Forschungen in Aquincum, 1969-2002, 2.pdf

  • Published on
    13-Aug-2015

  • View
    77

  • Download
    3

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Forschungen in Aquincum, 1969-2002,

Transcript

<p>5.4.4. NEUE ELEMENTE IN DER TOPOGRAPHIE DER ZIVILSTADT VON AQUINCUM</p> <p>5.4.4.1. VERKEHRS VERBINDUNGEN, WEHRANLAGEN, STRAENNETZ</p> <p>Die Topographie der Zivilstadt von Aquincum wurde im Laufe der vergangenen dreiig Forschungsjahre an zahlreichen Punkten ergnzt. Allerdings lassen sich die neuen Ergebnisse, da ihre Aufarbeitung zumeist noch nicht in Angriff genommen oder gerade im Gange ist, vorerst nicht immer in die weiter oben skizzierte Baugeschichte einordnen, so dass sie dort unerwhnt geblieben sind. Der folgende Uberblick befasst sich ausschlielich mit jenen neuen topographischen Elementen, die den frher bekannt gewordenen Grundriss der ZivilStadt (SZILGYI 1968, Plan I I ; T. NAGY 1973, Beilage I ; LNYI 1990/1, Abb. 4) ergnzen bzw. in gewisser Weise modifizieren. (Abb. 1.) Ein Teil der neuen Ergebnisse (das Nord- und das Sdtor, Gebude vor der sdlichen und westlichen Stadt mauer) ist auf den in den zwischenzeitlich erschie nenen Publikationen verffentlichten Grundrissen bereits erkennbar (Aquincum 1986, 123, Abb. 47; MRITY 1992, 68, Abb. 2; Z S I D I 1994/1, 216, Abb.l). Doch wegen ihres Charakters und Mastabes sind dies i m Allgemeinen schematische bzw. symbolische bersichtsplne, welche die neuerschlossenen topograhischen Elemente nicht mit geodtischer Exaktheit wiedergeben und die daher nicht als Quellen topographischer Forschungen dienen knnen. Ein anderer Teil der den Situa tionsplan der Zivilstadt im untersuchten Zeitraum wiedergebenden Arbeiten ist zwar geodtisch exakt, geht aber lediglich auf das eine oder andere Detail ein (Stadtmauer und ihre Wehranlagen: Z S I D I 1990/2, 145, Abb 1; Wasserleitung: KABA 1976, Bd. 2, 56-59; sdstliche Region: Z S I D I 1998/4, 95, Abb. 6). Diese Detailzeichnungen bieten auf Grund ihrer Art bzw. ihres Mastabes kein umfas sendes Bild von der Stadt. Generell bereitet es in der topographischen Forschung Schwierigkeiten,</p> <p>da die Aufnahmen der frher erschlossenen und in ihren Zusammenhngen oft fehlerhaft interpre tierten Stadtteile infolge der vielen zwischenzeitlich vorgenommenen zeichnerischen Korrekturen unge nau wurden und auch Nachgrabungen hufig nur die Dank frherer Konservierungen erhalten geblie benen Mauern oder die Stelle eingestrzter Mauern registrieren konnten (PCZY 1970, 12). Nicht so sehr die topographische Forschung als vielmehr das Bestreben, sich zwischen den restaurierten Mauern zu orientieren, trgt dazu bei, den auf der Aufnah me des Wiederherstellungsergebnisses beruhenden und demgem interpretierten Gesamtgrundriss von der Zivstadt entstehen zu lassen (HAJNCZI 1987, 100-103, Abb. 115-118). Der folgende berblick geht ausschlielich auf jene neu ans Tageslicht gelangten, einen deut baren Grundrisszusammenhang zeigenden Bau ten bzw. Gebudedetails ein, die den Grundriss der frher freigelegten Gebude ergnzen bzw. vervollstndigen. Zahlreiche