist-licheEventkultur,frWohlstandsevange-liumundWellness-Christentum.</p></li><li><p>bausteine mrz 12 5</p><p>input Christsein im Alltag | Glcklich der Mensch</p><p>So beginnen mehrere Psalm-verse. Wer mchte nicht glck-lich sein? Wenn wir aber Men-schen fragen, was sie denn glcklich macht, gehen die Antworten weit auseinander.Auch Philosophen und Dichter ha-ben sich seit der Antike mit dieser Frage beschftigt, und viele sind zum Schluss gekommen, dass es nicht die usseren Umstnde sind, die uns glcklich machen. Wie humorvoll kommt das doch im Mrchen Hans im Glck der Gebrder Grimm zum Ausdruck!</p><p>In den letzten Jahren hat sich auch die Psychologie mit der Frage zu beschftigen begonnen, weshalb es gewissen Menschen trotz schwe-rer Erfahrungen so gut geht und was ihr Beitrag dazu ist. Ich denke etwa ans Thema Resilienz oder an gewisse Bcher ber die Ehe. Zur Zeit lese ich das Buch des kanadischen Psycholo-gen Yvon Dallaire, Qui sont ces cou-ples heureux?, in dem er der Frage </p><p>nachgeht, was Paare dazu beitragen knnen, dass ihr Ehe-Glck andauert und zunimmt. Glck ist also mehr als Zufall und Geschenk. Was knnen wir dazu beitragen, glcklich zu wer-den und zu bleiben?</p><p>Gesegnet, zu...</p></li></ul>