Pflege und Wohnen im Kreis Karlsruhe

  • Published on
    24-Jul-2016

  • View
    222

  • Download
    1

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Diese Broschre gibt einen berblick ber die Pflegeheime und Pflegedienste im Kreis Karlsruhe. Ausfhrliche Informationen finden Sie jeweils auf einer Doppelseite im Innenteil.

Transcript

  • in der Stadtund im Landkreis Karlsruhe

    KOSTENLOS

    zum Mitnehmen

    2. Auflage

    Broschren Online:Alle in unserem Verlag erschienenenPflegebroschren finden Sie unter:www.pflege-im-kreis.de

  • U2 1

  • U2 1

    GruwortSehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter in der freiwilligen Seniorenarbeit,

    das durchschnittliche Lebensalter nimmt weiter zu, der Gesundheits-zustand vieler lterer Menschen ist gut und wird Dank der bewussteren Lebensweise besser. Im Kreisseniorenrat empfinden wir die Lang-lebigkeit der Menschen als eine groe Chance fr unsere Gesellschaft. Die derzeit ltere Generation ist bislang wirtschaftlich berwiegend gut abgesichert wie niemals zuvor.

    Dies ist ein Beleg dafr, dass die heutige, ltere Generation sowie die Generationen vor uns in ihrem aktiven Berufsleben viel geleistet haben. In dieser positiven Ausgangslage wollen immer mehr Menschen im Alter gesundheitsbewut leben d. h., geistig und krperlich fit bleiben, sich gesund ernhren und Sozialkontakte pflegen.

    Gerne mchten die Aktiven im Kreisseniorenrat Seniorinnen und Senioren gewinnen, sich ehrenamtlich einzubringen und mitzuarbeiten bei der Nachbarschaftshilfe, bei Seniorenvereinigungen, bei Senioren-beirten, in Altenclubs und bei Bedarf - neue Netzwerke in den Kommunen zu grnden.

    Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen und verweisen auf unsere Sprechstunde jeweils dienstags in unserer Kreisgeschftsstelle im Ev. Altenzentrum, Huttenstrae 47, Luise Rinser Haus in Bruchsal.

    Sie erreichen uns ber die Homepage:

    www.ksr-ka

    Nun wnsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen dieser Fachzeitschrift.

    Seien Sie freundlich gegrt von Ihrer

    Irmtraud Eberle Vorsitzende Kreisseniorenrat Landkreis Karlsruhe e.V.

    KreisseniorenratLandkreis Karlsruhe e.V.

    KreisseniorenratLandkreis Karlsruhe e.V.

    Irmtraud Eberle Vorsitzende Kreisseniorenrat Landkreis Karlsruhe e.V.

    Kreisseniorenrat Landkreis Karlsruhe e.V. Mitglied im Landesseniorenrat Baden-Wrttemberg e.V.

    GeschftsstelleHuttenstrae 47 (Evang. Altenzentrum) 76646 BruchsalTel. (0 72 51) 9 82 59 15 Fax (0 72 51) 9 82 59 16E-Mail: kreisseniorenrat.lkr-ka @t-online.deHomepage: www.ksr-ka.de

  • 2 3

  • 2 3

    Liebe Leserin, lieber Leser,

    der demografische Wandel ist in aller Munde. Die Menschen in unserer Ge-sellschaft werden immer lter. Beispielhaft hierfr steht die Gruppe derjenigen, die bereits ihren 100. Geburtstag feiern konnten. Sie hat sich in den vergange-nen Jahren mehr als verdoppelt. Die Lebenserwartung steigt und die Gruppe der lteren nimmt kontinuierlich zu. Im Alter erfahren viele Menschen noch-mals ganz neue Herausforderungen und wer noch rstig und fit ist, nutzt diese Phase gerne um persnliche Interessen zu pflegen und das Leben eigenstn-dig zu gestalten. Noch nie waren ltere so aktiv wie heute grundstzlich eine positive Entwicklung.

