Sachwert Magazin Online Nr. 25

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  • Impressum ISSN 2197-1587Chefredakteur Julien D. BackhausExpertenbeirat Thomas HenningsAssistenz Eva-Maria PlachetkaVerlag GLN 4260268980001Backhaus Verlag Bremer Strae 24, 31608 MarkloheBremer Strae 24, 31608 MarkloheTelefon (0 50 22) 89 18 28Telefax (0 50 22) 89 13 74E-Mail info@backhausverlag.deHerausgeber Julien D. Backhaus

    Vertrieb OnlineGratis - Es besteht kein Anspruch aufrechtzeitige oder generelle LieferungFon 05022 89 18 28, service@sachwert-magazin.de

    Printausgabe:Erhltlich im deutschen HandelErhltlich im deutschen HandelEinzelheftverkauf EUR 3,90 inkl. 7% Mwst. Jahresabonnement Inland z.Z. EUR 15,00.Service abo@sachwert-magazin.de

    Alle Autoren sind fr die Inhalte selbst verant-wortlich. Sie mssen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln. Alle Inhalte sind Ur-heberrechtlich geschtzt und drfen ohneGenehmigung des Verlages weder kopiert noch verbreitet werden.Interviews fhrten Julien BackhausInterviews fhrten Julien Backhaus

    Redaktionelle Bildnachweise: pixabay, depositphotos

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    Julien D. Backhaus, Herausgeber & Chefredakteur

    Intelligente Strategien fr Ihre sichere Zukunft

    Ernst-Abbe-Strae 91 | 28357 BremenTelefon (0421) 36 49 75 22info@sachwertcenter-bremen.de

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    ber Bullen und die nchste Printausgabe

    Sachwert

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    Editorial

  • SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 25

    Titel

    Prinzipiell gilt in der Finanzindustriedas Credo bull sells. Es ist bewusstdoppeldeutig gewhlt: bull beziehtsich also nicht nur auf bullish, sondernauch auf ein ganz anderes in den USAsehr gebruchliches Wort, das mit bullbeginnt.

    Nur eine verschwindend geringeZahl von zumeist unabhngigen Ana-lysten wagt es, dieses Credo zu miss-achten und stattdessen warnende

    Tne anzustimmen, sobald die Risikenan den Finanzmrkten bestimmteSchwellenwerte berschritten haben.Unter rein verkuferischen Gesichts-punkten ist diese Strategie natrlichfalsch. In einem gesamtgesellschaftli-chen Kontext hingegen richtig.Schlielich steht sie in der Traditionder vom Aussterben bedrohten Spe-zies des ehrbaren Kaufmanns, die be-kanntlich dem Leitbild einerverantwortungsvollen Teilhabe am

    Wirtschaftsleben folgt.

    Im Vergleich mit den Permabullenund Schnrednern richtet die seltengewordene Unterart von Analysten,die klar und deutlich vor offensichtli-chen Risiken warnen, kaum Schadenan. Die Mahner wollen ihr Publikum janur vor dem Eingehen zu hoher Risi-ken und den damit normalerweise fastimmer verbundenen hohen Verlustenbewahren. Der dadurch entstehenderore

    m depositphotos

    Perma-Bullen: Ehrbarer Kaufmannstatt Draghidie

    Verantwortungsvolles Handeln statt rcksichtslose Geld- und Schuldenpolitik

    Von Claus Vogt

  • Schaden beschrnkt sich auf entgan-gene Gewinne.

    Das groe Heer der Permabullenhingegen versteht es, selbst die aller-hsslichste Braut noch schn zu reden,um sie an den Mann zu bringen. Sollder doch sehen, was er spter davonhat. Neue Markt- oder Telekom-Aktio-nre werden sich wahrscheinlich nochdaran erinnern, was das bedeutenkann.

