luxury 2111

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    06-Apr-2016

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<ul><li><p>Feierlaune deluxe</p><p>Die besten Adressen fr einen besonders eleganten Abschied vom Alten Jahr Seite 10</p><p>edles aus der Crowd</p><p>Bei Front Row Society entscheidet die Community ber das Produktdesign Seite 13</p><p>Hot &amp; Cool besondere zeitzeugen </p><p>Kaufrausch war gestern</p><p>medianet inside your business. today. freitag, 21. november 2014</p><p> P</p><p>iage</p><p>t</p><p>die bunten Kreationen der sterreichischen designerin barbara rihl sind weltweit gefragt.</p><p>strasser steine steigt mit st-one in den markt fr luxurise Kchenmbel ein.</p><p> H</p><p>ofbu</p><p>rg v</p><p>ienn</p><p>a/fa</p><p>yer</p><p>Accessoirespielt tragende rolle</p><p>Edeldesignin stein gemeielt</p><p> s</p><p>trass</p><p>er s</p><p>tein</p><p>er</p><p> w</p><p>ww</p><p>.phi</p><p>lipph</p><p>utte</p><p>r.com</p><p>/Juw</p><p>elie</p><p>re a</p><p>.e. K</p><p>che</p><p>rt</p><p>der Juwelier der Knige ffnet anlsslich des 200-Jahr-Jubilums seine schatzkammern.</p><p>HochkartigesJubilum bei Kchert</p><p>12 22</p><p>Luxusflaute fr viele vom boom der letzten Jahre verwhnten Her-steller und Hndler laufen die geschfte heuer deutlich schwcher. schuld daran ist aber nicht nur die schwierige Wirtschaftlage auf vielen mrkten. Seite 4</p><p>17</p><p> f</p><p>ront</p><p> row</p><p> soc</p><p>iety</p><p> zenith</p><p> b</p><p>arba</p><p>ra r</p><p>ihl </p></li><li><p>Freitag, 21. November 2014 Luxury worLd luxury brands&amp;retail 3</p><p>Editorial</p><p>Jammern auf hohem Niveau</p><p>PEtEr MossEr</p><p> Luxus wird den Reichen zu teuer titelte der Schwei-zer Tagesanzeiger vor we-nigen Wochen und brachte es gleich im Intro auf den Punkt: Die Wachstumsraten der Lu-xusgterbranche schwcheln. Einige Unternehmen haben Kurzarbeit eingefhrt. Tag Heuer entlsst 46 Leute. </p><p>Wir erinnern uns und Sie haben es auch an dieser Stelle bereits gelesen: Bislang schien die Luxusgterbranche weit-gehend krisenresistent und so-gar antizyklisch zu reagieren. Wenn es mit der Gesamtwirt-schaft bergab ging, rieben sich die Luxusartikler die Hnde, weil die Wohlhabenden dann erst recht ihr Geld in Edlem und Teurem anlegten. </p><p>Das tun sie immer noch, nur ein wenig zurckhaltender. So sind die Exportumstze der Schweizer Uhrenindustrie von Jnner bis September 2014 um 2,5% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, und auch der LVMH-Konzern drfte heuer um 4% zulegen. Doch sind die Bran-chenzampanos seit Jahren deutlich zweistellige Zuwchse gewhnt, und der tiefe Fall auf Werte, die in Zeiten wie diesen so ziemlich jeden anderen Un-ternehmer jubeln lassen wr-den, sind ihnen Grund genug, sich mal im Jammern zu ben.</p><p>givaudan ag jiMMy choo Plc</p><p>Givaudan ist heuer schon sehr gut gelaufen, kurzfristig gibts vielleicht eine Verschnaufpause, langfristig scheint der Aufwrtskanal intakt, vier Analysten gaben im Oktober eine Kauf- bzw. Halten-Empfehlung ab. Die Historie des Choo-Charts ist freilich noch sehr kurz.