E&W 4/2015

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    21-Jul-2016

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Monatszeitschrift des GEW-Hauptvorstandes Ausgabe 04/2015 Schwerpunkt: Fr mehr Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

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<ul><li><p>Fr mehr Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit</p><p>Erziehung &amp; Wissenschaft 04/2015Zeitschrift der Bildungsgewerkschaft GEW </p><p>GewerkschaErziehung und Wissenscha</p></li><li><p>Zum Wohl der Beschftigten2006 hat der Jahresbericht der Bundesregierung ber Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zum ersten Mal dokumentiert: Die Quoten der Arbeitsunfhigkeit liegen in pdagogischen Berufen ber dem Durchschnitt der Beschftigten aller Branchen. In der arbeitswissenschaftlichen Diskussion war indes schon lnger erforscht: Der auf Gegenseitigkeit angelegte Bildungs- und Erziehungsprozess birgt beachtliche Konflikt- und Strungsrisiken auf der Arbeits- und Beziehungsebene. Diese interaktive Beziehung verlangt von Lehrkrften wie von Erzieherinnen und Erziehern eine hohe Konzentration im Arbeitsalltag und die Bereitschaft, auf nicht selten schnell wechselnde Situationen sowie auf unterschiedliche Fhigkeiten, Probleme und Mentalitten der Kinder und Jugendlichen einzugehen.Lehrkrfte sind zudem in eine hierarchische Organisation eingebunden. Die ueren beruflichen Rahmenbedingungen werden mitunter durch groe Klassen, schlecht gepflegte Arbeitssttten und eine gesundheitsferne Bau- und Raumplanung bestimmt. hnliches trifft auch auf die Kitas zu. Obgleich durch Raumakustik in Kooperation mit den Unfallkassen gesundheitsgefhrdender Lrm in Klassen und Gruppenrumen verringert werden soll, sind solche Manahmen bis heute nicht selbstverstndlich. Fr die Beschftigten in pdagogischen Berufen ist der Erhalt der eigenen Gesundheit zunehmend ein wichtiges Thema geworden. Als die Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagessttten 2009 bereit waren, fr einen besseren Gesundheitsschutz zu streiken, war die ffentlichkeit berrascht. Zeitgleich hatten GEW-Personalrte an Schulen Baden-Wrttembergs bereits ihre Mitbestimmungsrechte erfolgreich eingesetzt, um Sicherheitsfachkrfte zu bestellen. Vor 2010 hatte kein Bundesland das Arbeitssicherheitsgesetz korrekt angewandt, so dass in der Verwaltung und den Schulen das elementare arbeitsschutzrechtliche Know-how fehlte. Und obwohl das neue Arbeitsschutzgesetz seit 1996 auch fr Beamtinnen und Beamte gilt, war es schwierig, dessen Kernstck, die betriebsorientierte Gefhrdungsbeurteilung physischer und psychischer Belastungen, in den Schulen </p><p>einzufhren (s.S.20f.). Inzwischen ist weitgehend geklrt, dass jede Schule eine solche Gefhrdungsbeurteilung sowie eine Arbeitssicherheitsorganisation nach dem Mastab der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) organisieren muss; die Erfahrungen der Bundeslnder, in denen Gefhrdungsbeurteilungen mit fachlich kompetenter Begleitung vorgenommen wurden, zeigen ein relativ einheitliches Bild: Defizitre Arbeitssttten belegen die mangelnde Kooperation zwischen Dienstherren und Schultrgern; die Schulleitungen werden durch Abwlzen der Pflichten von oben zustzlich belastet, nicht ausreichend fortgebildet und erhalten wenig Untersttzung durch die Kultusministerien. Vor allem aber fhren Schwchen in der Kommunikation auf verschiedenen Ebenen zu physischen und psychischen Belastungen. Diese lieen sich verringern, wenn arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse mehr in der Praxis genutzt wrden. Als engagierte Akteure haben sich vor allem die von der GEW untersttzten Personalrte profiliert, da das Mitbestimmungsrecht beim Gesundheitsschutz mittlerweile deutlich gestrkt worden ist. Zu den mitbestimmten Manahmen eines aktiven Arbeitsschutzes gehrt es, z.B. Gesundheitszirkel in den Schulen einzurichten sowie die in der DGUV 2 beschlossene Organisation* umzusetzen. Fest steht: Die Dienststelle darf die