Forschungen in Aquincum, 1969-2002, 3.pdf

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Forschungen in Aquincum, 1969-2002, 3

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<p>8. DAS RELIGISE L E B E N AQUINCUMS I M SPIEGEL D E R JNGEREN FORSCHUNGEN</p> <p>8.1. DIE EINHEIMISCHEN K U L T E</p> <p>Ein wesentlicher Zug der rmischen Religionspra xis war, da man die lokalen Gottheiten der dem Imperium angegliederten Gebiete anerkannte und sich bemhte, sie durch Verpflichtungen bzw. Opfergaben gndig zu stimmen. Dessen unge achtet ist es auch heute noch problematisch, die auf eraviskische Wurzeln zurckgehenden einhei mischen Kulte Aquincums zu erkennen. Das liegt einerseits darin begrndet, da die ausgesprochen illyrischen oder keltischen einheimischen Namen erst ab der Wende des 2.-3. Jahrhunderts erschei nen. Die frhesten schriftlichen Offerten dieser Art stammen von den nach Aquincum abgestell ten Beamten oder hochrangigen Offizieren des Heeres (ALFLDY 1994, 34). In diesen Fllen verneigte sich die Fhrung der Provinz vor dem lokalen Genius. Deshalb ist unser Bild ber die einheimischen Kulte sehr allgemein und bezieht sich nur auf deren Pflege ab dem 3. Jahrhundert. Zahlreiche Denkmler in Verbindung mit den einheimischen Kulten in Aquincum kamen in der vorangehenden Forschungsperiode zum Vorschein und wurden meist auch publiziert. Das Vermcht nis zerfllt in drei Gruppen: die Astralsymbole, die einheimischen Gottheiten keltischen Ursprungs und keltischen Namens sowie die in rmischer Form dargestellten Gttergestalten lateinischen Namens, die sich aber in Folge der interpretatio Romana auf irgendeine lokale Gottheit beziehen lassen. Verehrung der einheimischen keltischen Gottheiten Der wichtigste Gott der einheimischen Bevl kerung Aquincums war Teutates. Eines seiner Heiligtmer stand, bevor die Rmer kamen, in der keltischen Siedlung auf dem Gellrtberg. Nach der rmischen Eroberung identifizierte man ihn mit dem hchsten Gott der Rmer und verehrte</p> <p>ihn unter dem Namen Jupiter Optimus Maximus Teutanus Conservator. (Abb. 1.) Im Heiligtum auf dem Gellrtberg mssen - nach einhelliger frherer Meinung der Forschung - zahlreiche Altre gestanden haben, die i m 3. Jahrhundert n. Chr. von hochgestellten Beamten gestiftet wurden und die das Datum des 11. Juni erwhnen. hn liche Denkmler aus Carnuntum deuten darauf hin, da es dieser Tag war, an dem u m das Jahr 124 beide Stdte in den Rang eines M u n i cipiums erhoben wurden, und den man jhrlich mit religisen Feierlichkeiten in den alten Teu tates-Heiligtmern beging (ALFLDY 1994, 35; KOVCS 1997-1998, PCZY 1998/3, P C Z Y 1999, SOPRONI 1993/1, . SZAB 2001, 60; Religions 1998, 54, Nr. 1). I n letzter Zeit warfen teils der gewachsene Umfang des Fundmaterials (SOPRONI 1990), teils unsere erweiterten topo graphischen Kenntnisse ber Aquincum - neben anderen Meinungen - die Mglichkeit auf, da sich der dem Teutanus-Kult dienende heilige Bezirk auf einer Hgelkuppe sdlich der Militr stadt von Aquincum befand (PCZY 1999), w o auch eine Skulptur der Gottheit zum Vorschein kam (T. N A G Y 1973, 171).1 2</p> <p>An zahlreichen steinernen Votivdenkmlern des 2.