Netzwerk Nietzsche 2006 - nietzsche- ?· Nietzsche-Gesellschaft e.V. langfristig und nachhaltig finanzieren…

  • Published on
    13-Jul-2018

  • View
    212

  • Download
    0

Embed Size (px)

Transcript

  • N E T Z W E R K N I E T Z S C H EBltter fr Philosophie und Kultur

    Herausgegeben von der

    Nietzsche-Gesellschaft e. V.

    Jahrgang 2006 Nr. 1

    Geschftsstelle:Nietzsche-Haus, Weingarten 18, D-06618 Naumburg (Saale)Postadresse: Postfach 1145, D-06601 Naumburg (Saale)Bankverbindung: HypoVereinsbankKonto 5 100 131 309 BLZ 800 200 86

    Redaktion: Ralf Eichberg

    Tel.: +49 (0) 3445/ 26 11 33 Fax: +49 (0) 3445/ 26 11 58

    E-mail: nietzsche-gesellschaft@t-online.deHomepage: www.nietzsche-gesellschaft.de

    I N H A L T

    Friedrich-Nietzsche-Stiftung in NaumburgNietzsche in Frankreich

    Nietzsche und die ReligionenVeranstaltungstermine

    AusstellungenEingesandte Bcher

    Friedrich-Nietzsche-St i f tung in NaumburgFriedrich Nietzsche (18441900) ist der Denker, der

    die Probleme der Moderne so hellsichtig und scharfzngigformuliert hat wie kein anderer vor ihm. Deshalb erschei-nen seine Schriften auch heute noch in groer Auflage, dieihren Absatz bei Laien und Fachphilosophen gleicher-maen findet.

    Obwohl Nietzsche sich selbst als Europer und Welt-brger verstanden hat, der sich jeder regionalen oder natio-nalen Vereinnahmung verweigerte, hatte er doch in derKulturlandschaft Mitteldeutschlands seine fest verwachse-nen Wurzeln. Diese Wurzeln sichtbar zu machen, ist dasAnliegen der Stiftungsinitiative Friedrich Nietzsche e.V..

    Das Nietzsche-Haus Naumburg, die Nietzsche-Gedenk-sttte Rcken und die Landesschule Schulpforta fhlensich in steter Zusammenarbeit mit der Nietzsche-Gesell-schaft berufen, das Andenken und die Auseinanderset-zung mit Nietzsche und seinen Werken durch wechselndeAusstellungen, Vortrge und Tagungen lebendig zu halten.In Zukunft werden diese Anstrengungen gebndelt undunter dem Dach einer Stiftung zusammengefhrt.

    Sitz der Stiftung wird das zuknftige Nietzsche-Doku-mentationszentrum in Naumburg sein.

    Kaum einem Philosophen widerfuhr eine umfangreichere,widersprchlichere und facettenreichere Rezeption alsFriedrich Nietzsche. Sie bietet ein unerschpfliches bisherwenig untersuchtes Forschungsfeld, in dem sich die Kulturdes 20. Jahrhunderts in verschiedensten Bereichen kristal-lisiert.

    Das Naumburger Nietzsche-Dokumentationszentrumwird die Nietzsche - Rezeption in ihrer ganzen Breite undWidersprchlichkeit erfassen und erschlieen. Damit wer-den die Grundlagen fr ein besseres Verstndnis seinesWerkes und seines Wirkens geschaffen.

    Grundstock der Arbeit wird die von der Stadt Naum-burg erworbene Sammlung Richard F. Krummel sein,die wohl grte private Sammlung zur Nietzsche-Rezep-tion im 20. Jahrhundert.

    Die Sammlung wird ber den deutschen Sprachraumhinaus ausgedehnt und in Hinsicht auf andere Objekte, wieKunstwerke, Tontrger, Filme, digitale Medien und Gegen-stnde der Alltagskultur, etc. erweitert.

    Die Friedrich-Nietzsche-Stiftung wird die Nietzsche-Sttten in Sachsen-Anhalt sowie die Veranstaltungen derNietzsche-Gesellschaft e.V. langfristig und nachhaltigfinanzieren und auf eine solide wirtschaftliche Basis stellen.Im Einzelnen sieht sie ihre Aufgabe in folgendem: Untersttzung bei der Finanzierung und dauernden

    Unterhaltung des Nietzsche-Dokumentationszentrumsin Naumburg, des Nietzsche-Hauses in Naumburg sowieder Nietzsche-Gedenksttte in Rcken

    Begleitung der Vergabe des Friedrich-Nietzsche-Preisesdurch das Land Sachsen-Anhalt

    Erschlieung des Gesamtwerkes von Friedrich Nietzschesowie der Bestnde des Dokumentationszentrums durchden Aufbau und die Pflege eines innovativen Kommuni-kations- und Informationsnetzwerkes