fr sich allein nicht interpretierbare Gebude-, Mauer-, Schicht- und Kanalisationsdetails, die bei den Nachgrabungen in Kabel- oder Leitungsgrben zutage kamen, ms sen hier unerwhnt bleiben, denn sie knnen erst im Zuge der eingehenden und umfassenden wis senschaftlichen Aufarbeitung Bedeutung erlangen bzw. zur Mehrung unserer Kenntnisse beitragen. Verkehrsverbindungen Im Laufe der Ausgrabungen der vergangenen Jahrzehnte kam jeweils ein weiterer Abschnitt der nrdlich, sdlich und westlich aus der Zivilstadt fhrenden Straen zum Vorschein. (Abb. 2.) Die durch eine etwa 520 cm breite Torffnung zwischen den Trmen des Nordtores fhrende,</p> <p>Abb. 1. Grundriss der Zivilstadt der neuen Ausgrabungen</p> <p>von Aquincum</p> <p>mit</p> <p>mehrfach erneuerte Strae bedeckte ein Belag aus Steinplatten. Auf der Ostseite begleitete sie ein Kanal, der - den nordstlichen Torturm umge hend - die Niederschlge und Abwsser durch die Stadtmauer in den auerhalb befindlichen Wasser graben leitete (ZSIDI 1990/2, 154). Bemerkens wert ist die Trassenfhrung der Strae, die vor dem Tor vorschriftsgem (Vitruvius I . 5) nach links abbog und dann vermutlich, nachdem sie den Aqudukt erreicht hatte, an dessen stlicher Seite weiterlief. In diesem Abschnitt war die Stra e 7 Meter breit, mit gut sichtbaren Wagenspuren an der Oberflche In dem tiefer gelegenen Gebiet nrdlich des Amphitheaters brachten die in den letzten Jahren durchgefhrten Ausgrabungen einen Abschnitt der ostwestlichen Strae mit Balkenkonstruktion ans Licht (LNG 2002/1).1</p> <p>Ein Strecken abschnitt der nach Sden aus der Stadt fhrenden Strae konnte vor der Her berge aufgedeckt wer den, wenn auch leider nicht in voller Breite. Zum Vorschein kam der westliche Rand der mit Steinplatten gepflasterten und der Mauer der Ladenrei he folgenden Strae. Die Strae erschien sehr hoch, unmit telbar unter dem heutigen Straenni veau, und nach den auf ihrer Oberflche gefundenen vlker wanderungszeitlichen Scherben wurde sie dem markierten Areal auch im Zeitraum nach der Rmerherr schaft benutzt (ZSIDI 1999/4, 588). In der Nhe des Ostturms der sdlichen Stadtmauer stieen wir auf ein Stck der den westlichen Abschnitt dieser Mauer auen begleitenden Strae sowie der davon nach Sden abzweigenden nordsdlichen Route (PET 1984/ 1, 276, 285, Abb. 6).2</p> <p>Z u der im Abschnitt zwischen dem sdwestli chen Eckturm und ersten Zwischenturm gefun denen spteren Torffnung im sdlichen Teil der westlichen Stadtmauer fhrte ebenfalls eine mit Platten gepflasterte Strae. Auch diese erschien in ziemlicher Hhe, ihre Breite konnte jedoch nicht festgestellt werden. A u f Grund ihrer Richtung und Lage darf man sie als Fortsetzung der auf der Westseite der Wasserleitung freigelegten ostwest lichen Strae betrachten (ZSIDI 1990/2, 154, Abb. 1). Den auerhalb der Stadtmauer gelegenen Abschnitt dieser Strae gelang es vorerst noch3</p> <p>nicht zu folgen. Ein weiterer Abschnitt der ost westlichen Hauptverkehrsader (Strae D) kam im Vorraum der westlichen Stadtmauer zu Tage. Die hier nur noch 6 m breite, mit Steinplatten belegte Strae war auf einem