Biographie von Friedrich Nietzsche Gliederung Sein Leben und Denken und Werk:- Übersicht zum Werk Kritik der Moral Kunst und Wissenschaft Einflüsse Kritik

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    05-Apr-2015

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<ul><li> Folie 1 </li> <li> Folie 2 </li> <li> Biographie von Friedrich Nietzsche </li> <li> Folie 3 </li> <li> Gliederung Sein Leben und Denken und Werk:- bersicht zum Werk Kritik der Moral Kunst und Wissenschaft Einflsse Kritik an Religion, Metaphysik und Erkenntnistheorie Gott ist tot Der europische Nihilismus </li> <li> Folie 4 </li> <li> Sein Leben - Friedrich Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 in Rcken geboren. -Er starb am 25. August 1900 in Weimar. -Er war ein Klassischer Philologe, der nachtrglich als Philosoph zu Weltruhm kam. Als Nebenwerke schuf er Dichtungen und musikalische Kompositionen -Seine Eltern waren der lutherische Pfarrer. Seit der Reformation im 16. Jahrhundert ist die Familie Nietzsche in Sachsen als evangelisch dokumentiert. -Aus seiner Jugend im Pfarrhaus und im kleinbrgerlich-frommen Frauenhaushalt ergaben sich Nietzsches erste praktische Erfahrungen mit dem Christentum. </li> <li> Folie 5 </li> <li> - Ab 1854 besuchte er das Domgymnasium in Naumburg und fiel bereits dort durch seine besondere musische und sprachliche Begabung auf. - Im Wintersemester 1864/65 begann Nietzsche an der Universitt Bonn das Studium der klassischen Philologie und der evangelischen Theologie unter anderem bei Wilhelm Ludwig Krafft. - Nietzsche wollte sich nun ganz auf die klassische Philologie konzentrieren, war jedoch mit seiner Lage in Bonn unzufrieden. -Nach einem schweren Reitunfall im Mrz 1868 dienstunfhig geworden.Er nutzte die Zeit seiner Kur zu weiteren philologischen Arbeiten, die er in seinem letzten Studienjahr fortsetzte. -Nietzsche wurde unmittelbar im Anschluss an sein Studium, mit 24 Jahren, Professor fr klassische Philologie in Basel. -1872 verffentlichte Nietzsche sein erstes greres Werk:" Die Geburt der Tragdie aus dem Geiste der Musik", eine Untersuchung ber den Ursprung der Tragdie, in der er die exakte philologische Methode durch philosophische Spekulation ersetzte. -1887 schrieb er in kurzer Zeit die Streitschrift Zur Genealogie der Moral. </li> <li> Folie 6 </li> <li> - Nietzsche begann sein Werk als Philologe, begriff sich selbst aber zunehmend als Philosoph oder als freier Denker. Er gilt als Meister der aphoristischen Kurzform und des mitreienden Prosa-Stils. - Nietzsche hat wie kaum ein zweiter Denker die Freiheit der Methode und der Betrachtung gewhlt. Eine definitive Einordnung seiner Philosophie in eine bestimmte Disziplin ist daher schwierig. - Nietzsches Herangehensweise an die Probleme der Philosophie ist teils die des Knstlers, teils die des Wissenschaftlers und teils die des Philosophen. Viele Stellen seines Werks knnen auch als psychologisch bezeichnet werden. - Nietzsche schuf keine systematische Philosophie. Oft whlte er den Aphorismus als Ausdrucksform seiner Gedanken. Seine Prosa, seine Gedichte und der pathetisch-lyrische Stil von Also sprach Zarathustra verschafften ihm auch Anerkennung als Schriftsteller. Denken und Werk </li> <li> Folie 7 </li> <li> bersicht zum Werk - Oft wird Nietzsches Denken und Werk in bestimmte Perioden eingeteilt. Die Wagnerianisch-Schopenhauerische Zeit (18721876), die vor allem im Zeichen dieser beiden Mnner steht und romantische Einflsse zeigt. Sie umfasst die Werke: Die Geburt der Tragdie aus dem Geiste der Musik. Die freigeistige Zeit 18761882. Nietzsche lst sich zunehmend vom persnlichen Einfluss Wagners und von der philosophischen Prgung durch Schopenhauer. Vor allem zu Beginn dieser Periode steht die wissenschaftlich- empirische Erkenntnis im Vordergrund. Daher