    Ausrichtung von interdisziplinren wissenschaftlichenTagungen, Kongressen und Ausstellungen

    Ausrichtung von Veranstaltungen im Bereich Bildungund Erwachsenenbildung sowie der Lehrerfortbildung;Mitwirkung an der Erarbeitung von Lehr- und Unter-richtsmaterialien

    Frderung von Publikationen Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und kulturellen

    Institutionen Schaffung von Mglichkeiten zum knstlerischen und

    wissenschaftlichen Austausch auf regionaler, nationalerund internationaler Ebene

    UlrikeDurchstreichen

  • Um einen Kapitalstock von ca. 3 Millionen Euro fr dieprojektierte Friedrich-Nietzsche-Stiftung zu erreichen, istes notwendig, Stiftungsgelder sowohl im regionalen alsauch im nationalen und internationalen Bereich einzuwer-ben. Zu diesem Zweck ist die Stiftungsinitiative FriedrichNietzsche e.V. gegrndet und beim Amtsgericht Naum-burg registriert worden.

    Die Mitglieder der Stiftungsinitiative haben Persnlich-keiten des ffentlichen Lebens aus Politik, Kultur, Wirt-schaft, Medien, Verwaltung und Bildung gewonnen, dieihre Bereitschaft erklrt haben, den Stiftungszweck zuuntersttzen.

    Mit Hilfe des Beirates werden geeignete Personen undFirmen ausgewhlt und angesprochen, von denen Einzah-lungen in die Stiftung zu erwarten sind.

    Nach Erreichen der ntigen Summe wird die Friedrich-Nietzsche-Stiftung errichtet. Ein Stiftungsrat, in dem dieGebietskrperschaften, die Nietzsche-Gesellschaft sowiePersonen des ffentlichen Lebens vertreten sind, wird dieStiftung fhren.

    Fr weitere Informationen, Spenden oder Stiftungenwenden sie sich bitte an:

    Stiftungsinitiative Friedrich Nietzsche e.V.Nietzsche-HausWeingarten 18, 06618 Naumburg.E-mail: info@friedrich-nietzsche-stiftung.deHomepage: www.friedrich-nietzsche-stiftung.de

    N i e t z s c h e i n F r a n k r e i c hInternationaler Kongress der Nietzsche-Gesellschaft e.V. 24.26. August 2006 in Naumburg (Saale),

    Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Clemens Porn-schlegel (Mnchen), Prof. Dr. Martin Stingelin (Basel/Dortmund) Organisation: Ralf Eichberg.

    Auch jetzt noch ist Frankreich der Sitz der geistigsten undraffinirtesten Cultur Europas und die hohe Schule desGeschmacks: aber man muss dies Frankreich desGeschmacks zu finden wissen, so hebt mit Abschnitt 254von Jenseits von Gut und Bse (1886) Friedrich NietzschesQuintessenz seiner lebenslangen Wertschtzung Frank-reichs an. Es war gleichzeitig das Land, in dem er sich amfrhesten verstanden zu wissen glauben durfte.

    So umreit Nietzsche und Frankreich eine Vielzahlund Vielfalt unterschiedlicher Begegnungen, die sichjeweils durch ihre Wechselwirkung auszeichnen und inihrer historischen wie systematischen Tiefendimensionbzw. Aktualitt ausgelotet werden sollen. (Der 200. Jah-restag der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt vom 10.bis 14. Oktober 1806 mag dabei gleichzeitig Anla zurFrage sein, inwiefern es sich dabei um eine gegenseitigeBesetzung handelt.)

    Im Rahmen des Kongresses wird der mit 15.000 Eurodotierte Friedrich-Nietzsche-Literaturpreis des LandesSachsen-Anhalt verliehen.

    Angeregt werden drei historische und drei systematischeSektionen:

    A Nietzsches Frankreich-Rezeption(Sektionsleitung: Prof. Dr. Giuliano Campioni, Univer-

    sitt Pisa; Prof. Dr. Martin Stingelin, Universitt Basel)Von den Moralisten, Voltaire ber Charles Baudelaire,

    die Gebrder Goncourt, Paul Bourget, die Revue philoso-phique (Thodule Ribot) bis zu den neurologischen For-schungsergebnissen der Pariser Salptrire (Jean-MartinCharcot, Charles Fr) stehen Nietzsches Texte je lnger jemehr unter dem nachhaltigen Eindruck franzsischerAutoren, dessen Erforschung noch am Anfang steht.

    B Franzsische Nietzsche-Rezeption vor dem ZweitenWeltkrieg

    (Sektionsleitung: Prof. Dr. Clemens Pornschlegel, Mn-chen)

    Stichwort Nietzsche in Frankreich: Seit Henri Albert1894 im Mercure de France festgestellt hat, da Nietzschein Frankreich zwar berhmt, aber kaum bekannt sei, hatsich seine Fama dort auf geflgelten Fen verbreitet.Woher rhren die ausgeprgten Unterschiede in der fran-zsisch- und der deutschprachigen Rezeption FriedrichNietzsches vor dem Zweiten Weltkrieg?