</p><p>dftE und schuhE</p><p>Givaudan (ISIN CH0010645932) steht nicht so hufig auf dem Radar der Analysten mglicherweise zu Unrecht. Der Hersteller und Entwickler von Duftstoffen und Aromen mit 200-jhriger Historie versteht sein Ge-schft und konnte zuletzt trotz geringeren Umsatzes mehr Gewinn erwirtschaften. Die Besitzer und die Neo-Aktionre des britischen Edelschuhherstellers Jimmy Choo (GB00B-QPW6Y82) sind ein wenig glcklos: Das IPO splte weniger Geld ein, als geplant, die Aktie dmpelt lustlos dahin. Die Herzen der Choo-Schuh-Trgerinnen schlagen dennoch hher. </p><p>tOp 10</p><p> G</p><p>rand</p><p> Hot</p><p>el W</p><p>ien</p><p>ExqusitE truME</p><p>Die Buchungsplattform lastminute.de hat unlngst eine Liste der besten 10 Grand Hotels in Europa verffent-licht. Am ersten platz: eine Luxus-absteige in sterreich.</p><p>Hotel, Ort2 Pers./Nacht ab</p><p> 1. Grand Hotel Wien, A 409, 2. Hotel Schwarzer Bock, </p><p>Wiesbaden, D 118,</p><p> 3. Grand Hotel tremezzo palace/tremezzo, I</p><p> 580,</p><p> 4. Corinthia Grand Hotel Royal, Budapest, H</p><p> 175,</p><p> 5. Grand Hotel Quisisana, Capri, I</p><p> 330,</p><p> 6. Grand Hotel Europe, St. petersburg, RUS</p><p> 192,</p><p> 7. Grand Hotel park Gstaad, CH</p><p> 456,</p><p> 8. Grand Hotel, Stockholm, S</p><p> 410,</p><p> 9. Grand Hotel de la Minerve, Rom, I</p><p> 544,</p><p>10. Grand Hotel Kronen-hof, pontresina, CH</p><p> 328,</p><p>Quelle: http://www.lastminute.de/grand-hotels/</p><p>Wien. Der Luxusmarkt hat sich dramatisch verndert, sagt der amerikanische High-End-Uhren-Vermieter Randy Brandoff. Es geht vielen lngst nicht mehr um den klassischen Besitz von Privatjets, Ferienchalets, Autoklassikern oder anderem Luxus, sondern um den bevorzugten Zugang zu alldem mit-tels Klub- oder Shared-Ownership-Modellen. Die diesbezglichen An-gebote, so Brandoff, htten sich in den letzten Jahren vervielfacht und enorm an Popularitt zugelegt. </p><p>Das Prinzip hinter seinem eige-nen, 2013 gegrndeten Unterneh-men Eleven James ist genau ein solches. High-End-Uhrenliebhaber, die Freude am Tragen und Variie-ren dem Besitz vorziehen, whlen zwischen zwei Optionen der Mit-gliedschaft: Sie mieten drei oder sechs Luxus-Uhren der Preisklasse 10.000, 20.000 oder 30.000 USD in Zwei-Monats-Rotation; dafr zah-len sie im Schnitt 5.000 USD jhr-lich. </p><p>Time-Sharing vs. Car-Sharing</p><p>Was mit Uhren mglich ist, klappt auch mit Immobilien. Das beweist die Urmutter des luxuri-sen Time-Sharing, der in London ansssige Hideaways Club (THC), seit 2006. Der Begriff Time-Sha-ring ist beim global ttigen Luxus- </p><p>immobilien-Investmentfonds mit dem Anspruch, ein Luxusclub fr Vermgende zu sein, freilich ver-pnt. Aber im Grunde genommen ist es genau das. Seine Anteilseig-ner investieren in ein breit gef-chertes Portfolio von Luxusvillen, </p><p>Chalets und City-Apartments und knnen dort exklusiv ihren Urlaub ver bringen. </p><p>Wer sich in einen der beiden Fonds mit zwischen 70.000 und 280.000 Euro einkauft und eine jhrliche Gebhr von 4.000 bis 8.000 Euro berappt, der darf 23 Ta-ge den Urlaubsluxus in aller Welt genieen. Die Zielgruppe mags: </p><p>Schon 2010 war THC mit ber 170 Anteilseignern aus mehr als 15 Ln-dern bei einem stetig ansteigenden Anlagevermgen von 50 Mio. USD der grte Fonds seiner Art in Eu-ropa; zwischenzeitlich steht man bei ber 400 Mitgliedern. (Alle Zah-len bis auf