Der 30u30-Wettbewerb. Simon-Fiege: Akzentesetzer

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    30-May-2015

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Prsentation zum Wettbewerb der Nachwuchsinitiative #30u30 im Jahre 2014. Gruppe 5: Akzentesetzer von Christina Simon & Thomas W. Fiege

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  • 1. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE CHRISTINA SIMON THOMAS W. FIEGE 2014 STRATEGISCHES KONZEPT FR EINE INITIATIVE DER KOMMUNIKATIONSBRANCHE

2. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE AGENDA Weshalb wir was wie mit wem kommunizieren... Analyse & Bewertung Zielgruppen & Ziele Positionierung & Botschaften Strategie Welche Manahmen wir nutzen... Kommunikationsprogramm/Budgetplanung/Evaluation 1 2 2 3. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE ANALYSE & BEWERTUNG: AUFGABENSTELLUNG Wir haben uns bewusst dafr entschieden, ein Konzept fr die gesamte Kommunikationsbranche zu erstellen und uns nicht auf einen Arbeitgeber zu fokussieren. Wir verstehen Kommunikation als strategische Managementfunktion, welche der Untersttzung der Organisationsziele dient. Daher bezeichnen wir die Akteure als Kommunikationsmanager. Entwicklung einer Employer-Branding-Kampagne, um junge Menschen fr den Einstieg bei einem beliebigen Arbeitgeber der Kommunikationsbranche zu begeistern 3 4. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE ANALYSE & BEWERTUNG: AUSGANGSSITUATION (1/2) Klassische operative PR-Arbeit mit journalistischem Handwerkszeug prgt weiterhin das Image der Kommunika- tionsbranche gerne auch mit werblichen Aspekten. Nicht unbedingt anspruchsvoll, eher bunt und kreativ. Dabei kann die Branche heute viel mehr: Wir Kommunikationsmanager beschftigen uns nicht nur mit den Medien oder (potenziellen) Kunden, sondern mit smtlichen Anspruchsgruppen der Organisation. Inzwischen arbeiten wir gezielt mit Stakeholdern wie beispielsweise Investoren, Politikern oder Anwohnern. Mit der strategischen Kommunikation untersttzen wir die Unternehmensstrategie und tragen zur Wertschpfung bei. Denn nur was die Organisation glaubhaft vermitteln kann, wird sie auch langfristig umsetzen knnen. 4 5. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE ANALYSE & BEWERTUNG: AUSGANGSSITUATION (2/2) Dies erkennt auch die hchste Fhrungsebene der Unternehmen. Die Nachfrage nach strategischer Kommunikationsberatung steigt. Dabei gilt: Egal, ob wir auf Unternehmens- oder auf Agenturseite arbeiten wir sind Berater fr das Management. Gleichzeitig ist sich der inzwischen gezielt ausgebildete Branchennachwuchs seiner Fhigkeiten bewusst. Einsteiger wollen sich einbringen und fordern Wertschtzung in der Form von Gehalt, Handlungsspielraum, Entwicklungsperspektiven etc. Strategische Kommunikation leistet einen zunehmend steigenden Wertbeitrag zum Unternehmenserfolg Die Branche erfhrt zunehmende Professionalisierung (z.B. durch zunehmenden Einfluss von Managementmethoden und durch die Etablierung spezialisierter Studiengnge) Die Kommunikationsbranche stt in neue Themen-/Aufgabenbereiche vor (z.B. Investor Relations, Digitale Kommunikation, Nach- haltigkeitskommunikation, Internationale Kommunikation) (zur Perspektive des Top Managements: de.slideshare.net/communicationmanagement/studie-unternehmenskommunikation-aus-der-perspektive-des-topmanagements-juni-2013) 5 6. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE ANALYSE & BEWERTUNG: AUSGANGSSITUATION AUF EINEN BLICK Besser ausgebildeter Nachwuchs der Kommunikationsbranche findet auch in anderen mitunter deutlich besser vergteten Bereichen Jobs (z.B. Change Management bei groen Managementberatungen) Jobs im Kommunikationsmanagement wird hoher Stressfaktor nachgesagt, der potenziellen Nachwuchs abschreckt Kommunikationsbranche stt in neue Themen-/ Aufgabenbereiche vor interessante Mglichkeiten fr Absolventen anderer Fachbereiche Top-Management erkennt zunehmend Relevanz von Kommunikation Steigende Zahl konkurrierender Kommunikationsangebote (global und digital) erfordert strategische Kommunikation heute mehr als je zuvor Unscharfes Profil des Berufs (z.B. keine einheitlichen Berufsbezeichnungen) Image der Branche operativ geprgt (Fokus auf journalistischem Handwerkszeug und Tools) Bezahlung entspricht nicht der Relevanz des Fachs (insbesondere Einstiegsgehlter) Direkter Wertbeitrag zum Unternehmenserfolg Schnelle Lernkurven durch abwechslungsreiche Arbeit: Einblick in viele Themenfelder und Branchen mglich (insbesondere auf Agentur-/ Beratungsseite) Kommunikation auf dem Weg zur Profession (Selbstverstndnis von Praxis, Wissenschaft und Lehre) S T W O 6 7. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE ANALYSE & BEWERTUNG: SCHLUSSFOLGERUNG Dies ist auf der Gehaltsebene oder hinsichtlich anderer Formen der Wertschtzung noch nicht branchenweit angekommen. Wir mssen aufpassen, dass die Guten nicht abwandern: Durch die managementorientierte Ausbildung sind unsere Absolventen nmlich auch in anderen Positionen einsetzbar. Entscheider der Branche mssen erkennen, dass es inzwischen gezielt ausgebildete Absolventen der Fachrichtung Kommunikationsmanagement gibt.1 Wir brauchen auch Experten neuer Fachrichtungen, welche die Kommunikationsbranche blicherweise nicht als Arbeitgeber in Betracht ziehen (Volks- und Betriebswirte, Wirtschaftsinformatiker etc.). Um den neuen Themen- und Aufgabenbereichen der Kommunikationsbranche gerecht zu werden, reicht es langfristig nicht aus, nur die fachspezifischen Absolventen anzuwerben.2 Dies muss im System Unternehmen/Organisation und darber hinaus umfassend begriffen werden, um entsprechende Honorare rechtfertigen zu knnen und die wahrgenommene Relevanz des Berufsbilds zu strken. Die Wertschtzung des Branchennachwuchses kann nur sichergestellt werden, wenn der Wert der Kommunikation als Treiber des Unternehmenserfolgs gemeinhin anerkannt wird.3 7 8. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE ZIELGRUPPEN & BERGEORDNETE ZIELE* Primre Zielgruppen Studenten/ Absolventen der Fachrichtung Kommunikations- management Studenten/ Absolventen der Fachrichtungen, die relevanter werden 1 Sekundre Zielgruppen Entscheider der Kommunikations- branche Entscheider in Unternehmen (vor allem mittleres Management) 2 Lehrsthle/ Ausbilder verschiedenster Fachrichtungen Fach-/ Karrieremedien, entsprechende Beilagen in berregionalen Medien Fr den Berufseinstieg als Kommunikationsmanager begeistern Verstndnis der Bedrfnisse des Branchen- nachwuchses ermglichen Multiplikatoren: Wertbeitrag von strategischer Kommunikation vermitteln, um Branchenimage zu strken. Dies steigert die Attraktivitt des Berufsbilds und ermglicht hhere Honorare [*anhand der Manahmen operationalisierte Ziele zur Evaluation werden am Ende der Prsentation vorgestellt] Young Professionals der Kommunika- tionsbranche Als Botschafter fr den Jobeinstieg in der K.-Branche gewinnen 8 9. