Zentrale Notfallaufnahme des Universitätsklinikums Köln im Verbund des städtischen Rettungswesens

  • Published on
    15-Jul-2016

  • View
    219

  • Download
    5

Embed Size (px)

Transcript

<ul><li><p>Notfall &amp; Rettungsmedizin 62001 | 449</p><p>Zusammenfassung</p><p>Das Klinikum der Universitt zu Kln fhrt seiteinem Jahrzehnt eine Zentrale Notaufnahme(ZNA). Sie ist zustndig fr jhrlich ca. 16.000Notfallpatienten, die privat das Klinikum auf-suchen, und fr ca. 3.000 Patienten, die mitRettungsmitteln ber die BerufsfeuerwehrKln und Umgebung per bodengebundenem(KTW, RTW und RTW mit Notarzt) oder luft-gesttztem (RTH) Transport ber den Dach-landeplatz eingeliefert werden. Darber hin-aus stellt das Personal der ZNA das hausinter-ne Rettungsteam und einen Notarzt fr denffentlichen Rettungsdienst der Stadt Kln.Die Geschftsleitung und Koordination derZNA obliegt der Klinik fr Ansthesiologieund Operative Intensivmedizin. Die Versor-gung erfolgt je nach Erkrankung durch eininterdisziplinres Team aus Ansthesiologen,Unfallchirurgen,Viszeralchirurgen, Neuro-chirurgen, Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgen,Internisten, Dermatologen und Radiologen.So beinhaltet das linksrheinische Notfallzen-trum des Klinikum der Universitt zu Klndas gesamte Spektrum notfallmedizinischerMglichkeiten mit Notarztdienst, zentralerAnfahrt fr Rettungswagen, Hubschrauber-landeplatz, 3 Schockrumen, Notfallradiolo-gie mit CT-Diagnostik und unmittelbarer N-he zum Operationsbereich und zu den Inten-sivstationen.</p><p>Als medizinische Einrichtungen dermaximalen Versorgungsstufe steht inKln linksrheinisch das Klinikum derUniversitt zu Kln zur Verfgung, dasdurch die interdisziplinren Versor-gungsmglichkeiten schwerpunktm-ig fr die Behandlung polytraumati-sierter Patienten geeignet ist.</p><p>Das Klinikum der Universitt zuKln beinhaltet das gesamte Spektrumnotfallmedizinischer Mglichkeiten mitNotarztdienst, zentraler Anfahrt fr Ret-tungswagen, Hubschrauberlandeplatz, 3Schockrumen, Notfallradiologie mitCT-Diagnostik und unmittelbarer Nhezum OP-Bereich und zu den Intensivsta-tionen.</p><p>Diese bersichtsarbeit beschreibtdie Aufgaben der interdisziplinren zen-tralen Notaufnahme des Klinikums undihre Einbindung in den Rettungsdienstder Stadt Kln.</p><p>Der RettungsdienstbereichKln</p><p>Organisation und Struktur</p><p>Der Rettungsdienst in Nordrhein-West-falen wird durch das Landes-Rettungs-dienstgesetz (RettG) in der Fassung vom13.07.1999 geregelt und liegt in der Tr-</p><p>gerschaft der Kommunen, die ihrerseitsdie Feuerwehren damit beauftragen.Nach 13 RettG NRW werden in Klndie 4 Hilfsorganisationen (Arbeiter-Sa-mariterbund, Malteser Hilfsdienst, Jo-hanniter Unfallhilfe, Deutsches RotesKreuz) in den Rettungsdienst eingebun-den. Krankentransporte werden von derBerufsfeuerwehr, den Hilfsorganisatio-</p><p>nen und zustzlich von privaten Lei-stungserbringern durchgefhrt. Die pri-vaten Firmen sind durch Genehmigun-gen nach 18 RettG NRW zum Kranken-transport legitimiert.</p><p>Der Notarztdienst wurde im Juni1957 unter K. Hoffmann, dem damaligenDirektor der chirurgischen Universitts-klinik Kln, ins Leben gerufen [4]. Das</p><p>Notfall aktuell: Notfallmedizinische ZentrenNotfall &amp; Rettungsmedizin2001 4:449460 Springer-Verlag 2001</p><p>F. Grne1 A. Prokop2 R. Blomeyer1,3 H.-G. Brochhagen4 H.