Leben in Stadt und Land 4-2011

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    25-Mar-2016

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Das Magazin der Dorf- und Stadterneuerung.

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<ul><li><p>Netzwerke: Erfahrungen und Wissenmit einem roten Faden verbinden</p><p>Das Magazin fr Dorf- &amp; Stadterneuerung in N Winter 2011</p><p>StadtundLandLeben in</p><p>20</p><p>Stadtbericht: Tulln.</p><p>13</p><p>Erfolg im Netzwerk:10 Jahre N Stadtmauerstdte.</p><p>7</p><p>Neu organisiert: Netzwerke in der Dorferneuerung.</p></li><li><p>4Inha l t</p><p>Leben in Stadt und Land Winter 2011 Seite 2</p><p>THEMA: NETZWERKEPerspektive der Zukunft: DER NETZWERKGEDANKE.</p><p>7 Neu organisiert:NETZWERKE IN DER DORFERNEUERUNG.9 Gute Basis:THEMENBEZOGENES NETZWERKEN IN DEN VIERTELN.</p><p>12 Erfolg im Netzwerk: 10 JAHRE N STADTMAUERSTDTE.</p><p>STADT- UND ORTSKERNBELEBUNGWohlfhlen im Ortskern: BELEBTE ZENTREN DURCH GEZIELTE MASSNAHMEN.</p><p>STADTBERICHT</p><p>20 TULLN: Radhauptstadt Niedersterreichs.</p><p>BERICHTE AUS DEN HAUPTREGIONEN</p><p>20 DORF- UND STADTERNEUERUNG IN DEN LANDESTEILEN28 ENERGIE-GEMEINDE-PORTRTEnergie-Gemeinde Ybbsitz30 50 Kilometer Radweg und viele Kartons: DIE HIGHLIGHTS DES RADLREKORDTAGS 2011.</p><p>INFOS</p><p>30 EUROPISCHES KINO GANZ NAH: Werden Sie Teil von EU XXL FILM Die Reihe und zeigen Sie spannende europische Kinofilme in Ihrem Ort!</p><p>SPECIAL SERVICE</p><p>31 ENGLISH SUMMARY</p><p>24</p><p>16</p><p>Unser Impressum finden Sie auf der Umschlagrckseite.</p></li><li><p>Leben in Stadt und Land Winter 2011 Seite 3</p><p>Vorwor t</p><p>Netzwerken wichtiges Arbeitsprinzip fr eine erfolgreiche Zukunft.</p><p>Beim Gedanken an Netzwerke fllt mir als erstes die alte Binsenweisheit Gemeinsam geht vieles leichter ein. Dieser Satz trifft auch auf Dorf- und Stadt - erneuerung zu, denn es ist die Zusammenarbeit vieler engagierter Brgerinnenund Brger, die Projekten zum Erfolg verhilft, und die Zusammenarbeit mit derKommunalpolitik, die diese Erfolge absichert. </p><p>In vielen Bereichen stehen Gemeinden und Ortsgemeinschaften oft vor be -sonderen Herausforderungen. Wenn dann Erfahrungswerte fehlen, liegt es nahe,sich Informationen von jenen zu holen, die bereits Lsungsanstze fr die ent-sprechenden Anliegen oder Problemstellungen erarbeitet haben. </p><p>Hier beginnt der Netzwerkgedanke: Erfahrungen und die Menschen, die siegesammelt haben, verknpfen sich zu einem dauerhaften und breitflchigen Austausch, zu einer grerenund weit reichenden Gemeinschaft. Einer kann vom anderen profitieren und jene Ideen herausfiltern, die frsein Anliegen und seine Situation passend sind.</p><p>Von diesen berlegungen ausgehend, haben wir auch in der N Dorf- und Stadterneuerung Netzwerkeetabliert. Sie sollen zu den elementaren Problemstellungen, mit denen unsere Orte und Gemeinden zuneh-mend konfrontiert werden ich denke hier vor allem an Themen wie das Miteinander und die Versorgungaller Generationen, an Migration und Integration oder an aktiven Klimaschutz einen N-Erfahrungsschatzvereinen. Dieser Erfahrungsschatz zieht noch einen anderen ebenfalls nicht unwesentlichen Neben -effekt nach sich: Einzelne Orte mssen nicht mehr alle Erfahrungen selbst sammeln, wodurch unter demStrich auch die Gemeindefinanzen geschont werden knnen.