Forschen und entwickeln für die Praxis

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    08-Feb-2016

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Informationsbroschre zu den Instituten der Hochschule fr Technik FHNW

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  • Inhalt

    2 Einleitung

    4 Institut fr 4D-Technologien

    6 Institut fr Aerosol- und Sensortechnik

    8 Institut fr Automation

    10 Institut fr Biomasse und Ressourceneffizienz

    12 Institut fr Business Engineering

    14 Institut fr Kunststofftechnik

    16 Institut fr Mikroelektronik

    18 Institut fr Mobile und Verteilte Systeme

    20 Institut fr Nanotechnische Kunststoffanwendungen

    22 Institut fr Optometrie

    24 Institut fr Produkt- und Produktionsengineering

    26 Institut fr Thermo- und Fluid-Engineering

    28 Giesserei-Zentrum

    30 Zentrum fr Ressourceneffizienz

    32 Technologietransfer FITT

  • Die Ausbildung von jungen Ingenieurinnen und Ingenieu-ren ist unsere wichtigste Aufgabe. Eine praxisorientierte und aktuelle Ausbildung erfordert jedoch den stndigen Austausch unserer Dozierenden mit den Anforderungen der Praxis. Forschungs- und Entwicklungskooperationen schaffen den Wissensaustausch zwischen Ausbildung und Praxis in beide Richtungen. Fr die Unternehmen ent-steht ein attraktives Angebot, ihre Innovationsvorhaben mit neuesten Resultaten aus der Forschung unter Einsatz modernster Laborinfrastruktur zu bereichern. Sie erh-hen damit entscheidend die Wahrscheinlichkeit, dass ihre neuen Produkte erfolgreich werden.

    Ein attraktives AngebotHaben Sie eine Produktidee, wollen Sie Ihrer nchsten Produktgeneration den entscheidenden Wettbewerbs-vorteil verschaffen oder suchen Sie eine ganz spezifische Kompetenz? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Ad-resse! Die Kompetenzen unserer Institute umfassen ein breites Spektrum: vom Mechanical Design ber Energie- und Informationstechnik bis zur Automatisierung, Nano-technik und Logistik. Erfolgreiche Technik- und Informa-tikforschung ist auch geprgt durch die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Forschungspartnern: Wir pflegen strategische Partnerschaften mit dem Paul Scherrer Institut PSI, vielen Instituten der ETH Zrich so-wie der Universitt Basel. Zudem wird das Fachwissen und die Forschungskompetenz von Mitarbeitenden aus mehreren Instituten in Zentren gebndelt und unseren Partnern zur Verfgung gestellt:

    Die Hochschule fr Technik der Fachhochschule Nordwestschweiz untersttzt viele Unternehmen und Institutionen in ihren Innovationsvorhaben. Jhrlich werden ber 100 neue Forschungsprojekte und weitere 150 Entwicklungsvorhaben mit Wirt-schaftspartnern gestartet. Rund 300 Mitarbeitende erzeugen in 13 Instituten Wissen und Lsungen, welche der Praxis zugnglich gemacht werden.

    Forschen und entwickeln Sie mit der Hochschule fr Technik!

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  • Schritt 1: KontaktaufnahmeNehmen Sie Kontakt mit uns auf! Fr diesen Schritt steht Ihnen unsere Kontakt- und Technologietransferstelle FITT zur Verfgung (Seite 32). Nach einem ersten Gesprch, in dem die Ausgangslage geklrt wird, erfolgt die Kontakt-vermittlung zu den Expertinnen und Experten in unseren Instituten.

    Schritt 2: Machbarkeitsklrung, VorstudieNach einer ersten Einschtzung der Aufgabenstellung und Ideen erhalten Sie einen Vorgehensvorschlag, der auf Ihre zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen abgestimmt ist. Hufig wird das Vorhaben in mehrere Etappen gegliedert und so das Risiko minimiert. Am An-fang steht typischerweise eine Vorstudie. Hier werden die Machbarkeit sowie das Erfolgspotential geklrt und die nachfolgenden Schritte vorbereitet.

    Schritt 3: Anwendungsorientierte Forschung und EntwicklungErweist sich das Vorhaben als gleichermassen aussichts-reich und innovativ, erfolgt die Phase der Suche und Er-probung von Lsungen. Hufig knnen wir uns auf Fr-derinstitutionen absttzen, welche einen respektablen Teil der Kosten bernehmen. In der Schweiz hat sich hier die Kommission fr Technologie und Innovation KTI als wich-tige und effiziente Einrichtung etabliert. Diese bernimmt bei Gutheissung des Vorhabens die Kosten der Arbeit un-serer Institute.

    Rechte an den Ergebnissen, GeheimhaltungForschungsprojekte sollen einen Wettbewerbsvorteil ge-genber der Konkurrenz schaffen. Deshalb sind eine Ab-sicherung der Rechte an den Projektresultaten und am geistigen Eigentum sowie die Geheimhaltung fr Sie als Wirtschaftspartner essentiell. Beide Aspekte werden in einem Kooperationsvertrag geregelt und sorgen fr eine hrdenfreie bertragung der Rechte zur Realisierung und Vermarktung der Produkte.

    Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir freuen uns darauf!

    Ihr

    Prof. Rainer Schnaidt

    Prof. Rainer Schnaidt

    Leiter aF&E und Bereich Transfer

    Hochschule fr Technik FHNWKlosterzelgstrasse 2CH-5210 Windisch

    T +41 56 202 78 81rainer.schnaidt@fhnw.chwww.fhnw.ch/technik

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  • Bild oben Die farbigen Punkte zeigen die Politiker des Bundeshauses, die sich auf Twitter gegenseitig beeinflus-sen. Die Abbildung ist eine Momentaufnahme, welche die einflussreichsten Parlamentarier (gekennzeichnet in den Parteifarben) im Netzwerk festhlt. Die Informatik ermglicht mit neuen Algorithmen der Analyse von Sozialen Netzwerken, diese Personen zu identifizieren.

