Die Reise durch die Grundlagen der Gestaltung

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    24-Mar-2016

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Semesterarbeit im Bereich Grundlagen der Gestaltung. 1. Semester, HS Mannheim

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<ul><li><p> PRODUCTIONS</p><p>SASCHA MAYS</p><p>ERSTES SEMESTER TYPOGRAPHIE HOCHSCHULE MANNHEIM</p><p>DIE REISEGESTALTUNG</p><p>DURCH DIE GRUNDLAGEN DER</p></li><li><p>DIE REISE DURCH DIE GRUNDLAGEN DER GESTALTUNG</p><p>TYPOGRAPHIE, ERSTES SEMESTER, HOCHSCHULE MANNHEIM</p><p>SASCHA MAY</p></li><li><p>Impressum:</p><p>Die Reise durch die Grundlagen der Gestaltung wird herausgegeben von</p><p>Sascha May, Rudolfstrae 8, 76131 Karlsruhe</p><p>Erstauflage Januar 2011</p><p>Lettering, Gestaltung, Illustrationen: Sascha May</p><p>Verarbeitung und Buchbindung: Sascha May</p><p>Mit freundlicher Untersttzung von</p><p>Chris Hartmann, Carolin Wanitzek, Anna Stasieluk</p><p>und</p><p>www.the-artillery.de www.szerk.de</p></li><li><p>Die Reise der Grundlagen der Gestaltung des ersten Semes-ters war eine lange und beschwerliche Fahrt mit zahlreichen Hhen und Tiefen. Und genau so verhlt es sich mit die-sem Werk. Es erzhlt von dieser Wanderung in Form einer GRAPHIC-NOVEL. Eine illustrierte Geschichte, die prinzi-piell an einen Comic angelehnt, jedoch eher einem lteren Publikum zugnglich ist.</p><p>Die dsteren und sinnlichen schwarzwei Illustrationen er-strecken sich meist vollflchig ber die gesamte Seite, und ergnzen und untersttzen die gezeigten Arbeiten sinn-voll. Auf ein bestimmtes Gestaltungsraster wurde dabei voll und ganz verzichtet. Bildunterschriften und Rubrikentitel wurden ebenfalls bewusst weggelassen und stren somit den Eindruck einer Graphic-Novel nicht. Ein freundliches, unaufdringliches Blaugrn setzt behutsam Akzente und er-gnzt die Illustrationen.Flietexte und Auszeichnungen wurden in der serifenbetonten Linearantiqua ROCKWELL gesetzt und zum Teil mit der kon-</p><p>trastierenden Schreibschrift LIZA DISPLAY PRO kombiniert, um ein stimmiges und interessantes Gesamtbild zu erzeugen.</p><p>Neben der Gestaltung und der Anfertigung der Illustrationen lag die besondere Schwierigkeit beim Verknpfen der unter-schiedlichen, vorzustellenden Arbeiten, innerhalb des Hand-lungsstrangs der Geschichte. Schlielich sollte den ange-fertigten Arbeiten ausreichen Platz eingerumt werden. Man wird feststellen, dass die Brcken zwischen den einzelnen Themenkomplexen nicht immer gelungen sind. So mag die ein oder andere Seitenabfolge vielleicht zusammenhangslos erscheinen oder schwer verstndlich sein, doch darber bitte ich hflichst hinwegzusehen. Erkunden Sie die Arbeiten, Texte und Illustrationen, tauchen Sie ein und erleben Sie die Reise gemeinsam mit dem Protagonisten, und vielleicht entdecken Sie sich ja selbst darin wieder.</p><p>VORWORTvon Sascha May</p></li><li><p>DER VERZICHT AUF EIN BESTIMMTES RASTER GIBT EI-NEM DIE FREIHEIT DIE DINGE SO ZU TUN, WIE MAN SIE ZU TUN ERACHTET</p></li><li><p>DIE REISE BEGINNT</p></li><li><p>JEDE REISE...</p><p>... beginnt mit einem Plan.</p><p>In unserem ganz speziellen Fall mit dem TYPOWEB GUIDE.</p><p>Konzipiert als Webseite und auch in gedruckter Variante erhlt-lich, gewhrt er einen berblick ber die wichtigsten Typoseiten im Web. Die einfache Einteilung in U-Bahn Linien ermglicht ein sehr schnelles und zuverlssiges Zurecht finden im groen Typo-dschungel. Einfach einer der acht Linien fol gen, hin und wieder umsteigen, sich berraschen las-sen, die Augen schlieen und ein-fach sehen wohin die Reise fhrt..