-3. Jahrhunderts tritt Jupiter auch gemeinsam mit Juno auf. Der Art der Darstellungen ist zu entnehmen, da man ursprnglich zwei lokalen Gottheiten Votivdenkmler errichtete (T. N A G Y 1942, 408).1</p> <p>Z u erwhnen ist an dieser Stelle unbedingt, da an beiden Fundorten Jupiter kpfe aus Stein gefunden wurden, die mit Attributen aus Eisen versehen waren: W . Jobst-G. Kremer, luppiter Optimus Maximus K(ARNUNTINUS). Der H e r r des Pfaffenberges und sein Heiliger Bezirk. Carnuntum I . Das Erbe Roms an der Donau. Katalog der Ausstellung des Archologischen Museums Carnuntum in Bad DeutschAltenburg, 1992. 163-170. Publikation des Inschriftmaterials von Blcske mit einer Stu die ber die Kultsttte im Druck, Redaktion E. Tth.</p> <p>2</p> <p>Abb. 2. Altar fr Sirona-Apollon aus dem Quellheiligtum des Aqudukts der Zivilstadt der Bekmpfung von Brnden zu versichern. Ein anderer lokaler Schutzgott, Genius Ciniaemus, wird auf dem Altarstein eines Beneficiarius zusammen mit Iuno genannt (ALFLDY 1963, 51-57). Eben falls ein Beneficiarius lie im Jahr 240 der lokalen Gttin Minitra einen Altar errichten (ALFLDY 1963, 5 1 ; k SZAB 2001, 62). Und an einem Steinrelief taucht zusammen mit den Unterwelt gottheiten Dispater-Proserpina bzw. Serapis-Isis eine Gttergestalt mit Schlssel auf, die hier Succellus darstellen soll (T. NAGY 1942, 393). Lokale Interpretation rmischer Gtter ber Silvanus, den die Forschung frher fr eine der ltesten einheimischen Gottheiten Aquincums hielt (SZILGYI 1968, 118; T. NAGY 1973, 171), wurde in den vergangenen Jahrzehnten festgestellt, da er norditalischen Ursprungs war ( I . TTH 1967). Der italische Hirtengott erschien als lterer, brtiger Mann mit Hund, in der typischen Mtze, einer gegrteten Tunika, einem kurzen Mantel und kurzen Stiefeln, in der rechten Hand mit einem Messer zum Beschneiden der Reben, in der Linken mit einem Bltterzweig oder mit Obst. Unter seinen Attributen findet man in Aquincum zuweilen auch</p> <p>Abb. 1. Rekonstruierte Statue des Jupiter Optimus Maximus Teutanus vor dem M useumsgebude</p> <p>ber andere einheimische Gottheiten liegen in Aquincum vorwiegend auf Grund des lteren Fund materials nur sporadische Angaben vor, so dass sie hier lediglich der Vollstndigkeit halber Erwhnung finden. So zum Beispiel ber die Gottesmutter Sulevia und ber Epona Augusta, die man in der alten Glaubenswelt als Beschtzerin der Pferde und Packtiere verehrte (T. NAGY 1942, 391-392). Eine neue Altarinschrift erwhnt die keltische Heil gttin Sirona zusammen mit Apollo (POCZY 1980/ 2). (Abb. 2.) Im Jahr 210 stiftete der Prfekt des collegium centonarium dem selten auftretenden Gott Sedatus einen Altar, um sich seiner Mitwirkung bei33</p> <p>Z u m Epona-Heiligtum der Zivilstadt s: K. Pczy, Aquincum polgrvros [Zivilstadt A q u i n c u m ] . ( T K M 387) Budapest, 1990, 6.