Damm verlegt. Nach der Freilegung dieses Abschnitts konnten sowohl die vom Westtor der Zivilstadt ausgehende Strae als auch die Kreuzung der die Stadtmauer begleiten den via angularis geklrt werden. Generell ungeklrt sind weiterhin die in Rich tung Osten aus der Zivilstadt fhrenden Ver kehrswege. Lediglich in der Nhe des Donauufers gelang es, ein mit Schotter verflltes und auch Radspuren aufweisendes Detail einer auf einem Damm verlaufenden, erneuerten Strae freizulegen (ZSIDI 2001/1, 78-81), die wohl der ehemaligen Uferlinie der Donau in Richtung Nord-Nord ost folgte und in die wahrscheinlich zum Fluss fhrende ostwestliche Hauptstrae der Zivilstadt mndete. A u f der Donauseite begleitete die Trasse der Strae ein Objekt mit einer Pfostenkonstruk tion, vermutlich die Reste eines dem Schutze der Stadt dienenden Wehrobjektes (ZSIDI 1999/1).4 5</p> <p>Abb. 2. Die aus der Stadt Hauptstrassen der Zivilstadt</p> <p>herausfhrenden</p> <p>Die Wehranlagen der Zivilstadt Ein bedeutender Fortschritt konnte in der vorangehenden Forschungsperiode bei der Erfor schung der stdtischen Wehranlagen verzeichnet werden, wobei die Ausgrabungen die Stadtmauer und deren Umgebung an mehr als zwanzig Punk ten berhrten. Die Forschungen erstreckten sich nicht allein auf die Stadtmauer, sondern auf die Konstruktion des ganzen Systems der mit der Stadtmauer i m Zusammenhang stehenden Wehr anlage. Die Zusammenfassung der topographischen Ergebnisse der bis 1990 erfolgten Ausgrabungen liegt bereits vor (ZSIDI 1990/2). Gebildet wurde das die Zivilstadt trapezfrmig umgebende System der Wehranlagen von der Stadtmauer bzw. den diese verstrkenden Zwischentrmen, Ecktrmen und Tortrmen, ergnzt von Wassergrben, einem3</p> <p>inneren Umgang und Straen. Die Verteidigungsfunktion der Stadtmauer hat sich im Laufe der Rmer zeit mehrmals gewandelt. Doch bis zum Ende der Rmerherrschaft verlief die Stadtmauer, von kleineren Korrekturen abgesehen, im Gro en und Ganzen auf der herkmmlichen Trasse, wohingegen die Konstruktion der Wehranlagen und das von diesen umschlossene Gebiet von Zeit zu Zeit Vernderungen unterlagen. An der aus der frheren Fachliteratur bekannten Trasse der Wehranlagen der Zivilstadt haben auch die neueren Forschungen nichts gendert. Ihre genaue Lnge ist weiterhin nur auf der Westseite bekannt, der 381 m lange Mauerzug entspricht exakt 11 actus. Ein wichtiges neues Resultat vom Gesichtspunkt der Topographie der Zivilstadt von Aquincum bedeutete die Freilegung des Nordund des Sdtores, wobei es im Hinblick auf der Struktur der Zivstadt von besonderer Wichtigkeit66</p> <p>4</p> <p>5</p> <p>Grabung K. Pczy Bericht: BudRg 23 Grabung K. Pczy Grabung K. Pczy</p> <p>und Gy. Hajnczi 1966-67, (1973) 266. 1975, Plan 3, N r . 64. 1983, Plan 6, N r . 2.</p> <p>vorlufiger S. den Abschnitt Baugeschichtliche Skizze der Zivilstadt" (5.4.3.).