</p><p>Als aktive Netzwerker knnen wir also gemeinsam und gut gerstet die Zukunft unserer Drfer und Ge-meinden und damit auch unseres Bundeslandes weiterhin positiv gestalten. Ich lade daher nicht nuralle Drfer und Gemeinden, sondern auch alle Brgerinnen und Brger unseres Bundeslandes ein, weitermit zu netzwerken und mit zu gestalten!</p><p>Dr. Erwin PrllLandeshauptmann von Niedersterreich</p></li><li><p>Leben in Stadt und Land Winter 2011 Seite 4</p><p>Das Miteinander als tragfhige Sttze fr die Zukunft.</p><p>Netzwerke</p></li><li><p>Leben in Stadt und Land Winter 2011 Seite 5</p><p>Vernetzung gilt zum einen alszentrale Voraussetzung, sich anneue Gegebenheiten anzupassenund die Widerstandsfhigkeit ge-genber externen Einwirkungen zustrken. Zum anderen sind Netz-werke Innovationsmotoren1: Durchdie Verbreitung und Kombinationvon Wissen zwischen den AkteurIn-nen entsteht Neues und Innovatives.Das schafft die Grundlage fr die Aktivierung eigener Strken.</p><p>Gute Voraussetzung: lndlicher Raum.</p><p>Die Bedingungen dafr sind inlndlichen Rumen gut, denn drf -liche, aber auch kleinstdtischeStrukturen verfgen traditionell berein stark ausgeprgtes Sozial- undRegionalkapital. Freiwilliges Engage-ment, Nachbarschaftshilfe oder dieregionale Einbettung von Betriebensind die Bindemittel zur Verknpfungder einzelnen AkteurInnen undschaffen gnstige Voraussetzungenfr den Aufbau bestndiger, robusterNetzwerkbeziehungen. </p><p>Perspektive der Zukunft: </p><p>Der Netzwerkgedanke.</p><p>Aktuelles Merkmal: heterogen.Stabilitt und Bestndigkeit der</p><p>Beziehungen sind umso wichtiger,als sich Netzwerke zunehmend he-tero gen zusammensetzen. In vielenFllen gengt es nicht mehr, zwischengleichartigen Akteuren zu kooperie-ren und Synergien zu nutzen. Viel-mehr ist die Zusammenarbeit ver-schiedenartiger Akteure gefragt. Aufdiese Weise knnen kreative Ideenins Netzwerk einflieen und innova-tive Strategien erarbeitet werden. </p><p>Netzwerke</p><p>In einer global vernetzten Gesellschaft erhlt die Zusammen-arbeit auf lokaler wie regionalerEbene umso hhere Relevanz. </p><p>1) KATZMAIR, H. (2010): Netzwerke als Innovationsmotor. Wie Innovationen durch Netzwerke entstehen, in: SCHUMPELIK, V./VOGEL, H. [Hrsg.] (2010): Innovationen in Medizin und Gesundheitswesen, Herder Verlag, Freiburg. </p></li><li><p>Wichtige Bedingung: klare Strukturen.</p><p>Je unterschiedlicher die kooperie-renden AkteurInnen das heit, jekomplexer die Netzwerkbeziehun-gen desto entscheidender sindklare Strukturen innerhalb des Netz-werks. Folgende Punkte gilt es dabeizu beachten: Vorhandensein einer gemein sa-</p><p>men Vision oder Heraus forde rung2 klare Aufgaben- und Kompetenz-</p><p>verteilung zwischen den AkteurIn-nen2</p><p> Intensitt und Stabilitt der Bezie-hungen (strong ties)1</p><p> Solidaritt, Vertrauen und ge-mein same Werte1</p><p>Herausforderung:Raumrelevanz.</p><p>Bei Erfllung dieser Bedingungenlassen sich auch komplexe Heraus-forderungen in Netzwerken bewlti-gen. Beispielsweise werden seit einigen Jahren in den Niederlandenso genannte regionale Ateliers er-probt, bei denen Berufsschulen mitregionalen Stakeholdern kooperie-ren, um Strategien im Umgang mitrealen raumwirksamen Problemstel-lungen (etwa die Reduzierung vonTreibhausgasemissionen) zu ent -wickeln.