    Bild Mitte Interface-Entwicklung fr das KTI-Projekt Smart Energy mit der Firma Camille Bauer: Das Tool soll nicht nur gut bedienbar sein, sondern auch eine hohe User Experience aufweisen.

    Bild rechts Rntgen-Spektrogramme der Sonnenstrahlung (Aufnahmen des RHESSI-Satelliten): Webbasierte visuelle Exploration der Daten im virtuellen 3D-Raum.

    Institut fr 4D-Technologien

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  • Prof. Dr. Andr CsillaghyInstitutsleiter

    Institut fr 4D-TechnologienHochschule fr TechnikBahnhofstrasse 6CH-5210 Windisch

    T +41 56 202 76 85andre.csillaghy@fhnw.chwww.fhnw.ch/technik/i4ds

    Forschungsschwerpunkte und Kompetenzen

    Die am Institut fr 4D-Technologien entwickelten Methoden wen-den wir in der Optimierung, in der Social Network Analysis, in der Weltraumforschung, der Bauinformatik sowie in der Visualisierung im 2D, 3D und 4D Interface Design an.

    Unsere Kompetenzen in der Informatik bndeln wir in drei For-schungsfelder und entwickeln in enger Zusammenarbeit mit In-dustriepartnern sowie renommierten Hochschulen im In-und Aus-land zukunftsweisende Produkte: Data Management

    Datenintegration, -selektion, -speicherung und -reduktion. Dazu gehren Datenbanken, Data Mining, Data Pipelines und Data Spaces.

    Information Processing Entwicklung von Algorithmen zur optimalen Generierung von Informationen sowie Social Network Analysis.

    Design & Technology Visualisierungslsungen entlang der gesamten Aufwertungs-kette der Daten-Handhabung: Interface und Interaction Design, Usability, User Experience, Information Visualisation und Virtual Reality.

    InfrastrukturDarber hinaus bieten wir Testings Ihrer Software im eigenen Usa-bility-Lab mit Eye-Tracking Technologie (Blickpunktverfolgung) an und verfgen ber ein Media Lab fr die interaktive Echtzeitsimula-tion stereoskopischer 3D-Information.

    Das Institut fr 4D-Technologien ist ein multidisziplinres Informatik-Institut. Wir entwickeln Softwarelsungen mit dem Ziel, durch die optimale Auswertung von digitalen Informationen Mehrwert zu schaffen.

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  • Bild oben Das Institut untersttzt Netzbetreiber und Unter-nehmen bei der Realisierung innovativer Smart Grid- Lsungen, z.B. zur Maximierung der Aufnahmekapazitt des Stromnetzes bezglich PV-Einspeisung in Frenkendorf.

    Bild Mitte Serienbild eines Kites zur Energieproduktion, der eine liegende 8 fliegt bei Testflgen am Chasseral im Berner Jura.

    Bild rechts Personal Monitor zur Messung der Partikel- konzentration. Der Monitor ist batteriebetrieben und findet in der Hemdtasche Platz. Im gleichen Gert knnen auch Proben fr eine Elektronenmikroskop-Analyse genommen werden.

    Institut fr Aerosol- und SensortechnikMit Fachgruppe Elektrische Energietechnik

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  • Prof. Dr. Heinz BurtscherInstitutsleiter

    Institut fr Aerosol- und SensortechnikHochschule fr Technik FHNWKlosterzelgstrsse 2CH-5210 Windisch

    T +41 56 202 74 73heinz.burtscher@fhnw.chwww.fhnw.ch/iast

    Forschungsschwerpunkte und Kompetenzen

    Partikelmesstechnik Unsere Forschungsttigkeit befasst sich mit einfachen, feldtaugli-chen Systemen fr verschiedene Anwendungen, die vor allem auf der elektrischen Aufladung von Partikeln und auf Lichtstreuung basieren: Verfahren und Gerte zur Immissionsmessung wie Personal

    Monitoring oder Messnetze Messung und Charakterisierung von Partikelemissionen von

    Verbrennungsprozessen, beispielsweise von Dieselmotoren oder bei Biomasseverbrennung

    Neue Verfahren zur Rauch- und Branddetektion Partikelabscheider fr Elektronenmikroskop-Analysen

    und Toxizittsstudien

    Elektrische Energietechnik und Leistungselektronik Realisierung und Optimierung von kundenspezifischen

    Smart Grid-Lsungen, z.B. zur Netzstabilisierung oder zur Bereitstellung von Regelleistung

    Modellierung und Messung des Verhaltens von elektrischen Netzen bei Einspeisung aus regenerativen Energiequellen

    Analyse und Umsetzung von Lastmanagement (Demand Response Management) auf verschiedenen Ebenen, vom Haushalt bis zur Kommune

    Forschung und Entwicklung im Bereich Leistungshalbleiter und leistungselektronische Systeme bezglich Zuverlssig-keitsoptimierung und Anwendungen von neuartigen Leistungshalbleitertypen

    Windenergienutzung in grsseren Hhen mit Kites

    Das Institut fr Aerosol- und Sensortechnik befasst sich mit der Entwicklung von Verfahren und Gerten zur Messung und Charakterisierung von Nanopartikeln. In der Fachgruppe Elektrische Energietechnik steht die Einbindung neuer Energie-quellen ins Netz im Vordergrund.

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  • Bild oben Praktische Validation neuer Verfahren der Energiegewinnung (Energy Harvesting) fr den stromnetz- unabhngigen Betrieb von Sensoren. Die Technologie wird in Zusammenarbeit mit de

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