financenet 1909

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  • Investment famIlIenfIrmen

    Holt Reiche als Partner, rt KPMG Audit Partner Yann-Georg Hansa Seite 39

    pensIonsversIcherung

    arithmetika-Geschftsfhrer Christoph Krischanitz: Eine Sule ist zu wenig Seite 40

    generalI informationen

    fr die pension Kp

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    Existenzberechtigung die Uniqa verzeichnet zweistellige Zuwachsraten sowohl bei Lebensversicherungen gegen einmalerlag als auch gegen laufende prmien. es geht halt bei der Klassischen um viel mehr als rendite, lsst Vorstandsmit-glied peter eichler anklingen, der fr 2015 neuigkeiten in aussicht stellt. Seite 36

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    medianet inside YoUr BUsiness. todaY. freitaG, 19. septemBer 2014 35

    Deutliche Belebung bei der Lebensversicherung

    Wochentop POST 4,71%Wochenflop SEM -6,77%

    Top 5 ATX Primesterreichische Post 4,71%Lenzing 2,62%Palfinger 2,43%AT&S 1,60%Andritz 1,05%

    Flop 5 ATX PrimeSemperit -6,77%Warimpex -5,78%Frauenthal -4,76%OMV -4,31%Erste Group Bank -4,28%

    10.17. september 2014

    ATX (Schluss 17.9.) 2.282,84 -1,86%

    DaX

    Wochentop ADS 5,90%Wochenflop HEI -3,87%

    Top 5 DAXAdidas 5,90%Allianz 0,60%Siemens 0,55%Deutsche Brse 0,48%Bayer 0,47%

    Flop 5 DAXHeidelbergCement -3,87%Continental -3,48%Infineon -2,95%Deutsche Lufthansa -2,91%RWE -2,39%

    10.17. september 2014

    DAX (Schluss 17.9.) 9.661,50 -0,40%

    Inhalt

    Finance:Cover> Im Franken bleiben

    mit Sicherheitsnetz 36

    Fonds:Park> Devisen sind besser

    als Bond-Mrkte 37> M&G Investments rt:

    Value-Fallen vermeiden 38> Zweiter Blick auf Hochzins-

    bonds zahlt sich aus 38

    Banking/Insurance:Watch> HSBC bezahlt Milllionen-

    strafe an US-Behrden 39> Studie zeigt: Der private

    Pensionspolster fehlt 40> NFC: Zahlen mit Karte

    ohne Code wird beliebter 40

    financenet Generali/franz Helmreich

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  • Uniqa Personenversicherung Deutliche Belebung in der Sparte Leben bei Einmalerlgen und gegen laufende Prmie

    In einer anderen LigaWien. Die Senkung des Rechnungs-zinses durch die Finanzmarktauf-sicht (FMA) nimmt die Uniqa zum Anlass, mit Jahresbeginn 2015 ein neues Lebensversicherungs-Pro-dukt zu prsentieren, das nicht nur dem neuen Garantiezins Rechnung tragen wird. Dies kndigt Peter Eichler, Vorstand der Uniqa ster-reich Versicherungen AG fr den Bereich Personenversicherungen, an. Die FMA hat ja Mitte Juli be-kannt gegeben, wegen des anhal-tend niedrigen Zinsumfelds den Zinssatz, den die Assekuranzen ih-ren Kunden maximal versprechen drfen, per 1.1.2015 fr Neuvertr-ge von 1,75 auf 1,5% zu senken.

    Im Geschft mit der Lebensver-sicherung spren wir eine deut-liche Belebung, sagt Eichler im Gesprch mit financenet. Der Au-genffner Pensionskonto neu sei einer der Faktoren dafr, und ein strker werdender Akzent auf die Rente. Wer glaube, dass man mit dem Umlagesystem allein das Aus-langen finde, sei blauugig, warnt Eichler, und meint damit vor allem die knftigen Generationen und nimmt auch die Politik in die Pflicht.

    Lebensversicherungen (LV) kn-nen dabei nicht alles wettmachen, denn Versicherungen spielen ja nicht in der Liga der reinen Veran-lagungsprodukte mit, so Eichler weiter, sondern bieten Absiche-rung vor allem auf zwei Ebenen: Absicherung biometrischer Ri-siken, also aller Risiken, die unmit-telbar mit dem Leben einer zu ver-sichernden Person verknpft sind, sowie jene des Ansparvorgangs an sich.

    Starke Bankschiene

    Mglicherweise wird dies den Konsumenten wieder sehr be-wusst: Es gibt zweistellige Zu-wachsraten in der Sparte Leben sowohl bei den Einmalerlagspro-

    dukten als auch bei jenen gegen laufende Prmie, und dafr sei auch die starke Bankschiene ver-antwortlich. Die Raiffeisen-Gruppe ist ja einer der Hauptaktionre von Uniqa.

