Management Basics Lernziele 30.1.2011 Management ?· Management Basics Lernziele 30.1.2011 15.10.2010…

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  • Management Basics Lernziele 30.1.2011

    Management BasicsLernziele: Prof. Dr. Holger Stein01.10.2010 (Thema: Unternehmerische Fragestellung und Geschftsidee)

    Geschftsideen + GeschftsmodellGeschftsideen knnen durch verschiedene Mglichkeiten gefunden und geprft werden. Verfahren zur Prfung sind z.B. das Scoringverfahren oder die Wirtschaftlichkeitsanalyse. Ein Geschftsmodell ist die Beschreibung des Aufbaus eines Geschfts. Sie enthlt insbesondere den Kundennutzen, die Form der Wertschpfung und ein Ertragsmodell.Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 43

    EntrepeneurshipEntrepeneurship steht fr Unternehmertum. Ein Unternehmer ist daher ein Entrepreneur. Zu Erwhnen ist das Intrapreneurship. Ein Modell zur Unternehmensorganisation, bei dem die Mitarbeiter innerhalb des Unternehmers selbst wie Unternehmer agieren. Dies erhht die Selbststndigkeit, jedoch auch das Burnout-Risiko. (Nicht jeder Mensch ist ein Unternehmertyp.)

    Schumpeters "Schpferische Zerstrung"Josef A. Schumpeter beschrieb das Konzept der schpferischen Zerstrung. Es besagt das es ganz natrlich ist, wenn Unternehmen auch wieder vom Markt verschwinden.

    UnternehmenslebenszyklusDer Lebenszyklus eines Unternehmens besteht aus Einfhrung, Wachstum, Reife und Sttigung. In der Phase des Wachstums gibt es i.d.R. einen "Break Even Point". Dies ist der Punkt an dem Kosten und Gewinn in etwa gleich sind.Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 36

    Fixkostendegression (Kostenverlufe)Als Fixkostendegression bezeichnet man den Verlauf der Kurve von Fixkosten pro Stck bei einer steigenden Produktionsmenge. Umso mehr Einheiten produziert werden, umso kleiner wird der Anteil der Fixkosten am einzelnen hergestellten Stck. Dies wird in einer (zum Nullpunkt hin) gebogen, abfallenden Kurve im Diagramm (mit Kosten und Menge) gut sichtbar. Wichtig zum Lesen der Diagramme ist, das Stckkosten mit einen kleinen "k" dargestellt werden. Kosten im Ganzen oder monatlich aber mit einem groen "K". Variabel, fix und gesamt werden auerdem mit "v", "f" und "g" abgekrzt. "kv" steht also fr die variablen Kosten pro Stck (z.B. Kosten von Schrauben pro Tisch). "Kf" bedeutet fixe Kosten (z.B. Mietkosten der Lagerhalle). Die Menge wird meist mit "m" dargestellt.Mehr dazu im Skript von Teil 1 auf den Seiten: 40-41 und in Teil 2 auf den Seiten 129-130

    Delphi MethodeDie Delphi-Methode beschreibt ein Konzept der Geschftsideenfindung oder -prfung (oder allgemein zur Erstellung von Prognosen) durch mehrstufige Expertenbefragungen. Dabei erstellen und bewerten Experten die Thesen der anderen in einem anonymisierten Verfahren gegenseitig.

    ScoringverfahrenDas Scoringverfahren beschreibt ein Verfahren zur Prfung einer Geschftsidee und deren Bestandsfhigkeit am Markt. Dabei wird die Geschftsidee im Hinblick auf einzelne Aspekte betrachtet und diese werden dann ber ein Punktesystem bewertet. Die einzelnen Bewertungen werden dann zu einer Gesamtbewertung zusammengefast, welche die Qualitt der Geschftsidee widerspiegeln soll. Das Scoringverfahren bietet jedoch auch viele Nachteile. So sind die einzelnen Aspekte meist willkrlich gewhlt und die Probleme der Skalenbewertung kommen zum Tragen. Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 50

    DeckungsbeitragEs gibt den Deckungsbeitrag1 und den Deckungsbeitrag2. Im Deckungsbeitrag1 wird der Umsatz (also Menge x Preis) lediglich mit den variablen Kosten verrechnet. Der Deckungsbeitrag2 verrechnet variable UND fixe Kosten mit den Umsatz. Im operativen Geschft fr Einzelflle sollte zumindest der Deckungsbeitrag1 gedeckt werden, langfristig sollte der Deckungsbeitrag2 erfllt ein. Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 71

    Seite 1 von 15Andreas Ewe

  • Management Basics Lernziele 30.1.2011

    09.10.2010 (Thema: Businessplan-Erstellung)

    Warum gibt es Unternehmen?Unternehmen gibt es aus mehreren Grnden: Als konomische Verkrperung und Schnittstelle der Geschftsidee zum Markt. Als Verbund der einzelnen Teile einer Firma (Beschaffung, Produktion, Vertrieb, ect.). Als Geldmaschine. Als unabhngige Verkrperung von den (wechselnden) Geschftsinhabern. Als Verkrperung eines "guten Brgers".