Verantwortung fr den Gesundheitsschutz nicht auf die Schultrger abschieben, denn sie betreibt die Arbeitssttte. Deshalb ist sie dafr zustndig, diese zum Wohl der Beschftigten angemessen zu gestalten. Fr Personalrte und Gewerkschaften ergeben sich damit zahlreiche Aktionsfelder, zusammen mit den Beschftigten den Gesundheitsschutz in Kitas, Schulen und Hochschulen voranzubringen. </p><p>Prof. Wolfhard Kohte, </p><p>Universitt Halle</p><p>*s. Beschluss des VG Dsseldorf, 24. Oktober 2014</p><p>Foto</p><p>: Uni</p><p> Hal</p><p>le</p><p>WOLFHARD KOHTE</p><p>Erziehung und Wissenschaft | 04/2015</p><p>2 GASTKOMMENTAR</p></li><li><p>IMPRESSUM Erziehung und WissenschaftAllgemeine Deutsche Lehrerzeitung 67. Jg. Herausgeber: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund Vorsitzende: Marlis TepeRedaktionsleiter: Ulf RddeRedakteurin: Helga Haas-RietschelRedaktionsassistentin: Renate KrnerPostanschrift der Redaktion: Reifenberger Strae 21 60489 Frankfurt am Main Telefon 069 78973-0Fax 069 78973-202 renate.koerner@gew.dewww.gew.defacebook.com/GEW.DieBildungsgewerkschaft twitter.com/gew_bund Redaktionsschluss ist in der Regel der 7. eines jeden Monats. Erziehung und Wissenschaft erscheint elfmal jhrlich. Gestaltung: Werbeagentur Zimmermann, Heddernheimer Landstrae 14460439 Frankfurt</p><p>Fr die Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitglieds-beitrag enthalten. Fr Nichtmitglieder betrgt der Bezugspreis jhrlich Euro 7,20 zuzglich Euro 11,30 Zustellgebhr inkl. MwSt. Fr die Mitglieder der Landesverbnde Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thringen werden die jeweiligen Landeszeitungen der E&amp;W beigelegt. Fr un-verlangt eingesandte Manuskripte und Rezensionsexem-plare wird keine Verantwortung bernommen. Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Beitrge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers dar.</p><p>Verlag mit Anzeigenabteilung: Stamm Verlag GmbH Goldammerweg 1645134 EssenVerantwortlich fr Anzeigen: Mathias Mller Telefon 0201 84300-0Fax 0201 472590 anzeigen@stamm.de www.erziehungundwissenschaft.de gltige Anzeigenpreisliste Nr. 39 vom 01.01.2015, Anzeigenschluss ca. am 5. des Vormonats </p><p>Erfllungsort und Gerichtsstand: Frankfurt am Main</p><p>ISSN 0342-0671</p><p>Die E&amp;W wird auf 100 Prozent chlorfrei gebleichtem Recyclingpapier gedruckt.</p><p>GastkommentarZum Wohl der Beschftigten Seite 2</p><p>Impressum Seite 3</p><p>Auf einen Blick Seite 4</p><p>Prmie des Monats Seite 5</p><p>Schwerpunkt: Belastung und Druck1. Frderschule in Leipzig: Dem Burnout ins Gesicht gelacht Seite 62. Brgerschule Husum: Wie Piloten beim Start Seite 93. Interview mit Hedwig Schomacher: Das Klima muss stimmen Seite 124. Interview mit Doreen Siebernik und Brbel Jung: Zwischen allen Sthlen Seite 145. Lehrerbefragung Baden-Wrttemberg: Die Vermessung der Seele Seite 166. Interview mit Margit Stolz-Vahle: Es ist so gut wie nichts passiert Seite 187. Umfragen GEW-Landesverbnde: Zu wenig Zeit fr zu viel Arbeit Seite 198. Gefhrdungsbeurteilung: Psychostress im Job am Pranger Seite 209. GEW-Kommentar: Selbst aktiv werden! Seite 22</p><p>Tarifrunde ffentlicher Dienst Lnder 1. Tarifverhandlungen Lnder in Runde vier Seite 232. Warnstreiks: GEW macht Druck Seite 24</p><p>SchuleSchulbuchstudie Migration und Integration: Nicht der Normalfall Seite 26</p><p>GEW-Intern 1. Stellenausschreibung Geschftsfhrung beim GEW-Hauptvorstand Seite 272. DBV-Sterbegeldversicherung Seite 373. MaiMeeting der GEW Seite 43</p><p>Bildungspolitik 1. Interview mit Sabine Klomfa: Auf dem Prfstand: Geschlechtergerechtigkeit Seite 282. Lnderserie Inklusion: Saarland: Inklusion ohne Brechstange Seite 30</p><p>Internationales Kubas Lehrkrfte: Wenig Geld schlechte Arbeitsbedingungen Seite 32</p><p>Fr ein besseres EGO 1. Serie Erzieherinnen: Kinder sind der Motor Seite 342. Tarifverhandlungen SuE: Den Beruf deutlich aufwerten Seite 363. Fachkrftemangel: An allen Ecken fehlt Personal Seite 41</p><p>Recht und Rechtsschutz Seite 42</p><p>Leserforum Seite 