    C Franzsische Nietzsche-Rezeption nach dem ZweitenWeltkrieg

    (Sektionsleitung: Dr. Hubert Thring, UniversittBasel; N.N.)

    Stichwort Nietzsche aus Frankreich: Erst mit GillesDeleuzes Monographie ber Nietzsche et la philosophie(1962) sind Nietzsches grundstzliche Frage nach demWert des Werts und ihre formale Behandlung in Form vonAphorismen und Gedichten in den Brennpunkt der philo-sophischen Aufmerksamkeit gerckt. Seither hat das Echo,das Nietzsches Texte aus Frankreich nach Deutschlandzurcktrgt, viele Namen, neben Deleuze allen voran Hl-ne Cixous, Jacques Derrida, Michel Foucault, Pierre Klos-sowski, Sarah Kofman, Philippe Lacoue-Labarthe, Jean-Luc Nancy und Bernard Pautrat, aber auch dieUnterzeichner des anti-nietzschanischen Manifests Pour-quoi nous ne sommes pas nietzschens? (Robert Legros,Vincent Descombes, Luc Ferry, Andr Comte-Sponville,Alain Boyer).

    D Metaphysik(Sektionsleitung: Prof. Dr. Beatrix Himmelmann,

    Berlin; N.N.)Es war die franzsische Nietzsche-Rezeption, die Nietz-

    sche im Lauf der 1950er und 1960er Jahre aus demBereich der Lebensphilosophie und des sogenannten Irra-tionalismus gelst und seine Begriffe philosophisch ernstgenommen hat. Bahnbrechend waren die Arbeiten vonGeorges Bataille. Pierre Klossowski und Gilles Deleuze, dieNietzsches Anti-Idealismus beziehungsweise Anti-Plato-nismus systematisch entfaltet haben. In der Sektion soll es

    2 Netzwerk Nietzsche 2006/1

    UlrikeEingefgter Texte

    UlrikeDurchstreichen

    UlrikeEingefgter Textt

    UlrikeDurchstreichen

  • darum gehen, die Mglichkeiten der Philosophie nachNietzsche, wie sie durch die franzsische Rezeption erff-net wurde, erneut auszuloten, nicht zuletzt im Hinblick aufdas, was Deleuze mit dem Begriff eines transzendentalenEmpirismus umrissen hat.

    Stichworte: historisches Apriori, Anti-Platonismus,Paralogismen der Metaphysik, Kritik der Dialektik und derGeschichtsphilosophie.

    E Politik(Sektionsleitung: Prof. Dr. Jean-Marc Hmion, Univer-

    sitt Nantes; Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider)Die franzsische Nietzsche-Rezeption hat immer wieder

    das kritische Potential von Nietzsches politischem Denkenfreigelegt, allen voreiligen Faschismus-Verdchtigungenzum Trotz. In der Sektion soll es um die Vergegenwrtigungdes politischen Denkens Nietzsches ausgehend von seinerRezeption in Frankreich gehen.

    Stichworte: Kritik der brgerlichen Gesellschaft undDemokratie; Theorie der Macht; Denken der Freiheit;Kapitalismuskritik bei N.

    F Kunst(Sektionsleitung Prof. Dr. Rdiger Grner, London;

    Dr. Herbert Holl, Universitt Nantes)Die Wirksamkeit Nietzsches in der modernen Kunst ist

    bekannt. Es geht darum, die ffnung Nietzsches fr dieModerne ausgehend von der franzsischen Rezeption desWerks zu untersuchen. Gibt es einen Nietzscheanismus inder Kunst der Gegenwart?

    Anmeldungen zu Vortrgen in den Sektionen (max. 30Minuten) mit Abstract (max. 2'000 Zeichen) und Curricu-lum Vitae bitte bis 31. Mai 2006 einsenden an:

    Nietzsche-Gesellschaft e. V.Weingarten 1806618 Naumburg (Saale) e-mail: info@nietzsche-gesellschaft.de.