</p><p>Bezogen auf die Problematik derAbwanderung junger Erwachseneraus lndlich-peripheren Teilrumenknnte ebenfalls ein erweiterter Netzwerkgedanke zur Anwendungkommen, indem AkteurInnen hoherregionaler Entwicklungsrelevanz wieSchulen, regionale Leitbetriebe oderWeiterbildungseinrichtungen in ber-geordneten Netzwerkprozessen ko-operieren. Folgende Kooperations -formen wren hierfr denk- bzw. erweiterbar: </p><p> Kooperationen zwischen Schulenund Betrieben, um SchlerInnenbzw. LehrerInnen regio nale Leit -betriebe nher zu bringen undbergnge ins Berufsleben bessergestalten zu knnen</p><p> Kooperationen zwischen Be-trieben (etwa in Form von Quali-fizierungsverbnden), um be-triebliche Fortbildungsangebotezu erweitern</p><p> Kooperationen zwischen Fach-hochschulen und Schulen, um</p><p>den Zugang zu tertirer Weiterbil-dung auch in peripheren Rumenzumindest temporr bzw. modu-lar zu ermglichen</p><p> Kooperationen zwischen Wei-ter bildungseinrichtungen, umSchulungs- und Weiterbildungs-angebote zu optimieren</p><p>Ziel eines solchen Kooperations-netzwerks wre es, das regional vor-handende Ausbildungs- und Quali -fikationspotential zu strken, jungenErwachsenen eine regionale Arbeits -</p><p>platzperspektive zu bieten oder ar-beitenden Menschen weiterfhren-de Berufswege innerhalb der Regionoffen zu halten. </p><p>Fr die langfristige Implementie-rung derartiger Netzwerkbeziehun-gen mssen sich die beispielhaft genannten AkteurInnen ihrer Raum-relevanz bewusst sein: Gemeinsammit den BewohnerInnen bilden siedas soziale und regionale Kapital,das es in Form von Netzwerken zuaktivieren gilt. </p><p>Mag. Lukas Lschner, bakk. techn.Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Institut fr Raumplanung und Lndliche NeuordnungUniversitt fr Bodenkultur, Wien</p><p>Leben in Stadt und Land Winter 2011 Seite 6</p><p>Netzwerke</p><p>2) WALLENBERGER, J. (2005): Warum ist Kooperation so modern? in: Verband fr Dorferneuerung [Hg.]: Themenimpulse 2005, S.27</p></li><li><p>Leben in Stadt und Land Winter 2011 Seite 7</p><p>Netzwerke</p><p>Neu organisiert:</p><p>Netzwerke in der Dorferneuerung.</p><p>Seit dem Jahr 2008 gibt es in der Dorferneuerung thematischeNetzwerke. In den Bereichen Generationen und Klimaschutzwird landesweit vernetzt, die Themen Integration, Identitt,Mensch &amp; Raum sowie jugend.aktivwerden regional umgesetzt.</p><p>Sowohl in den beiden landes-weiten Netzwerken, als auch in denThemennetzwerken der einzelnenLandesviertel wurden vielerorts auchber die Aktivphase in der Dorf -erneuerung hinaus Akzente gesetzt.Es war daher an der Zeit, eine ersteErgebnissichtung durchzufhren undWeichen fr eine weitere gute Ent-wicklung zu stellen.