Ueber die altägyptische Wage

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    06-Jun-2016

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<ul><li><p>320 A. Wiedemann. </p><p>Multiplicators, verloren gehen, wie dieses besonders in Abschnitt 12 zur Galvanometrie von W. W e b e r hervor- gehoben ist. - Um einen Differentialmultiplicator zu er- halten, erreicht man die bestte Wirkung, ohne einen jeden anderen Nachtheil, wenn man auf den Rahmen des Mul- tiplicators gleichzeitig zwei z u s amm e ng ele g t e gle ich I a n g e und g le i ch s t a r k e Drahte wickelt. In der That ist der von Hm. F. K o h l r a u s c h nngemandte Differential- multiplicator so eingerichtet. </p><p>Dass man durch Aufwickeln s o zusammenge leg to r Drahte von verschiedenen Dicken auf ein und denselben Rahinen dieselben Combinationen erzielen kann wie durch die beiden halben lllultiplicatoren des Hrn. H e r w ig, versteht sich von </p><p>G o t t i n g e n , selbs t.. den 21. Sept. 1877. </p><p>~~ </p><p>N a c l i R o d w e 11 (Nature IX. p. 8) kannten die alten Agypter das Princip des Reiters an der Wage. Ich habe indess fiber 100 Abbildungen iigyptischer Wagen ver- glichen und gefunden, dass dies auf einem Irrthum beruht. Die agyptische Wage ist eine einfache, gleichnrmige; ein Haken oben am Stander tragt an einem Faden ein Ge- micht, also ein Senkloth. Bei der Abbildung murde Haken und Gewicht, cla Perspective den Agyptern unbekannt war, als von der Seite gesehen, in die Ebene der Wage gezeichnet, so dass das Gemicht bei scliadhaften Darstel- lungen nicht am Haken, sondern am Wagebalken zii hiingen scheint. </p><p>Dniek von JI e t z g e r 9 \V i t t iq in Leipzig. </p></li></ul>