</p><p>Unser Protagonist tritt allerdings eine ganz andere Reise an. Eine dunkle, finstere Reise voller Ge-fahren und Abenteuer durch die Grundlagen der Gestaltung des ersten Semesters. Schon zu Beginn fhrt ihn sein Weg zu einem geheimnisvollen und sagenumwobenen Gegenstand, der im allgemeinen schlicht und einfach bekannt ist als...</p><p>DIE BOX!</p><p>9</p></li><li><p>10</p></li><li><p>11</p></li><li><p>12</p></li><li><p>13</p></li><li><p>14</p></li><li><p>METHODIKExperimentelles Gestalten von be-stimmten Informationen nach ver-schiedenen Gestaltungsanstzen</p><p>_AXIAL _RADIAL</p><p> _STRUKTURELL</p><p> _ STRAHLEN</p><p>ALLERHAND ZU SEHN</p><p>15</p></li><li><p>16</p></li><li><p>17</p></li><li><p>EIN GERUSCH</p><p> _EIN LIED</p><p>DURCH EINE ZAUBERHAFTE MASCHINE SICHTBAR GEMACHT. </p><p>_EIN TRAURIGER MUSIKANT</p><p>wiederkehrende Rythmen</p><p>gepaart mit strung</p><p>geordnetes chaos</p><p>andauernd</p><p>.UNGEHRT</p></li><li><p>Das Lied the Whalesong von Modest Mouse wird durch Formen und Farbe visualisiert.Die Gesetzmigkeiten des Stckes werdendabei analysiert und erkannt, die Instrumenteund Tne visuell unterschieden.</p><p>_MODEST MOUSE</p><p>andauerndansteigend</p><p>einem hhepunkt entgegen</p><p>the Whalesong</p></li><li><p>20</p></li><li><p>JEDE REISE FHRTEINEN AN DEN PUNKT,AN DEM MAN SICH</p><p>FRAGT</p><p>UM DIESER IDENTITTSKRIESE HERR ZU WERDEN UND ALLE SELBSTZWEIFEL ZU BESEITIGEN, GILT ES SICH MIT DEN TIEFEN SEINES SEINS AUSEINANDERZUSETZEN.</p><p>DIENLICH SIND DABEI BEKANNTE, VERWANDTE UND FREUNDE. SIE LIEFERN DIE NTIGEN HINWEISE UM SICH SELBT ZU ENTDECKEN. DIESE ERKENNTNIS WERDEN GE-NUTZ UM DAS EIGENE ICH MIT HILFE DER TYPOGRAPHIE AUF EIN MEDIUM ZU BANNEN, UND SO EINEN SPIEGEL DER SEELE ZU SCHAFFEN..</p><p>WER BIN ICH?</p><p>21</p></li><li><p>VISITENKARTE No. 1</p><p>EHRLICH, MORALISCH,IN-TROVERTIERT, EINFHLSAM, ANALYTISCH, SARKASTISCH, WITZIG, FLEIIG, ZUVERLS-SIG, INTELLIGENT</p><p>Das Motto PEOPLE SUCH A BUNCH OF BASTARDS steht im Vordergrund. Es sagt am meisten ber das Wesen aus. Adresse und E-Mail wurden nachtrg-lich auf ein Stck Papier geschrieben und auf der Karte angebracht. Die blaugrne Farbe spiegelt eine gewisse Zurckhal-tung wieder ohne jedoch unfreundlich zu wir-ken. Auch wenn unser Protagonist kein Men-schenfreund ist, ist er dennoch ein durch und durch guter Mensch.</p><p>22</p></li><li><p>VISITENKARTE No. 2</p><p>EHRLICH, MORALISCH, INT-ROVERTIERT, EINFHLSAM, ANALYTISCH, SARKASTISCH, WITZIG, FLEIIG, ZUVERLS-SIG, INTELLIGENT</p><p>Zur Vorstellung bei einer Bank wurde die Visitenkarte modifiziert. Das Motto nimmt weniger Platz ein und ist nur noch als Kontur sichtbar. Name, Anschrift und E-Mail rcken in den Vordergrund und vermitteln Sicherheit. Schrift und Farbe der ur-sprnglichen Visitenkarte wurden bernommen.</p><p>23</p></li><li><p>GUT&amp;</p></li><li><p>BSE&amp; IST IN DER LAGE SICH SELBST ZU FINDEN._NUR WER FR SICH GUT UND BSE DEFINIERT </p></li><li><p>Gute Typographie ist eine leuchtende Engelsgestalt der Gerechtigkeit. Sie ist ausgeglichen, harmonisch, liebevoll und schn, mal kontrastreich, mal einheitlich aber immer stimmig. Sie schmeichelt behutsam dem geschulten Auge, versetzt uns in Verzcken, und untersttzt uns tatkrftig bei bedeutenden Aufgaben. Sie versteht es wie kein An-derer mit Form, Farbe und Flche einzigartige Harmonien und Spannungen zu erzeugen. Sie lsst Inhalte in einem vllig neuen Licht erscheinen, und einen die Welt mit anderen