</p><p>Gute Arbeit geleistet.Im Netzwerk Generationen sind</p><p>mit Stand Mitte 2011 33 Orte aktivdabei. Das Netzwerk erlebt einengroen Bedeutungsgewinn seitHerbst 2009, als LandeshauptmannDr. Erwin Prll die soziale Dorf -erneuerung als Schwerpunkt dergesamten Dorferneuerungsarbeit definierte. Der Aufbau an Kontaktenzu den mageblichen AkteurInnen</p><p>auf regionaler und lokaler Ebenekann als weitgehend abgeschlossenbetrachtet werden, die Umsetzungder Leitprojekte luft. Dabei stehendie Schulung der Sozialkoordinato-rInnen (130 gemeldete Personen)gemeinsam mit der Landesakade-mie sowie die Durchfhrung zahlrei-cher Audits zur familienfreundlichenGemeinde im Mittelpunkt. Die Um-setzung des Pilotprojekts Mostvier-tel zum Thema Betreutes und Betreubares Wohnen vernetzt vieleregionale Partner und ist beispielge-bend fr die etablierte Kooperationvor Ort zum Wohle der Gemeindenund ihrer Finanzen. </p><p>Das Netzwerk Klimaschutz gehthnliche Wege: 19 Orte auerhalbder Dorferneuerungs-Aktivphase ar-beiten mit an der Energiewende, ins-gesamt werden engagierte Men-</p><p>schen in 102 Gemeinden untersttztund ber die neuesten Entwicklungeninformiert. Gerade in diesem Bereichberschlagen sich offenbar die Ent-wicklungen, und das Angebot anMglichkeiten, Handlungsanstzensowie Frderungen erscheint ber-wltigend. Hier leisten die BetreuerIn-nen oft wertvolle Hilfestellung, um frdie jeweilige Herausforderung die op-timale Antwort zu finden. Damit kn-nen sich die rtlichen AktivistInnen aufdas Wesentlichste konzentrieren: aufdas Schaffen von Bewusstsein unddie Fokussierung gebndelter Krfteauf konkret umsetzbare Projekte. </p><p>Auch in den vier regionalen Netz-werken Integration, Identitt, Mensch&amp;Raum sowie jugend.aktiv konntenbeachtliche Erfolge erreicht undschwer punktmig Manahmen ge-setzt werden. </p></li><li><p>Leben in Stadt und Land Winter 2011 Seite 8</p><p>Neu strukturiert.Um das Erreichte weiter ausbau-</p><p>en zu knnen, hat nun Landes-hauptmann Erwin Prll auf Vorschlagdes Verbandes fr Dorf- und Stadt-erneuerung eine Zusammenfhrungder regionalen Netzwerke in dieWege geleitet: Die Schwerpunkte ju-gend.aktiv im Waldviertel und Integ -ration im Industrieviertel bilden nunzusammen mit dem landesweitenThema Generationen das neueNetzwerk Soziale Dorferneuerung.Das Netzwerk Klimaschutz bleibtbestehen. Das Netzwerk Identittaus dem Weinviertel wird ein lan-desweites Netzwerk und zustzlichdie Schwerpunkte Mensch &amp; Raumaus dem Mostviertel sowie The-mendrfer umfassen. Damit wird ge-whrleistet, dass die bisher erfolg-reiche Arbeit konsequent fortgesetztwerden kann, aber auch die seit</p><p>dem Jahr 2000 aufgebauten The-mendrfer langfristig untersttzt wer-den. Auch die Kleinprojektfrderungfr Netzwerk-Orte wird weiter beste-hen bleiben.</p><p>Klar fokussiert.Zustzlich zu dieser klaren Struk-</p><p>tur wird die Betreuung durch denLandesverband fr Dorf- und Stadt-erneuerung intensiviert und einestrkere Vernetzung mit den fach-spezifischen Angeboten angestrebt.Jeder Dorferneuerungsort soll damitdie Mglichkeit erhalten, auch berdie Aktivphase hinaus Akzente indiesen Zukunftsbereichen setzen zuknnen. Gerade in Zeiten knapperffentlicher Kassen ist es umsowichtiger, sich dem demografischenWandel frhzeitig anzupassen. Dasdrfliche Sozialkapital wirkt wennentsprechend organisiert prventiv</p><p>gegen sptere lawinenartige Sozial-kosten. Im Bereich Klimaschutz kanngerade der lndliche Raum von derzuknftigen Energie- und Ressour-cenwende profitieren. Lsungsan-stze, wie dies spezifisch jedem Ortgelingen kann, soll das landesweiteNetzwerk knftig