</p> <p>Abb. 3. Altar fr Silvanus Silvestris, aus dem Quellheiligtum des Aqudukts der Zivilstadt Opfergefe, kleine Altre oder Pinienzapfen. Als Silvanus Silvestris war er ein besonderer Waldgott, der an einem Altar zusammen mit der Gestalt des klassischen Hirtengottes Pan dargestellt wurde. Die Silvanus Si/vesfris-Dedikationen tauchen eher im Kreise des Militrs auf. Jngst kam im Gebiet der von den Rmern eroberten Quellen ein Altar des Silvanus Silvestris zum Vorschein (POCZY 1972/3). (Abb. 3.) Silvanus Domesticus war, den Angaben aus Aquincum zufolge, bei der einfachen Zivilbevl kerung beliebt. Eine neue Dedikation fr Silvanus Augustus ist vom Gebiet der Basilika der Zivilstadt bekannt (T. NAGY 1964), und die jngere Litera tur erwhnt vom Gebiet der Militrstadt auch eine Dedikation fr Silvanus Conservator. Silvanus Vertumnus, den eine Skulptur aus Aquincum mit lan gem Mantel und Stock darstellt, wurde als Natur gottheit in Verbindung mit den Jahreszeiten verehrt. Hufig zeigen die Darstellungen Silvanus auch mit seinen Begleiterinnen, den Silvanen. In der Inschrift des von einem Legionskommandeur gestifteten Votivaltars kommt er sogar mit Silvanen, der Mutter gttin Bona Dea und der Jagdgttin Diana vor.44</p> <p>Abb. 4. Muschelschale mit zwei eingravierten Panthern aus dem Diana-Tempel in der Zivilstadt</p> <p>Der Silvanus-Kult ist in Aquincum bis zur Mitte des 3. Jahrhunderts zu belegen. Auch ber die einheimischen Bezge der Diana-Inschriften kann Aquincum mit Angaben dienen (ALFLDY 1963, 55-61; PCZY 1959/2). In den vergangenen zehn Jahren wurden i m nordstlichen Teil der Zivilstadt von Aquincum die berreste eines bereits frher lokalisierten - Dianatempels aufgedeckt. Zu den Kultgegenstnden dieses Tempels drfte auch eine aus Muscheln gefertigte, mit Panthern geschmckte Opferschale gehrt haben. (Abb. 4.) Das italische Gtterpaar Liber-Libera wurde i n Aquincum ebenfalls verehrt. Den Inschriften aus Aquincum zufolge widmeten ihnen im 2.-3. Jahr hundert hauptschlich Beamte bzw. Ratsmitglieder Altre, und in der Militrstadt bestand der Kreis ihrer Anhnger vorwiegend aus Soldaten niederen Ranges, einfachen Brgern und Sklaven. Auch mehrfigurige Votivtafeln - mit Satyr und anderen Gtterfiguren - kamen im Umkreis des LiberLibera-Kults in Aquincum zum Vorschein. Bei der Ausformung des Bildtyps hatte man auch Vorbil5 65</p> <p>Auch selbstndig erscheinen die Silvanen in der Religiositt des Alltags, und zwar auf den kleinen Bleivotiven: Z S I D I 2000/3.</p> <p>6</p> <p>T . NAGY 1942, 3 8 8 - 3 9 0 ; ALFLDY 1963, 54, 60; A L F L D Y 1994, 35; T . N A G Y 1971/3, 1 5 7 - 1 6 1 ; PCZY 1972/3, I. T T H 1967, A q u i n c u m 1986, 212, N r . 771; Religions 1998, Nr. 8 1 . Z u m Silvanus-Heiligtum der Zivilstadt s. P C Z Y op. cit. 6. Unpublizierte Grabung von E. Mrity 1992-93, Plan 7, N r . 33, 46; Aquincum 1997, 118, Abb. 63.