die letzte stammen bri-gens aus dem Jahr 2010.) </p><p>Luxus genieen, ohne ihn zu erwerben, das ist auch Leitmotiv des Berliner Celerity Clubs. Dabei handelt es sich um einen Luxusau-toclub, bei dem man sich um 1.990 Euro einkauft und gegen eine Jah-resgebhr bis zu 29.950 Euro auf Autos der Marken Lamborghini, Wiesmann, Ferrari, Bentley oder Porsche zugreifen kann. Das ist ei-ne Idee, die auch anderswo bereits umgesetzt wurde. </p><p>In London gibt es den curie 25 Club, in Italien den Circle Club, der auch Flugzeuge vermietet, und an der US-Westkste den Club Spor-tiva, bei dem u.a. Formel 1-Ikone Mario Andretti Mitglied ist. Den Vater aller Luxusauto-Clubs, The largest supercar club in the world mit einem 7,7 Mio. Euro-Fuhrpark, hat im Jahr 2000 aber Formel 1-Weltmeister Damon Hill gegrndet.</p><p>Auch Reiche teilen gern</p><p>Tatschlich druckfrisch ist hin-gegen die Erkenntnis: Auch wer eigentlich eh alles hat, teilt mittler-weile offenbar gern. Die Schnen </p><p>und Reichen werden neuerdings auch selbst zu aktiven Protago-nisten der Sharing Economy. Mitt-lerweile hat das Thema Sharing Economy so viel Sex-Appeal, dass es auch in der Welt der Schnen und Reichen angekommen ist, stellte Kolja Stegemann krzlich auf maennerformat.de fest. </p><p>Und der muss es wissen. Denn er betreibt die Plattform Suite.030, auf der er die High-Class-Apart-ments von vermgenden Men-schen Architekten, Designern, Knstlern, Kunstsammlern auf Zeit vermietet; z.B. jenes von Star-Architekt Oscar Niemeyer oder das Maisonette-Penthouse des Wer-bers Amir Kassaei, das dieser auch selbst entworfen hat. </p><p>Beide haben die Wohnungen fr sich eingerichtet und wohnen zeitweise auch noch dort. In der Zwischenzeit aber lassen sie sie vermieten; bevorzugt teilen sie ih-re Bleiben mit Kunst- oder Design-liebhabern und Menschen, die das Besondere suchen.</p><p>Fakt Von premiumuhr bis promi-Wohnung: Die Sharing Economy ist im Luxussegment angekommen.</p><p>Luxurise LeihgabenEleven James: vermietet Luxusuhren im Rotationsmodell, u.a. die Audemars piguet Royal Oak Offshore (25.000 USD) fr 4.950 USD pro Jahr.</p><p>Es gibt eine pre-</p><p>mium-Zielgruppe, </p><p>die hat Freude am </p><p>tragen und Variie-</p><p>ren von High-End-</p><p>Uhren und nicht </p><p>am klassischen </p><p>Besitzen. </p><p>randy Brandoff, gf ElEvEn jaMEs</p><p>alExandra BindEr</p><p>facts</p><p>Alexandra Binder beschftigt sich als stu-dierte Publizistik-, Politik- und Geschichts-wissenschaftlerin seit Mitte der 1990er-Jahre journalistisch mit Nachhaltigkeitsthemen und publiziert ihre Beobachtungen, Rckschlsse &amp; Analysen in medianet und anderen Medi-en. www.xing.com/profile/alexandra_binder</p><p> Mittlerweile hat das thema Sharing Eco-nomy so viel Sex-Ap-peal, dass es auch in der Welt der Schnen </p><p>und Reichen angekommen ist.</p><p>Kolja stEgEMann, suitE .030</p><p> g</p><p>oogl</p><p>e+ S</p><p>tege</p><p>man</p><p>n</p><p> E</p><p>leve</p><p>n Ja</p><p>mes</p></li><li><p>Wien. Ein sonniger Sptherbstnach-mittag in der City. Einheimische und Touristen genieen die viel-leicht letzten warmen Stunden des Jahres, flanieren ber Krtnerstra-e, Graben und Kohlmarkt, machen dazwischen immer wieder vor den Schaufenstern halt. Nichts Beson-deres also. Same procedure as last year. Nein, denn ein wesentliches Detail hat sich seit den letzten Jah-ren gendert. Den Weg vom Schau-fenster ins Geschft machen heuer deutlich weniger Passanten.