    Sie sollten wissen, worauf Sie sicheinlassen Die wenigen Mahner, die es gibt, wer-den in der ffentlichkeit gerne als Pes-simisten und Permabrendargestellt. Dabei haben sie alle nur zubestimmten Zeiten lautstark vor Risi-ken gewarnt, und zu anderen Zeitenebenso klar und deutlich zum Einstieggeblasen. Die von Journalisten verge-benen Titel wie Crash-Prophet werdendieser komplexen Realitt natrlichnicht gerecht, sondern verkrzen sieauf irrefhrende Weise.

    Leider kennen wir keine Methode,mit der wir den Zeitpunkt des Platzenseiner Spekulationsblase przise vorher-sagen knnen. Aber wir sind in derLage, Spekulationsblasen und unver-hltnismig hohe Risiken zu erken-nen. Sobald der Irrsinn an denMrkten Einzug hlt und sinnvollekonomische Grundregeln verdrngt,beginnen wir unsere Kunden undLeser von Krisensicher Investieren vorden unvermeidlichen Folgen dieserFehlentwicklungen zu warnen. JederAnleger sollte zumindest wissen, mitwelchen Risiken er es zu tun hat, umselbst entscheiden zu knnen, ob ersich diesen Risiken aussetzen mchteoder lieber eine Zuschauerrolle einneh-men will.

    Zuschauer, solange der Irrsinn re-giert, und Kufer nach dem Crash Solange der Irrsinn regiert und Noten-banker wie Draghi, Yellen und Kurodaweltweit die Druckerpresse unbe-grenzt in Gang setzen drfen, knnenAktienkurse trotz deutlicher berbe-wertung weiter steigen. Dann knnenSie sich als Zuschauer, der die Party be-

    reits verlassen hat, immerhin damittrsten, dass Sie erstens kein Geld ver-lieren und zweitens der unausweichli-che Crash nur umso schlimmerausfallen wird, je hher die Kurse stei-gen und je grer die realwirtschaftli-chen Ungleichgewichte werden.

    Und wenn der Crash dann kommtund allgemeine Panik herrscht, dannhaben Sie sowohl die Mittel als auchden khlen Kopf, um ganz gelassenden Wiedereinstieg zu planen. Sieknnen dann zu Schnppchenpreisenund berschaubaren Risiken investie-ren, anstatt in Zeiten der Massenver-blendung zu spekulieren.

    Wenn die aktuelle Blase platzt,wird es an den Aktien- und Renten-mrkten sehr ungemtlich werden.Fr die meisten Anleger wird es dannebenso heftige Verluste hageln wie inden Jahren 2001/02 und 2008/09.Handeln Sie also jetzt, bevor es zu sptist.

    Hau den Br ist brigens typisch frdie Endphase von Spekulationsblasenund damit ein zustzliches Warnsignalfr die extrem berbewerteten undberhitzten Aktien- und Renten-mrkte.

    Der Autor Claus Vogt ist Grnderder Vermgensverwaltung AequitasCapital Partners GmbH, einer auf ver-mgende Privatanleger und institutio-nelle Investoren spezialisiertenVermgensverwaltung. 2004 schrieber zusammen mit Roland Leuschel dasBuch "Das Greenspan Dossier". Ge-meinsam schreiben sie nun den Br-senbrief Krisensicher Investieren.

    SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 25

    Titel

  • Wer eine Immobilie kauft, achtet als erstesauf den Standort, die dort erzielbaren Mie-ten und Entwicklungsperspektiven. Beimodernen Holzinvestments ist diese Sicht-weise noch nicht verbreitet. Das sollte sieaber: Der Standort einer Baumplantage be-einflusst ihre Leistungsfhigkeit in einemgreren Ausma, als sich viele Anlegertrumen lassen.

    Einer der ersten Experten fr die Standort-qualitt von tropischen Baumplantagen istder international anerkannte Forstwirt-schaftsingenieur Dr. Diego Perez. Der ausCosta Rica stammende Waldbauexpertehat bereits 2005 die Dissertation Standgrowth scenarios for Tectona grandis plan-tations in Costa Rica verffentlicht, einesder ersten wissenschaftlichen Werke zudiesem Thema, das auch am renomiertenCATIE Institut fr tropischen Waldbaunoch heute konsultiert wird.