    Vernunft ist eingekehrt

    Dass die Versicherungswirt-schaft ein ,Anker der Stabilitt ist, hat man hoffentlich seit 2008, dem Beginn der Finanzkrise, erkannt, meint Eichler, der sich zuversicht-lich zeigt, dass die Politik den hei-mischen Versicherungen das Le-ben nicht unntig schwer machen werde. Vor Kurzem abgelaufen ist nmlich die Begutachtungsfrist fr die Novelle zum Versicherungsauf-

    sichtsgesetz (VAG) in Vorbereitung auf das neue Eigenkapital- und Beaufsichtigungssystem ,Solvency II. Es ist das deutliche Bestreben erkennbar, das komplexe neue Sys-tem so umzusetzen, dass es fr al-le Beteiligten vernnftig lebbar ist. Dieses Grundverstndnis auf nati-onaler Ebene ist umso wichtiger, als auf EU-Ebene noch keineswegs alle Details ausgestaltet sind. Ein Provisionsverbot, wie es durch die Umsetzung der Versicherungsver-mittlungs-Richtlinie IMD II drohen htte knnen, sei auf nationaler Ebene vom Tisch, erwartet Eich-ler. Sehr wohl aber mssen Ver-sicherer knftig ihre Kosten noch transparenter darstellen und fr bestimmte Produkte auch erhhte

    Informationsstandards erfllen. Gerade in puncto Veranlagung

    sind die Herausforderungen fr die Versicherungswirtschaft eben-falls grer geworden angesichts des Zinsumfeldes nach dem letz-ten EZB-Zinsschritt. Aber dass dieses Niedrigzins-Szenario ewig hlt, daran glaubt Eichler nicht: Jngere Personen sollten also unbedingt auch jetzt eine Lebens-versicherung abschlieen, denn entscheidend sind aufgrund des Zinseszinseffekts vor allem die spteren Jahre. Ihre Meriten ht-ten auch die Fondspolizzen; derzeit verzeichnen viele Assekuranzen bei diesen rege Nachfrage. Der Poliz-zennehmer muss aber auch allfl-lig eintretende Verluste verkraften knnen und eine langfristige Ver-anlagungsperspektive haben, da die Finanzmrkte kurzfristig hohe Volatilitt aufweisen knnen.

    Themen 2015: BU, Pflege

    Ein Thema, dem sich die Uniqa in 2015 ebenfalls strker widmen mchte, ist die Berufsunfhigkeits-absicherung (BU-Polizzen). Hier hinkten die sterreicher den Deut-schen immer noch hinterher. hn-lich wie bei der Pflegeversicherung mangle es hier in weiten Teilen der Bevlkerung noch an Bewusstsein fr die Tragweite der Thematik.

    Ein kontinuierlich freundliches Interesse ortet Eichler bei der privaten Krankenversicherung. Nicht zuletzt angesichts der res-triktiveren Haltung der Kran-kenkassen bei rzten im nieder-gelassenen Bereich gewinne der Wahlarzt weiter an Bedeutung. Dies mache sich in der steigenden Nachfrage nach Produkten, die die Versorgung in der ambulanten Medizin abdecken, bemerkbar. Das System in sterreich befinde sich aber in guter Balance, meint der Uniqa-Vorstand; es verhindere ein parallel laufendes, rein privates Gesundheitswesen und damit eine echte Zwei-Klassen-Medizin.

    LV hat fr Absicherung biometrischer Risiken und des Ansparvorgangs allemal Existenzberechtigung.

    Eichler: Das Umfeld ist derzeit sehr spannend: Ukraine- und Nahost-Krise, dennoch fielen zuletzt Gold- und lpreis. Die Mrkte werden vorerst noch volatil bleiben.

    linda kappel

    Wien/St. Martin. Die Schweizer No-tenbank SNB wird weiterhin den Mindestkurs Euro zu Schweizer Franken (SFR) von 1,20 zu vertei-digen suchen.

    Doch sollte die SNB ihr Ziel nicht erreichen oder ihre Strate-gie zuknftig verndern, besteht die Mglichkeit eines weiteren Anstieges des Schweizer Fran-ken (SFR) in Richtung Paritt zum Euro, warnt die mind.assets

    finanzservice GmbH. Da viele SFR-Kreditnehmer Einstiegskurse zwi-schen 1,40 und 1,55 bei Kreditauf-nahme hatten, seien aktuell bereits Buchverluste im zweistelligen Pro-zentbereich vorhanden.

    Die Hoffnung einer Normalisie-rung in der Eurozone und somit eine vernnftige Wechselkurs-entwicklung zum Franken bei gleichzeitig weiter aufrechtem Zinsvorteil sind die wesentlichen

    Faktoren, einen Ausstieg aus der Fremdwhrung vermeiden zu wol-len. Weitere Verlustrisiken einzu-gehen, ist fr viele Kreditnehmer mittlerweile ein nicht mehr leist-bares Unterfangen geworden, und die finanzierenden Bankinstitute mchten zuknftige Wechselkurs-verluste ebenfalls hufig nicht mehr mittragen, heit es weiter.

    Absicherungslsung

    Aus diesen Grnden habe man eine einfache Absicherungslsung mit vernnftigen Bearbeitungsge-bhren in Hhe von 0,5% des Kre-ditvolumens jhrlich zuzglich Umsatzssteuer implementiert.

    Zu diesem Zweck wird ein Ma-naged Account mit gehebelten Fi-nanzinstrumenten eingerichtet, die die Kursentwicklung absichern sollten. Laut Experten-Einscht-zung ist diese Variante zwar teurer als Zinsoptionsgeschfte, aber anders als bei diesen gehe beim mind.assets-Modell die sog.