Pflege und Wohnen im Bodenseekreis

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    24-Jul-2016

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Diese Broschre gibt einen berblick ber die Pflegeheime und Pflegedienste im Bodenseekreis. Ausfhrliche Informationen finden Sie jeweils auf einer Doppelseite im Innenteil.

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    zum Mitnehmen

    3. Auflage

    Bodenseekreis

    Broschren Online:Alle in unserem Verlag erschienenenPflegebroschren finden Sie unter:www.pflege-im-kreis.de

    Herausgeber:KREISSENIORENRAT

    BODENSEEKREIS

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    Impressum Herausgeber:Kreisseniorenrat Bodenseekreis Geschftsstelle im Landratsamt Bodenseekreis Albrechtstrae 75 88045 Friedrichshafen Telefon (0 75 41) 2 04-51 18 www.kreisseniorenrat-bsk.de Vorsitzender des Kreisseniorenrats: Karl-Heinz Vogt

    Verlag:Rolf Schneider, mediatogo GmbH Hlzlestrae 18 72336 Balingen Tel. (0 74 33) 9 08 94-0 Fax (0 74 33) 9 08 94-29 E-Mail: info@mediatogo.de Homepage: www.mediatogo.de Geschftsfhrer: Rolf Schneider Handelsregister: HRB 733352, Stuttgart USt.-ID: DE 279043596

    Satz und Gestaltung:eigenart e.K. Bisinger Berg 1, 72415 Grosselfingen Telefon: (0 74 76) 9 44 49-0, Telefax: (0 74 76) 9 44 49-19 E-Mail: info@eigenart.deFotos/Quellen: Titelseite: www.fotolia.de Bundesministerium fr Gesundheit: S. 1 Kreisseniorenrat Bodenseekreis: S. 3 Copyright 2015 mediatogo GmbHText Seite 11: Wenn das Schlucken zur Qual wird Autorin: Stefanie Herrnberger2015, 3. Auflage, 5.000 Stck Die redaktionellen Beitrge wurden sorgfltig erarbeitet und sind urhe-berrechtlich geschtzt. Fr eine Reproduktion ist die vorherige schrift-liche Genehmigung des Herausgebers erforderlich. Die Broschre er-hebt keinen Anspruch auf Vollstndigkeit oder Richtigkeit der Angaben und stellt keine Rechtsberatung dar.

    Alle Angaben sind ohne Gewhr. Die aufgefhrten Eigendarstellungen der verschiedenen Einrichtungen sind Anzeigen der jeweiligen Unter-nehmen. Fr den Inhalt der Anzeige ist jedes Unternehmen selbst ver-antwortlich.

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    Liebe Seniorinnen und Senioren, liebe Mitbrgerinnen und Mitbrger,die Menschen in Deutschland werden immer lter. Die meisten sind dabei auch im Alter gesund und aktiv. Das ist etwas, worber wir uns freuen kn-nen. Wenn aber im Alter Krankheit und Pflegebedrftigkeit eintreten, dann sind wir auf schnelle und gute Hilfe angewiesen. Wir mssen auf zuverlssige Versorgung setzen knnen. Pflege steht deshalb ganz oben auf der Agenda der Bundesregierung. In dieser Wahlperiode bringen wir gleich zwei Pflegestrkungsgesetze auf den Weg. Das Erste ist bereits am 1. Januar 2015 in Kraft getreten und bringt viele Leistungsverbesserungen fr Pflegebedrftige und ihre Angehrigen. Die Leistungsbetrge sind erhht worden, manche ganz erheblich, z.B. die Frderung von Manah-men zum pflegegerechten Umbau der Wohnung von bis zu 2.557 Euro auf 4.000 Euro. Auch knnen die verschiedenen Leistungen jetzt besser kom-biniert werden. Jeder und jede soll sich sein Leistungspaket so schnren knnen, wie es gebraucht wird. Und wir haben auch eine neue Leistung eingefhrt: zustzliche Entlastungsleistungen, fr die eine Kostenerstat-tung gewhrt werden kann. Dazu gehrt beispielsweise Untersttzung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung oder bei der Alltagsbewltigung. Von den neuen Entlastungsleistungen profitieren nicht nur die Pflegebe-drftigen selbst, sondern ebenso deren Angehrige, die zum Beispiel Hilfe erhalten knnen, um den Pflegealltag besser zu organisieren.