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE POSITIONIERUNG & BOTSCHAFTEN Die Kommunikationsbranche muss weg von Irgendwas mit Medien?: Die Zielpositionierung verdeutlicht die Relevanz der Branche und damit auch jedes einzelnen Akteurs inklusive der Nachwuchskrfte. Botschaften, die den Absolventen als primrer Zielgruppe vermittelt werden sollten, leiten sich aus den Strken und Chancen der Branche ab (vgl. SWOT): Der Jobeinstieg in der Kommunikationsbranche ist attraktiv und bietet Perspektiven. Strategische Kommunikation leistet einen signifikanten Beitrag zum Unternehmenserfolg. Ich arbeite strategisch und zwar viel frher als andere Jobeinsteiger. Als Kommunikations- manager gestalte ich aktiv und kann mich einbringen. Ich arbeite an den Themen von morgen mit. Ich habe ausgezeichnete Entwicklungs- mglichkeiten und eine steile Lernkurve. Ich beschftige mich mit einer Vielfalt an Themen- und Aufgaben- bereichen. 9 10. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE STRATEGIE 1. SCHRITT: BEGEISTERN Diskussionen rund um Gehalt und Arbeitszeiten zeigen, dass die Kommunikationsbranche gegenber Jobeinsteigern (aktuell) nicht mit harten Faktoren punkten kann. Kurzfristig mssen potenzielle Bewerber daher vor allem auf emotionaler Ebene begeistert werden. Wir empfehlen, die definierten Botschaften anhand von kurzen, einprgsamen Geschichten zu vermitteln. Young Professionals der Kommunikationsbranche sind in diesem Fall die glaubwrdigsten Botschafter. Ein Slogan bringt die Charakteristika von Kommunikationsmanagern auf den Punkt. Sie sind: 2. SCHRITT: DIALOG INITIIEREN UND AUFKLREN Mittel- bis langfristig gilt es, das Image des Berufsbilds aufzuwerten. Der Wertbeitrag der Kommunikation zum Unternehmenserfolg muss in der unternehmensseitigen Wahrnehmung fest verankert werden. Auf Grundlage dessen lassen sich z.B. hhere Honorare bzw. Gehlter legitimieren. Wir empfehlen, mit den Entscheidern von morgen in den Dialog zu treten und am Standing der Kommunikation als strategische Managementfunktion zu arbeiten. , da sie die Themen von morgen aktiv gestalten , da sie strategisch vorgehen und zum Unternehmenserfolg beitragen , da viele von ihnen spezialisierte Nischen besetzen (Chancen fr Quereinsteiger!) 10 11. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE KOMMUNIKATIONSPROGRAMM: MANAHMEN (1/5) Die Strategie soll als Initiative unter Frderung der Berufs- und Fachverbnde umgesetzt werden Initiatoren/Ausrichter Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG) Bundesverband deutscher Pressesprecher e.V. (BdP) Verband fhrender Kommunikationsagenturen GPRA e.V. Strategische Kooperationen/Multiplikatoren Lehrsthle der Fachrichtung Kommunikationsmanagement und anderer relevanter Fachrichtungen (z.B. Uni Mannheim/BWL) Studierendenvereine der Fachrichtung Kommunikationsmanagement (z.B. kommoguntia e.V., LPRS Leipziger Public Relations Studenten e.V., campus relations e.V.) und Vereine anderer Fachrichtungen (z.B. studentische Berater-Vereine an BWL-Lehrsthlen, Debattierclubs) Weitere Berufsverbnde mit Beteiligung an der Kommunikation von Organisationen (z.B. DIRK Deutscher Investor Relations Verband e.V., de'ge'pol - Deutsche Gesellschaft fr Politikberatung e.V.) Fach-/Karrieremedien (z.B. PR Report, pressesprecher, kress, unicum, KarriereSPIEGEL, Handelsblatt Karriere, etc.) Sponsoren Unternehmen Kommunikationsagenturen und -beratungen 11 12. CHRISTINA SIMON 2014THOMAS W. FIEGE KOMMUNIKATIONSPROGRAMM: MANAHMEN (2/5) SCHRITT 1: BEGEISTERN DIE