Wirtschaftliches Arbeiten, weniger Abfall, mehr ... ?· Programm: Impulsnachmittag Care Gastronomie…

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    17-Sep-2018

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  • Im Fokus steht der respektvolle Umgang mit den Ressourcen, unserer Umwelt und den Gsten in der Heimgastronomie.

    Sie erfahren aktuelles und praxis- orientiertes Wissen aus erster Hand.

    4. Impulsnachmittag Care Gastronomie 2018

    Wirtschaftliches Arbeiten, weniger Abfall, mehr EnergieeffizienzUmweltethik in der Care Gastronomie

    In Zusammenarbeit mit Mit freundlicher Untersttzung von

    Donnerstag, 8. Februar 201813.3017.00 Uhr

    Careum Weiterbildung Mhlemattstrasse 42, Aarau

  • Sehr geehrte Damen und Herren

    Care Gastronomie heisst Sorge tragen. Sorge tragen zu den Gsten, den Mitarbei-tenden und zur Umwelt. Unser Essen ist ob wir wollen oder nicht untrennbar mit Politik, Gesellschaft, Gesundheit und Umwelt verknpft. Dieses Bewusstsein wird in der Gastronomie immer weiter in den Fokus rcken: Wirtschaftliches Arbeiten, weniger Abfall, mehr Energieeffizienz werden immer wichtiger. Ebenso wie die Tatsache, dass der moderne Gast hohe Ansprche an die Qualitt des Essens stellt, einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen einfordert und sich immer strker Gedanken zu den Herstellungspro-zessen macht.

    Etwa ein Drittel der Umweltbelastungen in der Schweiz gehen auf das Essen zurck verursacht durch Ressourcenverbrauch und Emissionen. 265000 Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfall fllt in der Gastronomie in der Schweiz pro Jahr an. Diese Lebens-mittelabflle verursachen Kosten und belasten natrliche Ressourcen unntig. Die Herstellung von Fleischprodukten ist ebenso energieaufwndig wie das Haltbar-machen von Lebensmitteln. Darber hinaus geht die Konservierung oft mit einem Verlust an Inhaltsstoffen einher. Auch die Verpackungen werden energieintensiv hergestellt und mssen aufwndig entsorgt werden.

    Gemeinschaftsgastronomische Betriebe haben die Zeichen der Zeit erkannt und handeln entsprechend: Sie steuern bewusst der Lebensmittelverschwendung entgegen (No Food Waste) und setzen fr krzere Transportwege auf saisonale und regionale Produkte. Durch richtige Lagerhaltung, Einkauf und Speisenplanung reduzieren sie ihre Abfallmengen in der Grosskche. Sie optimieren den Verbrauch an Strom, Wasser und Energie und sparen damit Kosten.

    Langfristig angelegte Studien in Unter-nehmen fanden heraus, dass Firmen mit langfristigen Nachhaltigkeits-Strategien ihre Konkurrenten bei Weitem berflgeln. Nachhaltigkeit fr Unternehmen braucht jedoch Langfristigkeit, braucht Zeit, bis sich die positiven Effekte bemerkbar machen.

    An unserer 4. Care Gastronomie-Impulsver-anstaltung steht der respektvolle Umgang mit den Ressourcen, unserer Umwelt und den Gsten in der Heimgastronomie im Fokus.

    Erfahren Sie aus erster Hand aktuelles und praxisorientiertes Wissen. Diskutieren Sie mit Expertinnen und Experten, wie Nach-haltigkeitskonzepte und Nachhaltigkeits-initiativen in den Umweltfeldern Angebot, Beschaffung, Logistik und Betrieb um-gesetzt werden knnen.

    Wir freuen uns, Sie an diesem Impulsnachmittag zu begrssen.

    Dr. Regine Strittmatter Geschftsleiterin

    Bruno UmikerLeiter Dienstleistungen

  • Programm: Impulsnachmittag Care Gastronomie Wirtschaftliches Arbeiten, weniger Abfall, mehr Energieeffizienz Umweltethik in der Care Gastronomie 13.30 Begrssung Bruno Umiker

    13.40 Ethische, politische, soziale und kologische Konsequenzen unserer Essenswahl Nadja Biedermann

    14.20 Kochen gegen Food Waste Mirko Buri

    15.00 Nachhaltige Erfrischungspause

    15.30 Angebot, Beschaffung, Logistik und Betrieb nachhaltig und wirtschaftlich Oliver Fischer

    16.10 Bewusster und respektvoller Umgang mit Mensch und Umwelt Markus Biedermann

    17.00 Ende der Veranstaltung

    Referentinnen und Referenten Markus Biedermann, eidg. dipl. Kchen-

    chef, Gerontologe, forum99, Partner fr Esskultur im Alter, Herzogenbuchsee BE,

    www.forum99.ch Nadja Biedermann, lic. phil. hist., Philoso-

    phin und Pflanzenkchin, Geschftsin-haberin und Grnderin von root food radikal gutes Essen, Initiantin

    Pflanzenfresser Vegane Gastronomie, Langenthal, www.rootfood.ch Mirko Buri, Geschftsinhaber, meinKchenchef, Das erste No-Food-

    Waste-Restaurant der Schweiz, Kniz , www.mein-kuechenchef.ch und

    Referent bei United Against Waste Gemeinsam gegen Verschwendung,

    www.united-against-waste.ch Oliver Fischer, Director Group Culinary

    Excellence, gategroup, Zrich-Flughafen www.gategourmet.ch

    Bruno Umiker, Leiter Dienstleistungen/stv. Geschftsleiter, Careum Weiterbil-dung, Aarau,

    www.careum-weiterbildung.ch

  • Careum WeiterbildungMhlemattstrasse 42CH-5000 AarauTel. +41 (0)62 837 58 58 www.careum-weiterbildung.chinfo@careum-weiterbildung.ch

    Anmeldungwww.careum-weiterbildung.ch/tagungenAnmeldungen nehmen wir ber unsere Homepage entgegen. Die Teilnehmenden-zahl ist begrenzt. Bercksichtigung nach Eingangstermin der Anmeldungen. Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie eine Besttigung. Anmeldeschluss fr die Veranstaltung ist der 22. Januar 2018.

    AdministrationNatalie Wirz, Tel. +41 (0)62 837 58 52natalie.wirz@careum-weiterbildung.ch

    Termin und OrtDonnerstag, 8. Februar 2018 13.3017.00 Uhr

    Careum WeiterbildungMhlemattstrasse 42, 5000 AarauSituationsplan unter www.careum-weiterbildung.ch/kontakt

    Die Veranstaltung richtet sich an Leitungspersonen und Mitarbeitende aus den Bereichen Kche, Service, Hauswirt-schaft, Hotellerie sowie an Institutions-leiterinnen und -leiter.

    KostenCHF 170. inkl. Pausenerfrischung Jede weitere Person aus derselben Institution bezahlt nur CHF 120.

    Profitieren Sie von der reduzierten Teil-nahmegebhr im Rahmen der Hero Herbst Promotion.Fragen Sie nach den Konditionen bei Ihrem Hero-Verkaufsberater.

    Starten Sie im Juni 2018 mit dem Zertifikatslehrgang Care Gastronom/Care GastronominDie praxisorientierte Weiterbildung Care Gastronomie ist eine Weiterentwicklung der klassischen Heimkoch-Ausbildung.Im Zentrum stehen die interprofessio-nelle Zusammenarbeit, gesunde und genussreiche Ernhrung sowie die Esskultur zu frdern, um das Wohl-befinden und die Lebensqualitt der Heimbewohner/innen zu steigern.

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