wird diese Phase in Nietzsches Werk auch oft als positivistisch bezeichnet. An Stelle der frheren zusammenhngenden Abhandlungen treten jetzt Aphorismensammlungen, worin sich unter anderem der Einfluss der von Nietzsche sehr geschtzten franzsischen Moralisten widerspiegelt: Menschliches, Allzumenschliches (mit zwei Fortsetzungen Die spten Werke (18861888), in denen die bisherigen Anstze weiter ausgefhrt und zunehmend in polemische Schrfe gebracht werden. Neben Aphorismen und Stze finden sich nun wieder lngere Abhandlungen. Zu dieser Periode zhlen: Jenseits von Gut und Bse Zur Genealogie der Moral Neben seinen philosophischen Betrachtungen verffentlichte Nietzsche auch Gedichte, in denen seine philosophischen Gedanken bald heiter, bald dunkel und schwermtig ausgedrckt werden. </li> <li> Folie 8 </li> <li> Der Begriff Nihilismus (lat. nihil, nichts) bezeichnet allgemein eine Orientierung, die auf der Verneinung jeglicher Seins-, Erkenntnis-, Wert- und Gesellschaftsordnung basiert. Er wurde in der abendlndischen Geschichte auch polemisch verwendet, so etwa fr die Ablehnung von Kirche und Religion. Umgangssprachlich bedeutet Nihilismus die Verneinung aller positiven und negativen Anstze. Mit dem Stichwort Gott ist tot wird oft die Vorstellung verbunden, dass Nietzsche den Tod Gottes beschworen oder herbeigewnscht habe. Tatschlich verstand sich Nietzsche eher als Beobachter. Er analysierte seine Zeit, vor allem die seiner Auffassung nach inzwischen marode gewordene (christliche) Zivilisation. Er war zudem nicht der erste, der die Frage nach dem Tod Gottes stellte. Bereits der junge Hegel uerte diesen Gedanken und sprach von dem unendlichen Schmerz als einem Gefhl, worauf die Religion der neuen Zeit beruht das Gefhl: Gott selbst ist tot. Gott ist tot Der europische Nihilismus </li> <li> Folie 9 </li> <li> Es besteht heute weitgehende bereinstimmung, dass Nietzsche sich nicht als Befrworter des Nihilismus verstand, sondern ihn als Mglichkeit in der (nach-)christlichen Moral, vielleicht auch als eine geschichtliche Notwendigkeit sah. ber den Atheismus Nietzsches im Sinne des Nichtglaubens an einen metaphysischen Gott sagen diese Stellen wenig aus. (Siehe hierzu den Abschnitt Kritik an Religion, Metaphysik und Erkenntnistheorie.) Durch den Schriftsteller Iwan Turgenew wurde der Begriff Nihilismus populr </li> <li> Folie 10 </li> <li> Kritik der Moral Eines der wichtigsten Objekte von Nietzsches Kritik sptestens seit Menschliches, Allzumenschliches ist die Moral im Allgemeinen und die christliche Moral im Besonderen. Nietzsche wirft der bisherigen Philosophie und Wissenschaft vor. Zur Genealogie der Moral Diese Form der Kritik auf einer Meta-Ebene ist ein typisches Kennzeichen von Nietzsches Philosophie. Vergleiche: Metaethik. Er selbst fhrt diese Kritik mit Methoden der Geschichts-, Kultur- und Sprachwissenschaft exzessiv aus und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die Herkunft und Entstehung moralischer Denkweisen, etwa in Zur Genealogie der Moral. Wichtige Begriffe seiner Moralkritik sind: Herren- und Sklavenmoral Herrenmoral sei die Haltung der Herrschenden. Sklavenmoral sei die Haltung der Elenden, Armen, Ohnmchtigen, Niedrigen, Leidenden, Entbehrenden oder Kranken. Ressentiment Dies sei das Grundempfinden der Sklavenmoral. Mitleid und Mitfreude </li> <li> Folie 11 </li> <li> Kunst und Wissenschaft Das Begriffspaar apollinisch-dionysisch wurde zwar schon von Schelling verwendet, fand aber erst durch Nietzsche Eingang in die Philosophie der Kunst. Mit den Namen der griechischen Gtter Apollon und Dionysos bezeichnet Nietzsche in seiner frhen Schrift Die Geburt der Tragdie aus dem Geiste der Musik zwei gegenstzliche Prinzipien der sthetik. Apollinisch ist demnach der Traum, der schne Schein, das Helle, die Vision, die