    Teambildung (Vor- und Nachteile)Grnden mehrere Unternehmer gemeinschaftlich ein Unternehmen, so ist dies eine Teambildung. Eine Teambildung hat viele Vorteile. So knnen einzelne Strken sich ergnzen und Schwchen ausgeglichen werden. Auerdem entsteht ein Klima der gegenseitigen Motivation und das Risiko eines Totalausfalls des Unternehmens ist geringer. Es gibt jedoch auch Nachteile. Entscheidungsprozesse dauern tendenziell lnger und sehr homogene Teams neigen zur Einseitigkeit. Auch ist ein Team anflliger fr zwischenmenschliche Strungen (wie Mobbing).Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 54

    KompetenzartenEs gibt 4 Kompetenzarten, die fr den Betrieb eines Unternehmens wichtig sind. Die fachliche Kompetenz beschreibt die Fhigkeit und das Wissen im fachlichen Bereich des Unternehmens. Die personelle Kompetenz beschreibt Fhigkeiten im Umgang mit sich selbst, also wie die Selbst-Organisation oder die Disziplin. Die soziale Kompetenz beschreibt die Qualitt im Umgang mit anderen Menschen, also die Teamfhigkeit, die Fhrungs- und berzeugungskraft und hnliches. Die methodische Kompetenz beschreibt die Fhigkeit, mit neuen Sachverhalten umzugehen, Informationen zu beschaffen und allgemein methodisch vorzugehen.Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 53

    Businessplan charakterisieren knnenDer Businessplan ist ein Arbeitspapier, das mehrere Funktionen im Zusammenhang mit dem erdachten Geschftsmodell hat. Zum Einen soll er den Unternehmer zwingen, sein Geschftsmodell grndlich zu durchdenken und zu planen, vor Allen in Art und Weise der Finanzierung und Finanzierbarkeit und spter als Controlling-Instrument whrend der Geschftsttigkeit. Zum Anderen dient ein gut durchdachter Businessplan auch als Mittel potenzielle Geldgeber fr die eigene Geschftsidee gewinnen zu knnen. Dabei sollte er in erster Linie verstndlich geschrieben und klar strukturiert sein. Er sollte einen Umfang von 30 Seiten nicht berschreiten. Der Businessplan sollte dazu folgende Abschnitte enthalten:"Management Summary" (eine Zusammenfassung von Geschftsidee, Branche, Finanzierungsphase und Kapitalbedarf), "Unternehmen" (das Unternehmensprofil, Besitzverhltnisse - wem gehrt was, Unternehmensziele),"Produkte, Anwendung & Herstellung" (Kundennutzen, Wettbewerbsvergleich, Herstellung, Kosten und Preise),"Markt & Wettbewerb" (Umfeld, Zielgruppe, Strategie),"Marketing & Vertrieb" (4P-Marketing Mix), "Management & Organisation" (Management, Humankapital und Organisationsform (Mehrlinien-, Stablinien-, usw.))"Finanz-/Dreijahresplanung" (Investitionen, Betriebsmittelbedarf, Liquiditts-, Marketing- und Entwicklungsplanung)"Chancen und Risiken" (Szenario-Analyse) und"Finanzbedarf" (Summe aus Finanzplanung, Aufteilung in Eigen- und Fremdkapital).Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 60

    Produktionsfaktoren der BWL nach GutenbergEs gibt Produktions- und dispositive Faktoren. Produktionsfaktoren sind die Faktoren, die direkt mit der Produktion, der Wertschpfung zu tun haben. Dies sind in der primren Form: Werkstoffe, Arbeitsmittel und Arbeit. Auch Rechte zhlen mittlerweile ergnzend als Produktionsfaktor. Dispositive Faktoren sind untersttzende Faktoren, wie Organisation, Leitung und Planung.