erarbeiten. DasNetzwerk Identitt bietet die Chance,die Basis fr jede drfliche Ent-wicklung die Verbundenheit mitder eigenen Gemeinde, mit dem eigenen Dorf zu strken. </p><p>Die Angebote der neu strukturier-ten Netzwerke sowie Beispiele ausder bisher geleisteten Arbeit findensich auf www.dorf-stadterneue-rung.at Netzwerke. Das Team derN Dorferneuerung freut sich aufzahlreiche InteressentInnen undsteht zur Untersttzung bereit!Bernhard Haas</p><p>Netzwerke</p><p>Betreuungsgebiete Dorferneuerung </p><p>Gemeindegrenzen</p><p>NW Generationen</p><p>aktiv im Netzwerk </p><p>aktive Teilnahme </p><p>NW Integration</p><p>NW jugend.aktiv</p><p>NW Generation + NW Integration</p><p>Audit familienfreundliche Gemeinde</p><p>Sozialkoordinator mit Lehrgang</p><p>Sozialkoordinator</p><p>Amt der N LandesregierungAbteilung Raumordnung + Regionalpolitik</p><p>Quellen:- Verband f. Landes-, Regional- + Gemeindeentwicklung- N Landesakademie- Familie und Beruf Management GmbH</p><p>Bearbeitung: RU2/DI Kodym, Stand: Herbst 2011</p><p>Soziale Dorferneuerung in N (Stand 2011)</p></li><li><p>Leben in Stadt und Land Winter 2011 Seite 9</p><p>Netzwerke</p><p>Gute Basis:</p><p>Themenbezogenes Netz-werken in den Vierteln.</p><p>Niedersterreichs Dorferneuerungs-aktivistInnen sind auch berzeugteNetzwerkerInnen. Dies beweisendie zahlreichen Aktivitten, die inden beiden landesweiten und denvier Viertelsnetzwerken gesetztwurden und werden.</p><p>Bei Grndung dieser Netzwerkegab es zahlreiche Diskussionen berdie Themen, die den NetzwerkerInnenwichtig sein knnten. Sehr bald warklar, dass Generationen und Klima-schutz generelle Themen fr dasganze Land sein sollten, da es in die-sen Bereichen ohnehin zahlreiche Ak-tivitten gab und gibt diese in einemNetzwerk zusammenzufassen, wargewissermaen eine logische Folge. </p><p>Jeder Region ihren Schwerpunkt.Die Viertelsnetzwerke sind aus</p><p>dem Wissen entstanden, dass es ei-nige Themen gibt, die kleinrumigervon Bedeutung sind. Nicht alle Vier-tel ticken gleich und haben damitdie gleichen Voraussetzungen oderRahmenbedingungen. Die Themen-findung vollzog sich unterschiedlich im Wein-, Wald- und Industrieviertel</p><p>haben sich bei vielen Dorferneue-rungsgesprchen immer wieder hn-liche Fragestellungen ergeben, daherwar die Richtung, in die mglicheNetzwerke gehen konnten, bald klar. </p><p>Das Waldviertel setzt mit demNetzwerk jugend.aktiv auf die kom-mende Generation. Das Weinviertelengagiert sich fr die Strkung derIdentitt der Gemeinden und Be-wohnerInnen. Zahlreiche Themen-drfer zeigen dabei, wie interessantdie Beschftigung mit der (gemein-de)eigenen Identitt sein kann. DasIndustrieviertel griff ein Thema auf,das in der Region intensiv sprbar ist:die Integration. Der Prozentsatz derBewohnerInnen mit Migrationshinter-grund ist im Industrieviertel hher alsim Landesschnitt, und viele Gemein-den haben sich mit kultureller Vielfaltauseinanderzusetzen dank dem</p><p>Netz werk Integration meist in sehrpositiver Art und Weise.</p><p>Das Mostviertel suchte das Themagemeinsam mit Dorferneuerungs-obleuten. Genauere Beschftigungmit den Themen, die unter den N-geln brennen brachte immer wiederden Ortskern in den Mittepunkt. ImNetzwerk Mensch &amp; Raum verbin-...</p></li></ul>