Rechtliche Grundlagen

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    24-Feb-2016

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Rechtliche Grundlagen. Med. Gabe Sondenkost verabreichen BZ-Messung Med. vergessen? Doppelt vergeben? Panik! Panik!! Panik!!! Wer kennt das nicht a ber was tun? Wer darf, wer nicht?. Wer darf eigentlich was?. Wir mssen verschiedenen Ansprchen gerecht werden: Denen unserer Klienten - PowerPoint PPT Presentation

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Pflege Soziales Gesundheit

Pflege Soziales GesundheitSellnow Global GbR in Zusammenarbeit mit der Verwaltungsberufsgenossenschaft und Landkreis Hameln-PyrmontBG VA I 8.0506 1Rechtliche Grundlagen

2Wer darf eigentlich was?Med. GabeSondenkost verabreichenBZ-MessungMed. vergessen? Doppelt vergeben? Panik! Panik!! Panik!!!Wer kennt das nicht aber was tun? Wer darf, wer nicht?3AnsprcheWir mssen verschiedenen Ansprchen gerecht werden:Denen unserer KlientenDenen der AngehrigenDenen unseres ArbeitgebersUnseren eigenenSowie in Notfallsituationen angemessen handeln

4RisikenDas Risiko bei einer Handlung in der man nicht geschult ist, ist die Gefhrdung der Gesundheit der Klienten!WICHTIGEine fachliche Einweisung konkret fr den erkrankten Klienten. Die Pflegeperson kann jedoch trotzt der Einweisung die Ttigkeit verweigern, falls sie sich dies nicht zutraut.

5HaftungSorgfaltspflicht 823 BGBFall: Der Pfleger wei, dass eine regelmige Insulininjektion nicht immer an der gleichen Krperstelle gespritzt werden darf, er macht dies aus Bequemlichkeit doch, so dass Hautentzndung vorliegt. Es entsteht Schmerzensgeldanspruch! Die Sorgfaltspflicht wurde erheblich verletzt und wenn die eigene Haftpflichtversicherung nicht zahlt, muss er fr den Schaden aufkommen.

6BerufshaftpflichtFalls der Arbeitgeber keine Berufshaftpflicht fr die Mitarbeiter abgeschlossen hat, kann die Haftpflichtversicherung auf den beruflichen Bereich ausgeweitet werden.

7Sozialministerium informiertGrundpflegeHilfskrfte z.B. AltenpflegehelferinKrperpflegeErnhrung- Mobilitt

BehandlungspflegeFachkrfte z.B. AltenpflegerinBZ-MessungInjektionenMed. GabeVitalzeichenkontrolle

8Rechtliche GrauzonenFall: Bedarfsmedikation

Falls die Fachkraft nicht selbst beim Arzttermin anwesend war, um sich aufklren zu lassen ber die Notfallmedikation fr den KlientenFalls vom Arzt nicht die genaue Art und Dosis des Medikaments bestimmt wurde. Eigene Diagnoseentscheidung ist unzulssig!9Delegation rztlicher TtigkeitenBeispiele:Wundversorgung/Dekubitus = delegierbarBlasenkatheter/ nicht ber die Bauchdecke = delegierbarInjektionen = delegierbarBlutentnahme = nicht delegierbarWechsel/Trachealkanlen = GrauzoneSondenkost = delegierbarInfusionen = delegierbarBlutzuckermessung = delegierbarVoraussetzung: Qualifikation Fhigkeit Kenntnisse Einweisung

10Garantenstellung Fachpersonal hat ber der allgemeinen Hilfspflicht hinaus eine gesonderte Verpflichtung als Garant (Beschtzer) Gefahren abzuwenden.Z.B. Eltern gegenber Kinder Med. Fachkraft gegenber Brger/Patienten, da das med. Wissen erweitert wurde und vom Garanten die gesonderte Verpflichtung erwartet wirdKinderbetreuer gegenber Kinder aus der EinrichtungEtc.11SchweigepflichtDer Eid des Hippokrates(Auszug)Was immer ich sehe und hre, bei der Behandlung oder auerhalb der Behandlung, im Leben der Menschen, so werde ich von dem, was niemals ausplaudert werden soll, schweigen, indem ich alles Derartige als solches betrachte, das nicht ausgesprochen werden darf.Hippokrates von Kos (um 460 bis 375 v. Chr.)

12Vielen Dank fr Ihre Aufmerksamkeit

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