</p> <p>Abb. 3. Das Nordtor der Zivilstadt halb der Stadtmauer</p> <p>und Reste des</p> <p>war, da wir die Stelle des Nordtores feststel len konnten. Im Falle der schon auf frheren Grundrissen (Abb. 3.) vorkommenden (SZILAGYI 1968, Plan I I ; T. NAGY 1973, Beilage I ; PCZY 1976/4, 4 1 ; LNYI 1990/1, Abb. 40), im Osten an die Pfeiler des Aqudukts grenzenden, recht eckigen Tortrme verliefen die Nachgrabungen ergebnislos. Statt dessen kamen auf der Linie des an der Ostseite des Forums verlaufenden sog. Weges A" die rechteckigen Trme des die Linie der Stadtmauer unterbrechenden zweiteiligen Tores zum Vorschein ( Z S I D I 1990/2, 154, 159, Abb. 10). Der westliche Turm des Sdtores weist, hnlich dem Fundament des erneuerten Osttores des Legionslagers, einen kreisfrmigen Grundriss auf (POCZY 1984/1, 20; Aquincum 1986, 121). I m Westabschnitt der Stadtmauer war ein spter erffnetes, aus einem Steinfundament mit Holz aufbau bestehendes Tor von auen an die Mauer gesetzt (ZSIDI 1990/2, 152-153). (Abb. 4.) Was die Trasse der stlichen - der Donau zugewand ten - Stadtmauer betrifft, sind wir vorerst auf7</p> <p>Vermutungen ange wiesen. Leider stehen gerade in diesem st lichen Te des in der Neuzeit brigens meist unbebaut gebliebenen Gebietes der Zivilstadt moderne Huser. Hier fanden also frher auch keine bedeu prziser tenderen dokumentierten - Aus grabungen statt, und bei den Rettungsgra bungen in Verbindung mit den Bauvorhaben am Beginn des letzten Jahrhunderts wurde das Gebiet nur in den ersten Gebudes inner obersten Schichten erforscht. Durch die Gegenber stellung der topographischen und chronologischen Ergebnisse begann sich die Baugeschichte der Wehr anlagen der Zivilstadt abzuzeichnen ( Z S I D I 1990/2, 156-163). Die Zahl der Wassergrben in den verschiedenen Abschnitten der Stadtmau er, die Breite der Stadtmauer, die Lsung der Wasserableitung innerhalb der Mauer bzw. der Abstand der ersten Gebude von der Mauer usw. hatten sich gendert. (Abb. 5.) Auf Grund der Grabungsergebnisse lassen sich auch bei den Wehranlagen mehrere Bauperioden absondern.8</p> <p>Nach der Zusammenfassung von 1990 beschrnkten sich die Ausgrabungen auf den sd stlichen Abschnitt der Wehranlagen der Zivilstadt (ZSIDI 1995/1, 44-46; Z S I D I 2002/3, 46-47; LNG 2002/2, 139-142). I n den aufgedeckten Abschnitten fand man die Stadtmauer, wie bei den meisten Grabungen, in abgetragenem Zustand vor. Zum Vorschein kamen der innerhalb der Mauer verlaufende Wassersammeikanal bzw. auerhalb ein Wassergraben mit einem verfllten Teilab8</p> <p>S. dazu den Abschnitt Baugeschichtliche Skizze der Zivil stadt" (5.4.3.).</p> <p>Abb. 4. Fundament des auen</p> <p>an den westlichen Stadtmauerabschnitt</p> <p>angebauten</p> <p>Torturmes</p> <p>schnitt, in den ein Gebudefundament aus einer spteren Periode der Rmerzeit eingelassen war. Als Wehranlagen erwhnenswert sind auch jene bei den Ausgrabungen der letzten Jahre ange troffenen Spuren, die sich mit dem am Donau abschnitt der Zivilstadt ausgebauten rmischen Uferschutz in Verbindung bringen lassen ( Z S I D I 1999/1, 8 4 - 9 4 ) . Schwierig ist die Deutung der Konstruktion insofern, als man das Objekt still gelegt und dessen Elemente von ihrer ursprng lichen Stelle entfernt hat, weshalb nur der durch die Donaustrmung stark in Mitleidenschaft gezo gene Standort