    Ein hohes Alter zu erreichen ist aber auch damit verbunden, dass krperliche Fhigkeiten nachlassen und sich altersbedingte Krankheiten einstellen, die zu Pflegebedrftigkeit fhren. Auch das Risiko an Demenz zu erkranken nimmt zu.

    ltere Menschen mchten ihr Leben mglichst lange selbstbestimmt gestal-ten, auch wenn sie gesundheitlich eingeschrnkt sind. Oftmals reicht die Untersttzung innerhalb der Familie und im sozialen Umfeld aber nicht aus, um eine qualifizierte Pflege zu gewhrleisten. Deshalb ist es wichtig, je nach Pflegebedarf die richtige pflegerische Untersttzung zu finden.

    Die vorliegende Broschre Pflege und Wohnen hilft Ihnen, einen berblick ber die Pflegeangebote in Ihrem Landkreis zu bekommen. Die Broschre richtet sich an Personen, die mit dem Thema Pflege in Berhrung kommen, insbesondere Betroffene und Angehrige. Aber auch beratende Stellen wie Pflegesttzpunkte, Sozialdienste in Krankenhusern oder Beratungscenter der Krankenkassen knnen dieses Medium nutzen, um die Auswahl der pas-senden Einrichtung zu beschleunigen.

    Durch die bersichtliche und vergleichbare Darstellung der Einrichtungen kn-nen Pflegesuchende die spezifischen Leistungen der Pflegeanbieter schnell erfassen und mit ihren persnlichen Anforderungen abgleichen. Zustzlich liefert die Broschre Informationen und Tipps zum Thema Pflege allgemein und gibt einen berblick der zur Verfgung stehenden Anlaufstellen in Ihrem Landkreis.

    Wir hoffen, Ihnen damit die Wahl des fr Sie geeigneten Pflegeangebotes zu erleichtern.

    Herzlichst Ihr

    Rolf Schneider Herausgeber Pflege und Wohnen

    Das Alter bringt die Ernte ein, die Ernte aus dem Gelernten, aus dem Erlebten, die Ernte aus dem Geleisteten und Erreichten, die Ernte aus dem Erlittenen und Bestandenen.

    Papst Johannes Paul II. (1920 2005)