</p> <p>Abb. 5. VenusStatuette aus Pfeifenton vom Nordtor der Zivilstadt</p> <p>Abb. 6. Spiegelvotiv aus dem Gebiet auer halb der Sdmauer der Zivilstadt</p> <p>der orientalisch-balkanischer Herkunft verwendet (T. NAGY 1942, 413-414; WELLNER 1973/2, 187-188). Die jngste Zusammenfassung ber Miner va befasst sich unter anderem mit den lokalen Gestalten der Gttin ( Z S I D I 1993/1, 188-189). Mars (Gods, soldiers 1995, 59, 281-182) und Hercules (ALFLDY 1963, 56) hatten ebenfalls ihre einheimischen Entsprechungen in Aquincum. Lokale Terrakottadarstellungen zeigen hufig die Gestalten der Fortuna, Venus-Amor und des Mercurius, und in besonders groer Zahl kommen die mit dem Fruchtbarkeitskult zusammenhngenden Devotionalien vor (PCZY 1963). uerst beliebt waren neben den billigen Terrakottavotiven (Abb. 5.) die aus Blei gefertigten, durchbrochenen sowie die Spiegelvotive, deren Hufigkeit in Pannonin sich nur an ihrem Auftreten in den gallischen Gebieten messen lt ( Z S I D I 2000/3, 321-322). (Abb. 6.)</p> <p>I n dem heiligen Bezirk, der sich bei den Quel len am Ausgangspunkt der Wasserleitung nrdlich der Zivilstadt von Aquincum erhob, kann man das Zusammenleben der einheimischen Kulte mit den rmischen Gottheiten beobachten. Nach den Dedikationen der Altre wurden hier neben Aesculapius und Hygieia auch die keltischen Heilgtter Apollo und Sirona verehrt (PCZY 1972/3). Den i m Brunnenhaus der Quellen ste henden Silvanus-Altar hat nicht die einheimische Bevlkerung, sondern einer der fr den Bau bzw. die Erweiterung der Wasserleitung verant wortlichen Ingenieure errichten lassen (PCZY 1 9 8 0 / 1 , 34-35). Auer Zweifel steht allerdings auch, da die lebendige Praxis des Quellenkultes, die in den Brunnenhusern deponierten Gaben usw. auf ein Weiterleben der einheimischen Kulte hindeuten. Klra Pczy, Krisztina Szirmai</p> <p>8.2. RMISCHE GTTER UND DER KAISERKULT</p> <p>ber das religise Leben Aquincums und dessen Denkmler sind mehrere Zusammenfassungen erschienen, unter anderem ber die rmischen Gtter und den Kaiserkult, und auch die pan nonischen Gesamtbersichten haben sich in der Regel mit dem Thema befasst (BRELICH 1938, T. NAGY 1942, 386-464; ALFLDY 1963, I . T T H 1991, ALFLDY 1994, 25-40; Religions 1998, Augustus-Attila 2000, 95-102). Besonders zahlreich kommen die von den Bewohnern der Stadt zu Ehren des Jupiter errich teten Altre vor. Unter den Altar Stiftern begegnet man Provinzial- und stdtischen Beamten ebenso wie Soldaten. Aus dem frheren Material ist ein dem Jupiter Capitolinus dedizierter Altar bekannt, whrend ein Statthalter zu Ehren von Jupiter, Juno und Minerva einen Altar errichten lie (ALFLDY 1963, 66, 52). Nach den Denkm lern aus Aquincum zu urteilen, wurden bei der Armee neben Jupiter auch andere Gottheiten ver ehrt (ALFLDY 1963, 48-62; PCZY 1972/3, PARRAGI 1973, SZIRMAI 1984/3, Aquincum 1986, 211, Nr. 764; Gods, soldiers 1995, 152, Nr. 49). Darber hinaus kamen in Aquincum weitere Altre zu Ehren des Jupiter Optimus Maximus zum Vorschein (Aquincum 1986, 211, Nr. 764-765). Den Jupiter Optimus Maximus et dii deaque omnes dedizierten Altar stifteten mehrere hohe Offiziere. Erwhnt seien neben den Inschriftdenkmlern auch die neuen Jupiter11</p> <p>Abb. 1. Jupiterkopf aus dem Legionslager Abb. 2. Relief mit Jupiter und Juno Darstellung aus der Militrstadt</p> <p>M i t dem pannonischen Kaiserkult befassen sich: A. Szab, Adatok a coronatus Daciarum I I I . fpapi cm rtelemez shez [Beitrge zu Deutung des oberpriesterlichen Titels coronatus Daciarum I I I . ] . kortudomnyi rtest 6 (2000) 17-24, sowie E. Tth, A csszr-kultusz foltra Pannnia Superiorban [Der Hauptaltar des Kaiserkults in Pannnia Superior]. Archrt 126 (2001) 5-33.