    N i e t z s c h e u n d d i e R e l i g i o n e nPhilosophische, religions- wissenschaftliche und theolo-

    gische Aspekte in historischer, systematischer und rezep-tionsgeschichtlicher Hinsicht

    14. Nietzsche-Werkstatt-Schulpforta, 13.16. Septem-ber 2006

    Wissenschaftliche Leitung: PD Dr. Hans Gerald Hoedl(Wien/Berlin) und Dr. Martin Liebscher (London), Orga-nisation: Ralf Eichberg

    Nietzsches Verhltnis zur Religion ist ein viel diskutierterTopos, gilt Nietzsche doch als einer der radikalsten Reli-gionskritiker berhaupt. Trotz dieses Befundes hat es aberin der Geschichte der Auseinandersetzung mit seinem Werknicht an Versuchen gemangelt, seinen Gegenentwurf zurchristlich-platonischen Weltauslegung selbst als einen reli-gisen Entwurf zu werten. Besonders interessant daran istdie logische Weiterentwicklung einer klassischen theologi-

    schen Argumentationsfigur angesichts der Religionskritik.Diese besteht darin, dem Kritiker in vielen Punkten Rechtzu geben, um dann zu zeigen, dass mit der Kritik nicht daseigentliche Anliegen der kritisierten Religion, sondern nurderen Fehl- und Verfallsformen getroffen wren. Von hieraus ist es nicht weit, den Kritiker zum Propheten zumachen und ihn als Verknder der von ihm kritisiertenLehre zu stilisieren. Ob dies angesichts der Radikalitt vonNietzsches Kritik mglich ist, sei dahingestellt. Jedenfallskann, selbst wenn man zugesteht, dass Nietzsches radika-le Ablehnung des Christentums diesen Weg verschliet,sein antichristlicher Gegenentwurf immer noch mit reli-gisen Weihen versehen werden. Nietzsches groe Leh-ren, insbesondere die Ewige Wiederkunft lieen sichdann als Versuch, eine Gegenreligion zu stiften, lesen.Nietzsche hat sich aber nicht nur mit seiner Herkunftsreli-gion kritisch auseinandergesetzt, sondern auch Werke vonAutoren, die fr die Herausbildung einer vergleichendenReligionswissenschaft mageblich waren, fr seine Studienzu religisen Phnomenen herangezogen, etwa Werke vonFriedrich Max Mller, Edward B. Tylor und Julius Well-hausen, sowie Darstellungen des Buddhismus wie etwa dasWerk von Koeppen. Nietzsche hat aber nicht blo die reli-gionskritische Sichtweise ber die abendlndische Traditi-on hinaus ausgeweitet, sondern in der vergleichendenUntersuchung auch Typisierungen und Wertungen der ver-schiedenen historischen Religionen vorgenommen, undzwar hinsichtlich ihrer Funktion fr die menschlicheGesellschaft. Damit hat er eine sozialpsychologischeBetrachtungsweise (Hubert Knoblauch) der Religioneneingefhrt und ansatzweise einen hnlichen Standpunkteingenommen, wie spter die Religionssoziologie, etwa beiMax Weber, der sich ausdrcklich auch auf von Nietzscheaufgeworfene Fragestellungen bezieht. Doch auch tiefen-psychologische Betrachtungsweisen der Religion (etwaFreud oder Jung) weisen Bezge zu Nietzsches Werk auf.

    Die hier skizzierte Bandbreite des Themas soll Gegen-stand der Werkstatt sein. Wir erwarten sowohl Beitrge, diesich mit speziellen Fragestellungen zu Nietzsches Themati-sierung der Religionen in einer berblicksartigen Form be-schftigen, als auch Einzelanalysen bestimmter Schriftenund Kontexte. Ausdrcklich sind Beitrge erwnscht, dieNietzsches Denken sowohl synchron mit Rcksicht aufseine Lektren und Stellungnahmen zu zeitgenssischenreligionswissenschaftlichen und religionsphilosophischenFragestellungen als auch diachron in Hinblick auf seinenEinflu auf sptere Positionen in der kulturwissenschaftli-chen, philosophischen, psychologischen, sozialwissen-schaftlichen und theologischen Religionsforschung kontex-tualisieren.

    Bewerbungen fr die Teilnahme mit Abstract und Curricu-lum Vitae bitte bis 31. Mai 2006 einsenden an:

    Nietzsche-Gesellschaft e.V.Weingarten 1806618 Naumburg (Saale)e-mail: info@nietzsche-gesellschaft.de.

    Netzwerk Nietzsche 2006/1 3

    UlrikeEingefgter Textietzsche

  • 4 Netzwerk Nietzsche 2006/1

    Ve r a n s t a l t u n g s t e r m i n e2. August 2006, 17.30 Uhr: Philosophie fr alle und

    keinen? Friedrich Nietzsche im Engadin.Podiumsgesprch im Pavillon Chesa Fonio, Sils-Maria

    im Engadin. Moderation: Dr. Mirella Carbone, wiss. Mitar-beiterin ikg und Nietzsche Haus Sils/Segl. Teilnehmer: Dr.Peter Villwock, Editor, Ralf Eichberg, Nietzsche-HausNaumburg und Joachim Jung, wiss. Mitarbeiter ikg undNietzsche Haus Sils/Segl

    24.26. August 2006: Nietzsche in FrankreichInternationaler Kongres...