    Rolf Schneider

    HerausgeberPflege und Wohnen

    Gruwortdes Herausgebers

  • 4 54 5

    Allgemeine Informationen

    Gruwort der Kreisseniorenrtin 1

    Gruwort des Herausgebers 3

    Inhaltsverzeichnis 4

    Pflegefall - was tun? 5

    Das Erste Pflegestrkungsgesetz 6 - 8

    Alt werden - bei guter Gesundheit 9 - 10

    Rechtliche Vorsorge 11

    Anlaufstellen fr Senioren im Landkreis Karlsruhe

    12

    Anlaufstellen fr Senioren in der Stadt Karlsruhe

    13

    pflege-Einrichtungen

    BrettenPflegedienst Schulz 14 - 15

    BruchsalAmbulante Pflege beim Caritasverband Bruchsal

    16 - 17

    Ettlingen-BruchhausenPflegedienst Froschbach 18 - 19

    KarlsdorfSeniorenhaus St. Elisabeth 20 - 21

    Altenhilfezentrum Karlsruhe-Nordost 22 - 23

    Karlsruhe

    BS Ambulanter Pflegedienst 24 - 25

    BS Betreute Wohngemeinschaft 26 - 27

    Friedensheim 28 - 29

    Haus Edelberg 30 - 31

    Haus Karlsruher Weg 32 - 33

    Parittische Sozialdienste Karlsruhe 34 - 35

    Karlsruhe / Oberhausen-Rheinhausen

    Seniorenhaus St. Klara 36 - 37

    SPPS Unternehmensgruppe 38 - 39

    Karlsruhe-RppurrEvangelische Diakonissenanstalt Karlsruhe-Rppurr

    40 - 41

    Linkenheim-HochstettenDiakonieverein Linkenheim-Hochstetten e.V.Ambulante Pflege

    42 - 43

    PhilippsburgSeniorenhaus St. Franziskus 44 - 45

    SulzfeldAlten- und Pflegeheim Auf der Gnsweide 46 - 47

    Tabellen

    Tabellen der Einrichtungen 48 - 57

    Impressum 57

    Inhaltsverzeichnis

  • 4 5

    Allgemeine Informationen

    4 5

    Inhaltsverzeichnis

    Pflegefall was tun?Manchmal kann es ganz schnell gehen: Ein Unfall, ein Sturz - und jemand aus der Familie, dem Freundes- oder Bekanntenkreis oder Sie selbst werden pflege-bedrftig. D.h., grundstzlich kann Pflegebedrftigkeit im Sinne des Gesetzes in allen Lebensabschnitten auftreten. Nach der Definition im Elften Buch Sozialge-setzbuch - Soziale Pflegeversicherung sind Personen erfasst, die wegen einer krperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung in den Be-reichen der Krperpflege, der Ernhrung, der Mobilitt, und der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Dauer voraussichtlich fr mindestens sechs Monate in erheblichem oder hherem Mae der Hilfe bedrfen.

    Was ist zu tun, wenn Pflegebedrftigkeit eintritt?

    1. Setzen Sie sich mit Ihrer Kranken-/Pflegekasse oder einem Pflegesttzpunkt in Ihrer Nhe in Ver-bindung und stellen dort einen Antrag auf Leistun-gen der Pflegeversicherung. Selbstverstndlich kann das auch ein Familienangehriger, Nachbar oder guter Bekannter fr Sie bernehmen, wenn Sie ihn dazu bevollmchtigen. Sofern Sie es bereits einschtzen knnen, teilen Sie Ihrer Pflegekasse bei der Antragstellung mit, ob Sie zu Hause oder in einem Pflegeheim gepflegt werden mchten.

    2. Die Pflegekasse hat Ihnen unverzglich nach Eingang des Antrags auf Leistungen der Pflegever-sicherung eine Vergleichsliste ber die Leistungen und Vergtungen der zugelassenen Pflegeeinrich-tungen zu bermitteln. Auch knnen Sie sich ber anerkannte niedrigschwellige Betreuungsangebote beraten lassen.

    3. Sie haben darber hinaus einen Anspruch auf frhzeitige und umfassende Beratung durch die Pflegeberaterinnen und -berater Ihrer Pflegekasse. Insbesondere, wenn Sie einen erstmaligen Antrag auf Pflegeleistungen stellen, hat die Pflegekas-se Ihnen unmittelbar nach Antragseingang einen konkreten Beratungstermin anzubieten, der sptes-tens innerhalb von zwei Wochen durchzufhren ist. Alternativ hierzu kann Ihnen die Pflegekasse

    auch einen Beratungsgutschein ausstellen, in dem unabhngige und neutrale Beratungsstellen be-nannt sind, bei denen er zu Lasten der Pflegekasse ebenfalls innerhalb von zwei Wochen eingelst werden kann. Auf Ihren Wunsch kommt der Pfle-geberater auch zu Ihnen nach Hause. Wenn es in Ihrer Region einen Pflegesttzpunkt gibt, knnen Sie sich ebenso an diesen wenden.

    Nheres erfahren Sie bei Ihrer Pflegekasse. Die private Pflege-Pflichtversicherung bietet die Pflegebe-ratung durch das Unternehmen COMPASS Private Pflegeberatung an. Die Beratung erfolgt durch Pfle- geberaterinnen oder -berater bei Ihnen zu Hause, in einer stationren Pflegeeinrichtung, im Krankenhaus oder in einer Rehabilitationseinrichtung. Telefonisch erreichen Sie die Pflegeberatung COMPASS unter der Rufnummer 0 800 101 88 00.

    4. Sobald Sie Leistungen der Pflegeversicherung beantragt haben, beauftragt Ihre Pflegekasse den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) mit der Begutachtung zur Feststellung Ihrer Pflegebedrftigkeit.

    5. Fhren Sie ein Pflegetagebuch darber, bei wel-chen Verrichtungen Sie Hilfe bentigen (zum Bei-spiel beim Waschen, Anziehen, Essen) und wieviel Zeit diese Hilfe in Anspruch nimmt. Diese Angaben sind wichtig fr die Begutachtung durch den Medizi-nischen Dienst der Krankenversicherung (MDK).

    6. Bitten Sie Ihre Pflegeperson, bei der Begutachtung durch den MDK, anwesend zu sein.

    7. Versuchen Sie einzuschtzen, ob die Pflege lnger-fristig durch Ihre Angehrigen oder andere Pflege-personen durch