-J. Helling2 C.Wedekind5</p><p>J. Chemnitz6 N. Hani7 V. Karapetian8 K. Lackner4,91 Klinik und Poliklinik fr Ansthesiologie und Operative Intensivmedizin, Klinikum der Universittzu Kln 2 Klinik und Poliklinik fr Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Klinikum der Universitt zu Kln 3 Berufsfeuerwehr Kln 4 Institut und Poliklinik fr Radiologische Diagnostik,Klinikum der Universitt zu Kln 5 Zentrum fr Neurochirurgie, Klinikum der Universitt zu Kln 6 Zentrum fr Innere Medizin, Klinikum der Universitt zu Kln 7 Klinik und Poliklinik fr Dermato-logie und Venerologie,Klinikum der Universitt zu Kln 8 Klinik fr Mund-,Kiefer-,Gesichtschirurgie,Klinikum der Universitt zu Kln 9rztlicher Direktor, Klinikum der Universitt Kln</p><p>Zentrale Notfallaufnahme des Uni-versittsklinikums Kln im Verbunddes stdtischen Rettungswesens</p><p>Dr. F. GrneKlinikum der Universitt zu Kln,Klinik und Poliklinik fr Ansthesiologieund Operative Intensivmedizin, Lindenthal,5024 Kln, E-Mail: Frank.Gruene@uni-koeln.de</p><p>Die Versorgung in derZentralen Notaufnahmeerfolgt durch ein inter-</p><p>disziplinres Team.</p></li><li><p>Notfall aktuell: Notfallmedizinische Zentren</p><p>zur gleichen Zeit von K.H. Bauer in Hei-delberg konzipierte Fahrzeug, das einenfahrbaren Operationssaal darstellte, soll-te ebenfalls den Arzt zum Patientenbringen, war jedoch aufgrund seinerGre und Schwerflligkeit nicht praxis-tauglich.</p><p>Der Notarztdienst wirdin Kln seit langem</p><p>im Rendezvous-Systemdurchgefhrt.</p><p>Demgegenber war die Ausstattung desKlner Notfallarztfahrzeugs ausschlie-lich auf die Aufrechterhaltung der Vital-funktionen ausgelegt, sodass man aufFahrzeuge normaler Gre zurckgrei-fen konnte. Seit fast 30 Jahren wird derNotarztdienst in Kln im Rendezvous-System durchgefhrt, d. h. Notarztein-satzfahrzeug (NEF) und Rettungswagen(RTW) treffen sich am Einsatzort.</p><p>Das Stadtgebiet Kln erstreckt sichber eine Flche von 405 km2. Im Stadt-gebiet verlaufen 90 km Bundesautobahnund ber 200 km Fernverkehrsschie-nenweg mit Anbindung an einen inter-nationalen Flughafen und 30 Chemiean-lagen. Die Lnge des Rheinufers beluftsich auf ber 60 km, sodass zuzglichkleinerer Seen 20 km2 der Stadtflchevon Wasser bedeckt sind. Bei einer Ein-wohnerzahl von 1 Mio. fhrt der Ret-tungsdienst pro Jahr 73.000 Notfallein-stze,davon 16.400 Einstze mit Notarzt,sowie weitere 44.000 Krankentranspor-te. Dabei nicht bercksichtigt sind diedurch private Anbieter durchgefhrtenKrankentransporte [1]. Zur Versorgungder Notfallpatienten stehen 17 Allge-meinkrankenhuser zur Verfgung.Zwei davon sind Krankenhuser derMaximalversorgung. Die Zuweisung derNotfallpatienten zu den Aufnahmekran-kenhusern findet nach dem Regional-prinzip statt, d. h. jeder Strae im Stadt-gebiet ist ein Aufnahmekrankenhaus zu-gewiesen.</p><p>Die Einsatzfahrzeuge sind im Stadt-gebiet auf 11 Feuer- und Rettungswachenund eine reine Rettungswache verteilt.Insgesamt sind 16 RTW und 4 NEF im24-h-Dienst ttig. Ein Rettungstrans-porthubschrauber (RTH) ist rechtsrhei-nisch am Stdtischem Klinikum Mer-heim stationiert und von 7.00 Uhr bisSonnenuntergang im Einsatz. Weitere 4RTW werden im 8-h-Dienst besetzt.Dar-</p><p>ber hinaus knnen weitere RTW zurAbdeckung des Spitzenbedarfs von Feu-erwehrpersonal, die Funktionen im feu-erwehrtechnischen Dienst haben, be-setzt werden. Ein weiteres NEF ist zurDeckung des Spitzenbedarfs von Mon-tag bis Freitag jeweils 12 h im Dienst. FrKatastrophen mit vielen Verletzten exi-stiert ein Einsatzplan der Berufsfeuer-wehr,der auf deren normalen Fhrungs-strukturen aufbaut.