    Und noch etwas ganz wichtiges wurde geregelt: Seit dem 1. Januar 2015 haben alle Pflegebedrftigen einen Anspruch auf Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Das heit, dass die Menschen, die z.B. wegen einer demenziellen Erkrankung in ihrer Alltagsbewltigung eingeschrnkt sind, einen Anspruch haben und auch jene Pflegebedrftigen, die aufgrund krperlicher Einschrnkungen auf Hilfe und Untersttzung angewiesen sind. Denn wir wollen, dass es keine Unterschiede im Leistungsrecht gibt zwischen Menschen, die aus krperlichen Grnden pflegebedrftig sind und Menschen, die aus psychischen oder geistigen Grnden pflegerische Betreuung und Untersttzung brauchen.Mit dem Zweiten Pflegestrkungsgesetz gehen wir diesen Weg konsequent weiter: Wir wollen die Pflege weiter-entwickeln und werden dafr u.a. einen neuen Pflegebedrftigkeitsbegriff einfhren. Ab 2017 wird es dann nicht mehr drei Pflegestufen, sondern fnf Pflegegrade geben. Im Zentrum der Begutachtung wird dann der individuelle Untersttzungsbedarf jedes Einzelnen stehen, Unterschiede zwischen den Ursachen der Pflegebedrftigkeit wer-den nicht mehr gemacht. Die Pflegeversicherung wird auf eine neue Grundlage gestellt, um Pflegebedrftigen und ihren Angehrigen bei der Bewltigung von Pflegebedrftigkeit noch besser zu helfen.

    Wir wollen, dass die Menschen so lange es geht zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld bleiben knnen und eingebunden sind in das Leben ihrer Gemeinden. Dafr braucht es nicht nur eine gute Absicherung im Pflegefall, sondern viele weitere Angebote, wie sie auch in dieser Broschre aufgefhrt sind. Diese Broschre enthlt viele wichtige Informationen fr Sie, die dazu beitragen sollen, dass Ihr persnlicher Gestaltungsspielraum im Alter erhalten bleibt und Sie die Hilfe bekommen, die Sie bentigen.Ich gratuliere zu der gelungenen Broschre!Ihre

    Annette Widmann-Mauz

    Annette Widmann-MauzParlamentarischeStaatssekretrin

    Gruwort der Parlamentarischen Staatssekretrin Annette Widmann-Mauz

    Gruwort Bundesministerium fr Gesundheit

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    Inhaltsverzeichnis

    Allgemeine Informationen

    Impressum U 2

    Gruwort Gesundheitsministerium: Parlamentarische Staatssekretrin

    1

    Inhaltsverzeichnis 2

    Gruwort des Herausgebers: Kreisseniorenrat Bodenseekreis

    3

    Pflegefall - was tun? 4

    Das Erste Pflegestrkungsgesetz 5 - 7

    Demenz: Eine Herausforderung fr die Gesellschaft

    8 - 10

    Wenn das Schlucken zur Qual wird 11

    Pflegesttzpunkt Bodenseekreis 13

    Pflege-Einrichtungen

    FriedrichshafenKatholische Sozialstation Friedrichshafen 14 - 15

    Malteser Pflegedienst Friedrichshafen 16 - 17

    Pflegedienst Beate Christ 18 - 19

    MarkdorfSozialstation Linzgau 20 - 21

    MeckenbeurenPflegedomizil Familie Waldherr 22 - 23

    Meersburg / MeckenbeurenAmbulanter Pflegedienst Walter Stroh 24 - 25

    MeersburgDr. Zimmermann Stift Meersburg 26 - 27

    SalemAlten- und Pflegeheim Wespach 28 - 29

    Haus Rosengarten Langzeitpflege, Kurzzeitpflege, Hausgemeinschaft

    30 - 31

    Sozialstation Salem 32 - 33

    berlingenAltenzentrum der Diakonie berlingen 34 - 35

    CASA REHA Am Strandweg 36 - 37

    Malteser Pflegedienst berlingen 38 - 39

    Pflegedienst Ganal 40 - 41

    Pflegedienst Roswitha Hertkorn 42 - 43

    Sozialstation berlingen 44 - 45

    Vianney-Hospital berlingen 46 - 47

    Uhldingen-MhlhofenBELVITA-Seniorendomizil 48 - 49

    Tabellen

    Tabelle der Pflege-Einrichtungen 50 - 53

    Die Firma ist Frdermitglied in der

    Die BaS e.V. bndelt die Aktivitten der Senioren-bros in ganz Deutschland und macht sich stark fr die aktive Generation 50 +.