    Market Based View vs. Resourced Based ViewMarket Based View (MBV) und Resourced Based View(RBV) sind beides Formen der strategischen Planung eines Unternehmens. Sie unterscheiden sich jedoch im zugrundeliegenden Konzept. MBV richtet die Sicht auf den Markt und sucht nach Geschftsmglichkeiten. Damit ist MBV eine eher reaktive Planungsweise. RBV sichtet das Augenmerk bei der Suche nach neuen Geschftsmglichkeiten auf die eigenen Strken des Unternehmens und dessen Vermarktungsmglichkeit. Dies enthlt das Konzept der "Kernkompetenzen". Per "Strategische Planung" wird sich dann fr eines der Konzepte, oder eine Mischform entschieden, um den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern.Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 75

    KernkompetenzenKernkompetenzen sind die Kompetenzen, die fr die Geschftsmglichkeit besonders wichtig sind. Die aus Kernkompetenzen gebildeten Ressourcen begrnden einen Wettbewerbsvorteil, wenn sie: mglichst selten oder einzigartig, nicht ersetzbar (substituierbar) und nicht imitierbar sind.

    Seite 2 von 15Andreas Ewe

  • Management Basics Lernziele 30.1.2011

    15.10.2010 (Thema: Businessplan-Erstellung)

    Begriff StrategieStrategie ist der Weg, um die Ziele des Unternehmens zu erreichen. Dabei werden bestimmte Voraussetzungen angenommen und die Mittel Produkt, Markt und Ressourcen verwendet. Strategien sind zukunftsbezogen, legen die Geschftsfelder des Unternehmens fest und beziehen sich auf die Konkurrenz.Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 78

    Planungsbegriff (strategisch/operativ)Geplant werden kann auf der strategischen (unternehmensglobalen) Ebene und auf der operativen. Strategisch geplant wird: auf Ebene der Geschfts/Konzernfhrung, langfristig, antizipativ (also vorwegnehmend), mit geringem Detailgrad und Potenziale werden entwickelt. Operativ geplant wird: im Tagesgeschft, von der Werksleitung, kurzfristig, reaktiv, mit hohem Detailgrad und Potenziale werden verwendet.Mehr dazu im Skript Teil 1 ab Seite: 80

    Aufgaben und Grenzen der PlanungDie Planung dient zur Erfolgssicherung, zur Erkenntnis von Risiken und Potenzialen, sowie der Umsetzung der Strategie. Die Planung stt an Ihre Grenzen, bei unerwartbaren Gesetzes- und Marktnderungen, innerbetrieblichen Widerstnden und bei der bermigen Planung.

    WertkettenanalyseBei der Wertkettenanalyse werden die Abteilungen einer Firma als Wertschpfungsprozess dargestellt, um mgliche Wettbewerbsvorteile besser erkennen zu knnen. Dabei werden die primren Aktivitten des Unternehmens zur Eingangslogistik, Verarbeitung, Ausgangslogistik, Vertrieb und Kundenservice hintereinander gestellt und von den sekundren Aktivitten, wie Geschftsfhrung, Personalwesen, IT begleitet. Man verwendet hierbei das Modell der "Wertschpfungskette nach M. Porter".Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 84

    SWOT-AnalyseDie SWOT-Analyse ist ein Modell zur Analyse des eigenen Unternehmens und des Marktes. SWOT steht dabei fr (S)trong - worin sind wir stark, (W)eakness - wo liegen unsere Schwchen, (O)pportunities - wo gibt es Geschftsmglichkeiten und (T)hreads - wo drohen Risiken. Die SWOT-Analyse bietet keine Lsungen auf Fragen, gibt jedoch wichtige Denkanste.Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 86

    22.10.2010 (Thema: Businessplan-Erstellung)

    Grundlegende StrategienEs gibt 3 grundlegende Strategien die, man zur Fhrung seines Unternehmens verwenden kann. Diese wren die Kostenfhrerschaft (ein Produkt mit den mglichst geringsten Kosten im Vergleich zum Wettbewerb herzustellen), die Differenzierungstratiegie (sich durch besondere Qualitt oder Service von der Konkurrenz abheben) und die Nischenstrategie (ein unbesetztes Nischensegment am Markt finden und besetzen).Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 88

    Unterscheidung von Gtern (Holbrock-Howard)Gter lassen sich im Allgemeinen in 5 verschiedene Rubriken unterteilen. Diese sind Convenience Goods (geringes Kundeninteresse, geringer Erklrungsbedarf, wie Kugelschreiber oder Papiertaschentcher). Preference Goods (hheres Kundeninteresse, geringer Erklrungsbedarf, z.B. Bcher, CDs). Shopping Goods (hheres Kundeninteresse, hherer Erklrungsbedarf, wie TV-Gerte). Specialty Goods (hchstes Kundeninteresse, hchster Erklrungsbedarf, z.B. Immobilien). Unsought Goods (nicht beworbene Artikel, wie Gradsteine oder Rollsthle).