</p><p>Das zeigt sich etwa am Goldenen Quartier, wo nach den Openings der ersten Stores im letzten Jahr noch reges Treiben und ordent-lich Frequenz in den ersten Lden herrschte, die Trsteher und Ver-kaufspersonal heuer aber deutlich weniger zu tun haben. </p><p>Sinkende Konsumlust</p><p>Aber auch den Flagship-Stores in der Umgebung rennen zah-lungskrftige Kunden derzeit nicht gerade die eleganten Tren ein. Die Chinesen halten sich ob frei-willig oder zhneknirschend spielt dabei keine Rolle an die von ihrer Regierung verordnete Luxusaske-se, die Russen, bisher ebenfalls ein verlsslicher und wichtiger Um-satzbringer, sind sofern sie ber-haupt gekommen sind auch nicht so recht in Shoppinglaune.</p><p>Ja, das Geschft hat nachgelas-sen, hrt man von vielen Seiten natrlich off the records. Na-mentlich will niemand genannt werden ber Geld, sofern es nicht in die Kassen kommt, spricht man gar nicht so gern. </p><p>Aber bedenkt man, dass die heu-te so Schweigsamen in den Jahren des rasanten Umsatzwachstums sehr gern darber gesprochen haben, dass die satten Zuwchse vor allem aus den Portemonnaies der luxusaffinen auslndischen Shopping-Touristen, vor allem aus China, Russland oder dem Nahen Osten, gespeist werden, kann man </p><p>sich eine ungefhre Vorstellung von den aktuellen Ausfllen ma-chen.</p><p>Weniger Umsatz im Handel</p><p>Mit fundiertem Zahlenmateri-al ber die aktuelle Geschftslage kann auch die Wiener Wirtschafts-kammer nicht dienen, weniger weil man nicht will, sondern schlicht, </p><p>weils keine diesbezglichen Markt-forschungsdaten gibt.</p><p>Das Wissen um Daten und Fak-ten allein knnte die Baisse jetzt zwar auch nicht beseitigen, aber immerhin Erkenntnisse fr eventu-elle Korrekturmanahmen fr alle Beteiligten liefern. </p><p>medianet wollte aber trotzdem wissen, ob die Flaute ein lokales oder gar globales Problem ist, und hat dazu vorhandenes Zahlenma-terial gesichtet und einige Luxus- und Handelsexperten um eine Ein-schtzung der Lage gebeten.</p><p>Eine gute Nachricht gleich vor-</p><p>weg: Auch heuer wird der weltwei-te Luxusmarkt wachsen, um vier bis sechs Prozent laut der im Som-mer aktualisierten Bain-Studie. Allerdings zeigen sich je nach Markt und Produktgruppe unter-schiedliche und zum Teil gegen-lufige Tendenzen. Fr Europa und China wird das Plus mit zwei bis vier Prozent recht klein, in Ja-pan durch die Abwertung des Yen mit neun bis elf Prozent deutlich ppiger ausfallen, vier bis sechs Prozent Plus werden fr die USA prognostiziert, ein Minus von bis zu sechs Prozent in Russland. </p><p>Die nachlassende Nachfrage aus China treffe, so war in den letzten Monaten immer wieder zu lesen, die Uhrenindustrie besonders hart; bei Tag Heuer hat es bereits Ent-lassungen gegeben und bis Jahres-ende wird kurz gearbeitet.