    Mehr Infos unter: www.seniorenbueros.org

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    Gruwort des HerausgebersInhaltsverzeichnis

    Liebe Mitbrgerinnen und Mitbrger im Bodenseekreis,

    der demografische Wandel unserer Gesellschaft betrifft in seinen Aus-wirkungen jede Generation auf spezielle Weise. Die dabei entstehenden Probleme mssen jedoch als gemeinschaftliche Aufgaben gelst werden.

    Die steigende Lebenserwartung vergrert die Gruppe der Menschen, die das Arbeitsleben hinter sich haben und danach ein unabhngiges, selbstbestimmtes Leben fhren mchten. Geistig und krperlich fit, aktiv und mobil zu sein ist Wunsch und Verpflichtung zugleich fr die Senioren und Seniorinnen.

    Wenn dann doch eine Zeit kommt, die Hilfe und Pflege notwendig macht, ist professioneller Einsatz gefragt. Diese Broschre soll dabei helfen Informationen ber Einrichtungen und Hilfsdienste zu erhalten.

    Zugleich ist im besonderen Mae brgerschaftliches Engagement bei einem breiten Aufgabenspektrum erforderlich.

    Der Kreisseniorenrat ist eine Vereinigung der Vertreter von Organisati-onen und Gruppierungen sowie Einzelpersonen. Er vertritt die Interessen lterer Mitbrger der Gemeinden im Bodenseekreis. Durch Erfahrungs-austausch und Meinungsbildung macht er auf Probleme aufmerksam. Durch die Mitwirkung und enge Zusammenarbeit in verschiedenen Projektgruppen des Landratsamtes Bodenseekreis werden gemeinsam Lsungen erarbeitet. Einen besonderen Stellenwert der Beratung nimmt dabei der Pflegesttzpunkt ein.

    Ansprechpartner des KSR in den Gemeinden sind im Netzwerk wichtig und bemhen sich verstrkt um die Grndung von Ortsseniorenrten und hnlichen Vereinigungen vor Ort.

    Besonders wirkungsvolle Projekte des KSR sind die Zeitschrift Bodensee-Senior und die Vorsorgemappe.

    Die Homepage des Kreisseniorenrates www. kreisseniorenrat-bsk.de informiert ausfhrlich.

    Wir wnschen Ihnen eine gute Zeit und immer beste Informationen.

    Karl-Heinz Vogt Vorsitzender des Kreisseniorenrats

    Karl-Heinz Vogt Vorsitzender des Kreisseniorenrats

    Gruwortdes Kreisseniorenrats

    Landratsamt Bodenseekreis Geschftsstelle des KreisseniorenratsEdeltraud EffelsbergAlbrechtstrae 75 88045 Friedrichshafen Telefon (0 75 41) 2 04-51 18 E-Mail: edeltraud. effelsberg@bodenseekreis.de

    Kreisseniorenrat BodenseekreisKarl-Heinz Vogt (Vorsitzender)Sonnenweg 15 88097 Eriskirch Telefon (0 75 41) 87 11 E-Mail: vogt-eriskirch@t-online.de

    www.kreisseniorenrat-bsk.de

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    Allgemeine Informationen

    Pflegefall was tun?Manchmal kann es ganz schnell gehen: Ein Unfall, ein Sturz - und jemand aus der Familie, dem Freundes- oder Bekanntenkreis oder Sie selbst werden pflege-bedrftig. D.h., grundstzlich kann Pflegebedrftigkeit im Sinne des Gesetzes in allen Lebensabschnitten auftreten. Nach der Definition im Elften Buch Sozialge-setzbuch-Soziale Pflegeversicherung sind Personen erfasst, die wegen einer krperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung in den Be-reichen der Krperpflege, der Ernhrun