zu beobachten war. Westlich von diesem Objekt und parallel dazu verlief eine auf einem Damm verlegte Strae (ZSIDI 1999/1). Das innere Straennetz der Zivilstadt Im stlichen Teil der Stadt, in dem Streifen neben der nordsdlichen Hauptstrae, ist das Stra ennetz der Zivilstadt von Aquincum relativ gut bekannt. Dieses Netz zeigt die auf den berliefer ten Schemata ausgebauten, aber erst ab der Sever</p> <p>erzeit i n Gebrauch befindlichen Wege. (Abb. 6.) Das frhere Straennetz der Stadt bedeckt eine rund 1,5 m dicke, von den Ausgrabungen kaum berhrte Verfllung. Infolge dessen ist die Frage der Anlage eines regelmigen Straennetzes mit Insulae bis heute umstritten (MRITY 1992, 67; MRITY 1993, 138, 147: Abb. 2, 148: Abb. 3; Z S I D I 1997/1, 282, 287, Abb. 4.). (Abb. 7.) Die neuen Grabungsergebnisse haben zu dem aus frherer Zeit bekannten Straennetz im stli chen Stadtteil nur wenig beigetragen. Das Gefge des stlichen Stadtteils bestimmen die beiden sich rechtwinklig treffenden Hauptstraen (cardo, decumanus). Obwohl die Trassen der Hauptstraen in den vier Jahrhunderten Rmerzeit i m Groen und Ganzen unverndert geblieben sind, zeigen neuere Aufnahmen dennoch geringfgige Vernderungen (Breite, Struktur, Richtung). Bei einer Nachgra bung i m Bereich der die nordsdliche Hauptstrae begleitenden Ladenreihe stellte sich heraus, da der Westteil der Strae verschmlert und deren99</p> <p>S. A n m . 8.</p> <p>Niveau angehoben wurde. In der Nhe des Nordtores kam der von einem Kanal gesumte Abschnitt der an der Ostseite des Forums verlaufenden nordsdlichen Strae zum Vorschein ( Z S I D I 1990/2, 155). Der beim Durchschneiden der Strae entdeckte kleine Abschnitt eines frhen Ziegelkanals deutet darauf hin, da sich das Straenniveau im Laufe der Benutzung auch in diesem Fall um mehr als einen Meter angehoben hat. Ein nicht erwartetes neues Ergeb nis der vergangenen Forschungsperiode brachte die Freilegung der 3 m breiten, das Aqudukt auf der West- und Ostseite begleitenden Strae. Den Abschlu der Ostseite dieser mit Steinplatten gepflas terten Strae bildete die an vielen Stel len bis zu mehreren Metern Hhe erhalten gebliebene rckwrtige Mauer der Ladenreihe (PCZY 1984/1, 21). Die schmale Strae diente in erster Linie wahrscheinlich nicht ffentlichen Verkehrszwecken, sondern wurde eher als eine Art Service-Weg zur Instandhaltung der Wasserleitung genutzt.</p> <p>10</p> <p>Abb. 5. Schnitte der die Zivilstadt Wehranlagen</p> <p>umgebenden</p> <p>Desfteren kamen bei den Grabungen, die sich nicht unein geschrnkt ausdehnen durften, entlang der Abschlussmauern der Gebude Kanalisationsabschnitte ans Licht. Diese hatten vermutlich den Rand einer Strae gebildet, obwohl die Strae selbst nicht freigelegt wurde. An das Vorhandensein einer Strae knnte man beispielsweise im Falle des auerhalb der westli chen Abschlussmauer des collegium centonarorium</p> <p>Abb. 6. Rekonstruktionsskizze des severischen Insula-Systems und Limitationssystems (nach E. Mrity)</p> <p>Abb. 7. Rekonstruktionsskizze ber die Vernderungen des Insula-Systems der Zivilstadt: (a) Propor tio...</p>