</p><p>Die aktuelle Statistik des Ver-bandes der Schweizer Uhrenindus-trie weist fr den Zeitraum Jnner bis September 2014 zwar kein Mi-nus auf, aber die Exportumstze sind nur um 2,5% gestiegen, wobei sich die Mrkte recht unterschied-lich entwickeln: Hongkong (+2,1%), USA (+3,1%) und China (+4%), hier hatte man im Vorjahr aber mit minus 12,5% herbe Verluste ein-stecken mssen. Deutlich besser das Ergebnis in Japan (im Regio-nenranking auf Platz 4) mit +20%. Zweistelliges Wachstum gab es auch in Griechenland, Schweden, Sdkorea, Kanada und Spanien. Die Luxuskrise in Russland macht sich fr die Uhrenindustrie bisher auch noch nicht bemerkbar hier stiegen die Exporte um 4% auf 201,8 Mio. CHF. </p><p>Generell zeigt sich, dass die Nachfrage nach hochwertigen Uhren auch heuer gestiegen ist in der Preisklasse ab 3.000 CHF wur-den bisher 1.211 Stck exportiert, um 48 Stck bzw. 4,12% mehr als in der Vergleichsperiode des Vor-jahres. </p><p>Dass das rasante Wachstum vorerst vorbei ist, zeigen stell-vertretend fr die Luxusbranche die bisherigen Umsatzzahlen </p><p>des LVMH-Konzerns (+4%) und der Luxury-Division von Kering (+4,5). </p><p>Schwache Konjunkur</p><p>Generell trbt sich die Lage fr Luxusmarken ein. Die Zeiten wer-den hrter und unsicherer, das ist allerdings auch eine Chance fr die Luxusbranche. Denn wer den Ak-tienmrkten nicht mehr vertraut, investiert gern ein Luxusgter, hlt es der sterreichische Mar-kenexperte Harald Betke fr durch-aus mglich, dass es wieder nach oben gehen kann. Vor allem fr jene Marken, deren Produkte von den Kunden auch als Wertanlage gesehen werden. Beweis fr diese These: Tiffany &amp; Co fuhr in den ers- ten neun Monaten des Jahres mit 993 Mio. USD um 7% mehr Umsatz als im Vorjahr ein.</p><p>Klaus-Dieter Koch, Experte fr Markenstrategie und Managing Partner bei Brand Trust, rechnet damit, dass sich die Spreu vom Weizen trennen wird. Schlechte Karten haben vor allem jene, die in der Boomphase arrogant und ber-heblich geworden sind und statt auf wahre Werte zu setzen viel heie Luft in ihre Marken geblasen haben. Wenn dann noch Schn-wetter-Manager am Ruder sitzen, kann es in schwierigen Zeiten eng werden.</p><p>Eine Marke global zu fhren, sich dabei selbst treu zu bleiben und dennoch auf die Besonder-heiten einzugehen, ist, so Koch, ei-ne der grten Herausforderungen fr Luxusmarken. Allerdings ver-wechseln viele global mit zentralis-tisch und verfehlen das Thema da-mit deutlich. Das zeige sich an den rund um die Welt sehr uniformen Flagship-Stores, die auf lokale Be-sonderheiten eben keine Rcksicht nehmen. Zwar sei es im Hinblick auf das Markenimage wichtig, ei-ne klar erkennbare Linie zu fahren, was aber nicht heit, diesem Motto alles andere unterzuordnen. </p><p>Sobald ein Monobrand-Store er-ffnet wird, steigen meiner Erfah-rung nach die Umstze der lokalen </p><p>Hndler. Vor allem die einheimi-schen Konsumenten bleiben ihren gewohnten Geschften treu. </p><p>Er sieht die Bedeutung der Flaggschiffe daher knftig auch weniger im Verkauf, sondern str-ker in Richtung Marketing und Werbung driften und hlt es fr durchaus mglich, dass sie zu rei-nen Prsentations- und Werbefl-chen werden.</p><p>Kritisch sieht auch Peter Heck-mann, Partner und Konsumg-terexpete bei Strategy&amp;, die Mo-nobrand-Stores: Sie haben zwar durchaus ihre Berechtigung, jedoch ist es nicht angemessen, weltweit immer das gleiche Format zu wh-len, da unterschiedliche Zielgrup-pen differenzierter angesprochen werden ms...</p></li></ul>