Erhabenheit; dionysisch ist der Rausch, die grausame Enthemmung, das Ausbrechen einer dunklen Urkraft. Erst nach Also sprach Zarathustra greift Nietzsche wieder deutlicher auf seine frhen sthetischen Ansichten zurck. In einem Notizbuch von 1888 heit es: Die Kunst und nichts als die Kunst! Sie ist die groe Ermglicherin des Lebens, die groe Verfhrerin zum Leben, das groe Stimulans des Lebens. </li> <li> Folie 12 </li> <li> Kritik an Religion, Metaphysik und Erkenntnistheorie Mit der Kritik der Moral hngt eine Kritik bisheriger Philosophien zusammen. Gegen metaphysische und religise Konzepte ist Nietzsche grundstzlich skeptisch. Die Mglichkeit einer metaphysischen Welt sei zwar nicht widerlegbar, aber sie gehe uns auch nichts an. </li> <li> Folie 13 </li> <li> Das Gedicht Vereinsamt Von Nietzsche </li> <li> Folie 14 </li> <li> Gliederung -Einleitung - Hauptteil - Schluss </li> <li> Folie 15 </li> <li> Einleitung In demDas Gedicht Vereinsamt von Friedrich Nietzsche aus dem Jahre 1887 wird der Verlust der Heimat und die Einsamkeit eines Subjekts mit Hilfe einer Naturbeschreibung in Worte gefasst.Dieses Gedicht ist vom Epochenumbruch und den dadurch auftretenden Problemen fr den Menschen Nietzsche geprgt. </li> <li> Folie 16 </li> <li> Hauptteil Inhalt Die erste und letzte Strophe sind aus der Sicht eines Dritte geschrieben und beschreiben die Situation, schreiende Vgel die zur Stadt ziehen, bald einsetzender Schnee und die Schlussfolgerung, dass es einem Heimatlosen in dieser Situation sehr schlecht gehen muss. Die zweite bis fnfte Strophe stellen einen Monolog des lyrischen Ichs dar. In der zweiten Strophe sagt das lyrische Ich von sich selbst, dass es starr steht, schon sehr lange zurckblickt und doch hat entfliehen mssen. In der dritten Strophe wird die Klte der Natur beschrieben, Wsten stumm und kalt und der Grund fr das Entfliehen genannt, nmlich ein schwerwiegender Verlust. In der vierten Strophe wird nun nochmals auf die Situation des lyrischen Ichs in der kalten Winterlandschaft eingegangen. Das lyrische Ich steht bleich und ist aufgrund des schweren Verlustes zur Winter-Wanderschaft verflucht. In der nchsten Strophe wird nun gesagt, dass das lyrische Ich nur in dieser unmenschlichen Wste seinen Schmerz betuben kann, da es sein blutend Herz in Eis und Hohn verstecken kann oder sogar muss. </li> <li> Folie 17 </li> <li> Form Es handelt sich in allen sechs Strophen(24 Verse) um einen Kreuzreim ABAB und um mnnliche Kadenzen. In der jeweils ersten und dritten Zeile liegt ein 2-hebiger Jambus vor, in der jeweils zweiten und vierten Zeile ein 4-hebiger Jambus. Bei der Wortwahl Nietzsches benutzt Wrter aus der Natur:( Die Krhen,schneien,Winter,Himmel,..usw). Krhen sind sehr negativ belastete Tiere mit Klte und Todessehnsucht, oder auch Todesgedanken. Worte wie Winter, Wste, Krhen und Rauch rufen beim Leser eine Vorstellung von Klte und Hrte hervor. Im Gegensatz dazu steht die Heimat, die hier mit Wrme und Trost assoziiert wird. Rhetorische Figuren: Als Philosoph spielen besonders Gedanken und das Denken eine groe Rolle. Ich denke, das (Z. 3, 4, 9, 23) diese Vermutung schon untersttzen. Auerdem wer Vereinsamt, der hat viel Zeit zum Denken. </li> <li> Folie 18 </li> <li> Schluss Der Voraussetzung, dass das lyrische Ich sich selbst anspricht, entspricht das Gedicht dem Charakter von Nietzsche, der als Begrnder des Nihilismus die moralischen Werte in vollem Bewusstsein auf der Suche nach Freiheit verloren hat, dies aber bereut, denn jetzt ist er gezwungen, neue Werte zu suchen, um in der Not darin Halt zu finden. Thema und zugleich Motiv des Gedichts ist der Prozess der Vereinsamung. Die Vereinsamung resul tiert aus dem Verlust der Heimat. </li> <li> Folie 19 </li> <li> Ein vertrag von:- Nermeen Marzk Nora Amin </li> <li> Folie 20 </li> </ul>