</p> <p>Kpfe vom Gebiet des Legionslagers (Abb. 1.) und der Zivilstadt (SZIRMAI 1999/2, 6, N r . 5). In den Lararien erhielt Jupiter gleichfalls einen Platz, das Ungarische Nationalmuseum bewahrt eine Bronzeskulptur des Jupiter mit Strahlenkrone und Mantel vom Fundort buda auf (SZIRMAI</p> <p>Abb. 3. Minerva-Dar stellung aus dem Alenkastell 1986, Nr. 1). Auch der Typ des sitzenden Jupi ter ist aus Aquincum bekannt (SZIRMAI 1973/1, 83-89). Oftmals erscheinen, wie bei den erst jngst geborgenen Denkmlern, Jupiter zusammen mit Juno oder mit Juno Regina (Religions 1998, 77), (Abb. 2.) und zuweilen, wenn auch nicht allzu hufig, ist Juno sogar ganz allein abgebildet (SZIRMAI 1999/2, 7). Auch in Bezug auf die brigen Gottheiten des rmischen Pantheons knnen wir einige neue Ergebnisse verzeichnen, so wurde beispielsweise die Zusammenfassung ber den Minerva-Kult in Aquincum fertiggestellt ( Z S I D I 1993/1). (Abb. 3.) Epigraphische Denkmler und Skulpturen der Vic toria sind schon aus dem lteren Fundmaterial bekannt (ALFLDY 1963, T. NAGY 1971/3, 148; Gods, soldiers 1995, Nr. 6). Auf einem neueren Fundstck, einem durchbrochenen Schwertschei denbeschlag aus Bronze, ist Victoria mit Kranz, Palmzweig und Schild dargestellt (SZIRMAI 1995/ 2, SZIRMAI 1996). (Abb. 4.) Auer Inschriftal tren (ALFLDY 1963, 53-62) kamen in buda</p> <p>0</p> <p>1</p> <p>2 tm</p> <p>Abb. 4. Silberblech mit Victoria-Darstellung einem Schwertbeschlag</p> <p>von</p> <p>die Bauinschrift eines Hercules-Tempels (BANOSI 1984) (Abb. 5.) bzw. in Aquincum weitere fr Hercules typische Denkmler ans Licht (ALFL DY 1963, 53-62; SZIRMAI 1986, Nr. 7). Zu Ehren der Fortuna und Nemesis errichtete Inschriftdenkmler sind von mehreren Fundstellen bekannt (ALFLDY 1963, 50-61), und glckli cherweise kennen wir auch einige den Gttinnen geweihte Kultsttten bzw. Heiligtmer. Bei den jngeren Ausgrabungen konnten mehrere Exem plare einer Kalksteinskulptur der Gttin Fortuna mit ihren charakteristischen Attributen geborgen</p> <p>Abb. 6. Marmorstatuette der Venus aus der sptr mischen FestungAbb. 5. Bauinschrift des Hercules-Heiligtums dem Legionslager aus phen ist von Inschriften und Bildwerken bekannt, zu Letzteren liegen ebenfalls neue Befunde vor (PET 1976/1, Aquincum 1986, 12, Abb. 46; NMETH 1996). Aus dem heiligen Bezirk der Quellen nrdlich der Zivilstadt von Aquincum gelangten neue, Aesculapeius, Hygiea und Apollo betreffende Inschrif ten in die Sammlung des Museums (POCZY 1972/3, KDR 1989, 1038-1061; P C Z Y 1998/4, 33-36, 71; Augustus-Attila 2000, 14, Nr. 89). Der im nrdlichen Teil der Zivilstadt stehende Forumstempel diente dem Kaiserkult ( S Z I R M A I 1973/1, Aquincum 1986, 122; HAJNCZI 1987,3 43 4</p> <p>werden (Aquincum 1986, 212, Nr. 775; Gods, soldiers 1995, 40, Nr. 14, Nr. 24). Unsere Kennt nisse ber den Diana-Kult berei...</p>