    Marketing Mix (4P)Bei Marketing Mix (die 4 "P") wird ein Mix aus 4 Marketingstrategien in konkrete Aktionen umgesetzt. Das sind Produktpolitik (Produkt), Preispolitik (Price), Distributionspolitik (Place) und Kommunikationspolitik (Promotion).Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 93

    Aufgaben der ProduktpolitikDie Produktpolitik beschftigt sich mit dem Teil des Marketing, das ber das Produkt abluft. Dazu gehren tangible (berhrende) Elemente wie die Verpackung und auch intangible Elemente wie Beratung und Garantie. Auerdem luft die Produktpolitik ber das Alleinstellungsmerkmal des Produkts gegenber der Konkurrenz, ber Produktvariationen, Produktinnovationen und Produktlimitationen.Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 94

    Seite 3 von 15Andreas Ewe

  • Management Basics Lernziele 30.1.2011

    PreisabfolgestrategienBei der Preispolitik werden Marketingaktionen ber den Preis bestimmt. Hier gibt es im wesentlichen 2 Strategien. Die Skimmingmethode, bei der zuerst ein hoher Preis angesetzt wird, der dann nach und nach reduziert wird. Und die Penetrationmethode, bei der zuerst ein niedriger Preis angesetzt wird, bis gengend Kundeninteresse geweckt ist, damit der Preis erhht werden kann.Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 95

    Wahl des Vertriebsweges (Kriterien)Die Distributionspolitik, bestimmt, ber welchen Weg das Produkt verkauft wird. Es kann ein eigener Vertrieb oder ein fremder Vertrieb stattfinden. Diese Wahl wird nach Art und Exklusivitt des Produkts getroffen. Whrend Autos noch ber einen eigenen Vertrieb verkauft werden knnen, ist dies bei Schokoriegeln eher schwierig. Vertrieb kann ber mehrere Kanle (Geschft, Internet, ect.) erfolgen. Welche Vertriebsformen und -wege gewhlt werden, sollte nach Produktart, Kundenerwartung und auch Konkurrenzbezogen entschieden werden.Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 96

    Elemente der Absatzfrderung"Wer + sagt was + wodurch + wem = Wirkung" entspricht "Kommunikator + Botschaft + Medium + Empfnger = Wirkung". Die Abstze knnen gefrdert werden durch Werbung (in den Medien), durch Verkaufsfrderung (auf Messen) und durch Public Relations (Unternehmensnachrichten).Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 97

    Bestimmung der Hhe des WerbebudgetsDie Hhe des Werbebudgets richtet sich nach den zu erreichenden Zielen des Marketings, den Werbemanahmen der Konkurrenz, den Eigenschaften des Produkts und dessen Anteil am normalen Leben der Zielgruppe, den verwendeten Medien und den Marktanteil, den das Unternehmen bereits hat.

    30.10.2010 (Thema: Businessplan-Erstellung)

    Aufgaben der OrganisationEin Unternehmen wird organisiert, um die Transparenz zu erhhen und damit bersicht zu schaffen, durch konkrete Arbeitszuweisungen verbessern die Wiederholungen auch die Qualitt der Abteilungen und nutzt deren Potential besser, Arbeiten werden standardisiert und die Kontrollmglichkeiten werden erhht.Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 98

    Aufbau- und AblauforganisationDie Aufbau-Organisation spiegelt den Aufbau der Unternehmenshierarchie wieder. Aufgabengebiete werden zusammengefasst und an einzelne Abteilungen vergeben. Die Ablauforganisation legt fest in welcher zeitlichen Reihenfolge die Abteilungen eines Unternehmens an der Wertschpfung bzw. dem Produktionsprozess beteiligt sind.Mehr dazu im Skript von Teil 1 ab Seite: 99

    Leitungssysteme (Einlinien-/Mehrlinien)Im Einlinien-Leitungssystem unterstehen einer bergeordneten Stelle mehrere untergeordnete Stellen. Diese sind wiederum bergeor...

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