    Das Fazit der Wissenschaft zum ThemaStandortqualitt: In Gebieten, die einemittlere Produktivittsklasse aufwiesen,wuchsen die Bume um ein Drittel hherals in der niedrigen Produktivittsklasseund gewannen dreimal so viel Biomasse.In der hchsten Klasse wuchsen sie ummehr als die Hlfte hher und erzieltensogar das Zehnfache und mehr an Volu-men.

    Die Standortqualitt erhht demnachmageblich das Potenzial eines Baumplan-tage, hohe Ertrge zu erzielen. Aus diesemGrund suchen erfahrene Investoren bei derAuswahl von Waldbestnden gezielt nachAnbietern, deren Plantagen einer hohenbis sehr hohen Qualittsklasse angehren.Um diesen Nachweis zu erbringen, reichtes heute nicht mehr aus, sich auf Erfah-rungswerte oder einen guten Riecher frStandorte zu berufen. Der Edelholzpro-duzenten Life Forestry hat deshalb beimAufbau seiner Plantagen Dr. Diego Perezals Berater hinzugezogen. Gemeinsam mitdem Forstwirtschaftsingenieur ManuelSolis leitet er seit vielen Jahren die Planta-

    gen von Life Forestry in Costa Rica undEcuador.

    Teakholzproduzenten wie Life Forestry su-chen fr ihre Baumplantagen nach Stand-orten, die dem natrlichen Lebensraumdes Teakbaums am Meisten entsprechen.Ideal sind Temperaturen zwischen 21 und

    28 Grad Celsius, eine Niederschlagsmengezwischen 1.000 und 1.800 Millimeter proJahr, Trockenzeiten von drei bis sieben Mo-naten sowie Anbauflchen in Hhenlagenvon 600 bis 1.200 Metern ber dem Mee-resspiegel. Darber hinaus spielen Boden-eigenschaften wie der pH-Wert, derStickstoffgehalt, Bodenfeuchte, Entwsse-rung, Textur und Tiefe eine tragende Rolle.

    Heute stehen fr jedes Anbauland umfas-sende Standortindizes zur Verfgung, dievon Wissenschaftlern entwickelt wurdenund eine erste Einordnung der Anbaure-gionen ermglichen. Mithilfe der Standor-tindizes und eigenen Messverfahren

    knnen die attraktivsten Plantagenstand-orte innerhalb eines Landes oder einer Re-gion identifiziert werden. Im zweitenSchritt werden die Anbauflchen innerhalbder Plantage Stck fr Stck in verschie-dene Qualittsklassen eingeteilt. hnlichwie beim Weinbau werden verschiedeneLagen identifiziert.

    Die Standortklassifizierung ist eine Wis-senschaft fr sich. Gelingt sie, knnen dieForstwirte fr jedes Stck die optimalenPflegemanahmen entwickeln. Umgekehrtknnen die falschen Anbau- und Pflege-manahmen dazu fhren, dass Bumeauch an Standorten in Spitzenqualitt nurmittelprchtig gedeihen. Wir drehen lie-ber jeden Stein um, als eine Information zubersehen, die fr den Anbau von Teak-bumen innerhalb einer bestimmten An-bauflche wichtig sein knnte, erklrtForstwirtschaftsingenieur Manuel Solis, derdie Planung und das Management derPlantagen von Life Forestry Ecuador ver-antwortet.

    Viele der Teakbestnde von Life Forestrysind mittlerweile zehn Jahre alt, so dass dieForstwirte und Kunden am Lebendobjektprfen knnen, ob der Standort einerFinca klug gewhlt wurde. Die Antwort er-fordert an dieser Stelle keine wissenschaft-lichen Messungen mehr: Die Hhe derTeaks, die saftigen Bltter und der breiteStammumfang sprechen fr sich.

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    Edelholz: Hohes Standortpoten-zial, hohe Ertrge Der Standort ei