44</p><p>MedienSocial Media Seite 45</p><p>Diesmal Seite 48</p><p>Titel: Werbeagentur Zimmermann</p><p>InhaltPrmie</p><p>des Monats </p><p>Seite 5</p><p>Erziehung und Wissenschaft | 04/2015</p><p>3INHALT</p></li><li><p>Qualittsoffensive LehrerbildungMit der gemeinsamen Qualittsoffensive Lehrerbildung wollen Bund und Lnder hervorragende Lehrangebote an Hochschulen untersttzen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz stufte in der ersten Bewilligungsrunde 19 Projekte an Universitten aus neun Bundeslndern als frderungswrdig ein. Bis 2023 sollen in zwei Frderphasen Reformen in der Lehrkrftebildung vorangebracht und das Lehramtsstudium aufgewertet werden. Der Bund nehme ber die gesamte Laufzeit bis zu 500 Millionen Euro in die Hand, um die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern nachhaltig zu verbessern, erluterte Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Die Lnder gewhrleisten im Gegenzug die gegenseitige Anerkennung der Studienleistungen und -abschlsse. Die GEW begrt, dass die Frderung aus dem bereits vor zwei Jahren beschlossenen Bund-Lnder-Programm endlich starten kann. Die ausgewhlten Hochschulen, so GEW-Vize Andreas Keller, htten jetzt die Chance, Impulse fr die berfllige Weiterentwicklung der Lehrkrftebildung zu setzen. Inklusion, Ganztag, Zuwanderung und digitale Bildung nennt Keller als neue Herausforderungen, denen ein Lehramtsstudium Rechnung tragen msse. Zugleich fordert der GEW-Hochschulexperte, nicht nur ausgewhlte Projekte an wenigen Unis, sondern auch strker in der Breite zu frdern. Weitere Infos: www.gew.de/Erste_Auswahlrunde_der_ Qualitaetsoffensive_Lehrerbildung.html</p><p>Eingriff in das StreikrechtDer Bundestag hat am 5. Mrz erstmals das geplante Gesetz zur Tarifeinheit beraten. Der Entwurf ist umstritten, weil er vorsieht, dass knftig in einem Betrieb nur noch der Tarifvertrag der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern gelten soll. Die GEW sieht darin einen Eingriff in das Streikrecht. Streiks fr eigenstndige tarifliche Bedingungen, zu denen eine Minderheitsgewerkschaft aufruft, unterlgen dann der gerichtlichen Prfung. Das kritisierten auch ver.di und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststtten (NGG). Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, ber das der Berliner Tagesspiegel berichtet hatte, stellt fest, dass verfassungsrechtliche Bedenken nicht von der Hand zu weisen seien, weil das geplante Gesetz einen Eingriff in die Koalitionsfreiheit darstelle. Kritiker wie die GEW hoffen nun, dass der Entwurf doch noch gekippt wird.Mehr als 75000 Untersttzerinnen und Untersttzer haben bereits die gemeinsame Initiative von NGG, GEW und ver.di gegen das geplante Tarifeinheitsgesetz unterzeichnet.Infos unter: www.gew.de/Tarifeinheitsgesetz_verstoesst_moeglicherweise_gegen_Grundgesetz.html</p><p>Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) und Prof. Manfred Prenzel, Vorsitzender des Auswahlgremiums der Qualittsoffensive Lehrerbildung, stellten nach der ersten Auswahlrunde in Berlin die erfolgreichen Hochschulen vor.</p><p>Foto</p><p>: dpa</p><p>Lohnkluft zwischen Frauen und MnnernNoch immer verdienen Frauen in Deutschland weniger als Mnner. Statistisch gesehen arbeiten Frauen hierzulande bis zum 20. Mrz umsonst. Dieses Datum, der sogenannte Equal Pay Day (s. DIESMAL S.48), macht symbolisch deutlich, wie gro der Verdienstunterschied im Schnitt ist. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes verdienten Frauen 2014 22 Prozent weniger als Mnner. Mit 15,83 Euro pro Stunde lag ihr durchschnittlicher Bruttoverdienst nach Angaben der Wiesbadener Behrde um fast fnf Euro unter dem von Mnnern (20,20 Euro). Das Bundesamt erklrt den statistischen Gehaltsunterschied vor allem damit, dass Frauen oft in Branchen und Berufen mit relativ niedrigem Einkommen, hufig im Dienstleistungssektor, nicht zuletzt im Sozialwesen ttig sind und in Teilzeit arbeiten. Mnner hingegen sind fter in Industriezweigen beschftigt, in denen der Lohn relativ hoch </p><p>Mindestlohntarifvertrag in der WeiterbildungIm Frhjahr haben sich GEW und ver.di mit der Zweckgemeinschaft des Bildungsverbandes ber eine Erhhung des Mindestlohns fr die pdagogisch Beschftigten bei Weiterbildungstrgern geeinigt, die berwiegend SGB-II-/SGB-III-Manahmen anbieten. Der neue Tarifvertrag gleicht die Entgelte im Osten und Westen ab Januar 2017 an. Der Leiter des GEW-Arbeitsbereichs Berufliche Bildung/Weiterbildung, Ansgar Klinger, erklrte, die Verhandlungspartner seien sich darber einig, die Voraussetzungen fr faire und funktionierende Wettbewerbsbedingungen in der SGB-II-/III-finanzierten Weiterbildung zu schaffen. Fr Pdagoginnen und Pdagogen in Westdeutschland steigt der Verdienst demnach um 9,4 Prozent, fr ihre Kolleginnen und Kollegen im Osten um 16,8 Prozent. Die Mindeststundenentgelte sollen sich in Westdeutschland einschlielich Berlin ab dem 1. Januar 2016 um 65 Cent auf 14 Euro und ab dem 1. Januar 2017 auf 14,60 Euro erhhen. In Ostdeutschland werden die Betrge am 1. Januar 2016 um einen Euro auf 13,50 Euro angehoben, ab dem 1. Januar 2017 erhalten die Beschftigten dort noch einmal 1,10 Euro mehr. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2017. Mit GEW und ver.di wollen die Arbeitgeber einen Antrag auf Allgemeinverbindlicherklrung stellen, sodass auch die nicht tarifgebundenen Arbeitgeber kein Lohndumping mehr betreiben knnen.</p><p>ist. Im EU-Durchschnitt ist der Lohn unterschied mit 16 Prozent erheblich geringer als hierzulande. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will die Lohnkluft zwischen den Geschlechtern mit einem Gesetz zur Entgeltgleichheit von Frauen und Mnnern zumindest verringern und dieses noch 2015 auf den Weg bringen. Demnach soll jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter das Recht bekommen, das Durchschnittsgehalt von Kol- leginnen und Kollegen mit vergleichbarer Ttigkeit zu erfragen.</p><p>Erziehung und Wissenschaft | 04/2015</p><p>4 AUF EINEN BLICK</p></li><li><p>Bitt</p><p>e in</p><p> Dru</p><p>cksc</p><p>hrift</p><p> aus</p><p>flle</p><p>n. </p><p>Keine Lust auf unser Online-Formular? Fordern Sie den Prmienkatalog an! </p><p>Per E-Mail: mitglied-werden@gew.de | Per Telefon: 069/78973-211 </p><p>oder per Coupon:</p><p>#</p><p>Bitte den Coupon vollstndig ausfllen und an folgende Adresse senden:Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Reifenberger Strae 21, 60489 Frankfurt a.M., Fax: 069/78973-102</p><p>Vorname/Name</p><p>Strae/Nr.</p><p>PLZ/Ort</p><p>GEW-Landesverband</p><p>Telefon Fax</p><p>E-Mail</p><p>Neues Mitglied werben und Prmie online anfordern unter www.gew.de/Praemienwerbung.html</p><p>Mitmachen lohnt sich ...... fr jedes neu geworbene GEW-Mitglied erwartet Sie Nobody is Perfect.*</p><p>E&amp;W</p><p>-Pr</p><p>mie</p><p> des</p><p> Mo</p><p>nats</p><p> Apr</p><p>il 20</p><p>15/N</p><p>ob</p><p>ody</p><p> is P</p><p>erfe</p><p>ct</p><p>Prmie des Monats April:Gesellschaftsspiel Nobody is Perfect</p><p>* Dieses Angebot gilt nicht fr Mitglieder der GEW- Landesverbnde Niedersachsen und Thringen.</p></li><li><p>// Stress, Druck und psychische Belastungen sind Alltag an Schu-len. Eine Frderschule in Leipzig stellt sich dem Problem und hat eine Fortbildung gebucht, die es in sich hatte. //</p><p>Irgendwann wurde Ella Hobart (Name gendert) alles zu viel: Englisch- und Frderunterricht an ihrer Frderschule geben, Klassenleiterin sein, diagnostische Gutachten schreiben, Integrationsstunden an einer Regelschule be</p><p>streiten, Abschnitte zur Schulchronik beitragen. Ich wollte alles hundertprozentig machen und konnte mich irgendwann doch auf keine Aufgabe mehr richtig konzentrieren, erzhlt sie. Seit 2002 arbeitet die studierte Gym</p><p>Dem Burnout insGesicht gelacht</p><p>6 BELASTUNG UND DRUCK</p><p>Erziehung und Wissenschaft | 04/2015</p></li><li><p>nasiallehrerin im Schuldienst in Leipzig, 2011 brach sie unter der Mehrfachbelastung mental zusammen: Ich hab mich totgekmpft.Es begann mit Kopfschmerzen und emotionalen Achte...</p></li></ul>