Augen sehen. Wertvolle, gekonnt entwickelte Schrif-ten glnzen mit Unmengen von Zeichen und Ligaturen die kombiniert schne Worte, Stze und ganze Satzbilder ergeben, die dazu einladen gelesen zu werden. Alleine der guten Typographie ist es zu verdanken, dass aus guten Texten, Meisterwerke entstehen. Sie widmet ihr Leben dem streben nach Harmonie und Individualitt und fhrt ein nie endendes Gefecht gegen die schlechte Typographie. Doch auch wenn dieser Kampf eine schwere Brde ist, ver-zeichnet sie immer wieder kleinere und grere Erfolge.</p><p>26</p></li><li><p>GUT:</p><p>HELDENHAFT, BEDEUTSAM,DAS GUTE IM MENSCHEN</p><p>_GEGENTEIL VON SCHLECHT</p><p> _GUTE TYPOGRAPHEN KOMMEN IN DEN HIMMEL</p><p>27</p></li><li><p>Schlechte Typographie ist ein ganz und gar garstiges Wesen, allgegenwrtig und von Grund auf bse. Tckisch schleicht es sich in unsere Leben, verunreinigt und beleidigt das geschulte Auge. Es springt uns an von Plakaten, Anzeigen, Logos. Es kann berall lauern, manifestiert sich in qualitativ minderwertigen Schriften, die sich tausendfach in den Weiten des weltweiten Netzes tummeln, und nur auf eine Gelegenheit warten, sich auf Einladungs- und Geburts tagskarten niederzulassen. Sie schleichen sich mit Vorliebe in die Speisekarten multinationaler und einhei-mischer Kchen, sorgen fr eine schlechte Lesbarkeit und reichlich Verwirrung. Die schlechte Typographie liebt es uns etwas vorzumachen und falsche Hoffnungen und Erwartungen zu wecken. Sie lockt mit einem edlen Look und prangert minderwertige Waren an. Sie schreit, ist laut und streitet. Mit grozgiger Spationierung reit sie endlose Lcken in den Lesefluss, interpunktiert falsch und ist der lieblose Vater glckloser Schusterjungen und Hurenkinder. Schlechte Typographie setzt alles daran, uns das lyrische Leben so freudlos wie nur irgendmglich zu machen und das mit durchschieendem Erfolg.</p><p>28</p></li><li><p>SCHLECHT:</p><p>BSE</p><p>UNZUVERLSSIG, SCHLECHT SPATIONIERT, SCHWER ZU LESEN, HURENKINDER UND SCHUSTERJUNGEN</p><p> _GEGENTEIL VON GUT</p><p> _SCHLECHTE TYPOGRAPHEN KOMMEN LEIDER NICHT IN DIE HLLE </p><p>29</p></li><li><p>PRODUCTIONS</p><p>Nachdem das erste Semester nun vorbei ist, prsentiert SASCHA MAY auf humoristische, melancholische und philosophische Weise Arbeiten, die fr das Fach Typographie entstanden sind. Dabei erzhlt er mit gefhlvollen Illustrationen eine Geschichte. Eine grafische Geschichte, bei der die ange-fertigten Arbeiten Teil einer faszinierenden Bildsprache werden. Sie ver-schmelzen miteinander, kontrastieren, ergnzen sich und ergeben zusammen ein behutsames, sthetisches Wechselspiel.</p><p>Bei der Reise durch die Grundlage der Gestaltung begleiten wir einen anony-men Protagonisten und entdecken gemeinsam die typographische Reduktion, die Vervielfltigung und Zuflligkeiten. Wir finden uns selbst darin wieder und werden Teil des ewigen Kampfes zwischen Gut und Bse, Hell und Dunkel, oder einfach guter und schlechter Typographie.</p><p>Mit der Reise durch die Grundlagen der Gestaltung liefert der Newcomer May, ein Debtwerk, dass seines Gleichen sucht</p><p>Eine emotionale Heranfhrung an die typographischen Aufgaben eines Erstsemesters</p><p>Schn, intelligent, philosophisch, einfhlsam und faszinierend</p><p>SASCHA MAYS</p><p>DIE REISEGESTALTUNG</p><p>DURCH DIE GRUNDLAGEN DER</p><p>May schafft es auf einzigartige Weise aus einer Sammlung von bungen eine gefhlvolle Geschichte zu erzhlen</p><p>_SPIEGEL ONLINE</p><p>_FAZ</p><p>_SDDEUTSCHE ZEITUNG</p><p>_DIE WELT</p></li></ul>