</p><p>Die Zuweisung der Notfallpatientenzu den Aufnahmekrankenhusern fin-det nach dem Regionalprinzip statt, dasden verschiedenen Stadtbezirken be-stimmte Aufnahmekrankenhuser zu-weist. Die Aufzeichnungen ber dieSchnittstellen zwischen Rettungsdienstund Krankenhusern wird jhrlich ak-tualisiert.Gegenstand der jhrlichen Ab-fragen bei den Krankenhusern sind so-wohl die Erreichbarkeit der Entschei-dungstrger als auch das Leistungsspek-trum und die Leistungsfhigkeit.</p><p>Die Zuweisung der Notfall-patienten zu den Aufnahme-krankenhusern findet nachdem Regionalprinzip statt.</p><p>Der rztliche Leiter des Rettungsdien-stes, Dr. Dr. A. Lechleuthner, ist seit 1994in dieser Funktion bei der Berufsfeuer-wehr Kln ttig und gleichzeitig Abtei-lungsleiter der Abteilung Rettungsdienst.Diese Abteilung ist nicht nur die stdti-sche Rettungsorganisation, sondern zu-gleich auch Aufsichtsbehrde ber dieprivaten Krankentransport- und Ret-tungsunternehmen und als Sonderord-nungsbehrde fr die Unterbringungpsychisch Kranker zustndig</p><p>Institut fr Notfallmedizinder Berufsfeuerwehr</p><p>Im Jahre 1991 wurde das Institut fr Not-fallmedizin der Berufsfeuerwehr Klngegrndet. Die Aufgaben des Institutssind v. a. die praxisorientierte Integrati-on aller an der Notfallversorgung betei-ligten Organisationen und Institutio-nen, die Initiierung und berprfungmaterieller und konzeptioneller Neue-rungen, die Erarbeitung von Qualitts-sicherungsprogrammen und die Pla-nung und Durchfhrung von Aus- undFortbildungsmanahmen. Das Institutfr Notfallmedizin der Berufsfeuerwehr</p><p>betreut Doktoranden der Universitt,die ber ein notfallmedizinisches oderein rettungsdienstlich-organisatorischesThema promovieren. In enger Zusam-menarbeit mit dem Institut fr Notfall-medizin und der Universitt oder derFachhochschule werden diese Themenentwickelt und angeboten.</p><p>Leitstelle</p><p>Die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Klnist eine zentrale und integrierte Leitstellefr den Brandschutz, die technische Hil-feleistung und den Rettungsdienst.In derLeitstelle laufen monatlich ber 40.000Notrufe ein. Aus diesen ca. 500.000 Not-rufen jhrlich resultieren 130.000 zu be-arbeitende Einstze. Die Leitstelle koor-diniert alle Einstze des ffentlichen Ret-tungsdienstes,sowohl die Notfalleinstzeals auch den Krankentransport. Fernerwerden die Notfallversorgungskapazit-ten der Klner Krankenhuser zentral er-fasst. Dadurch ist es mglich, alle Res-sourcen der Krankenhuser,die zur Not-fallversorgung notwendig sind (OP-Be-reiche,CT-Diagnostik,Intensivbettenka-pazitten), im berblick zu haben.</p><p>Das Dominoprinzip</p><p>Bei Engpssen der Versorgungskapazittwerden in Kln die Notfallpatienten nacheinem Verteilungssystem, das als Domi-noprinzip bezeichnet wird,den Kranken-husern zugeordnet. Die klinische Ver-sorgung des Patienten wird dabei in dreiPhasen unterteilt. In der ersten Phase fin-den die Stabilisierung der Vitalfunktio-nen und die Diagnostik statt. Dazu zhltneben der bildgebende Diagnostik mitCT,Rntgen und Ultraschall auch die kli-nische Chemie. In der zweiten Phase er-folgt die operative Versorgung, und erstdie dritte Phase ist die Phase der Inten-sivstation mit der Kernressource Bett.Bei Engpssen wird die nicht verfgbareRessource der jeweiligen Klinik auf einerbersichtstafel markiert. Der Nachweiswird als Negativnachweis gefhrt. AlleEngpassmeldungen werden 2-mal tglichzurckgesetzt und mssen von den Kran-kenhusern dann ggf. erneut mitgeteiltwerden.Das Dominoprinzip schreibt vor,dass trotz fehlender Kapazitt z. B. in derdritten Phase (Intensivstation) die Pha-sen 1 und 2 des betreffenden Kranken-hauses zur Versorgung verletzter Patien-ten genutzt werden.</p><p>| Notfall &amp; Rettungsmedizin 62001450</p></li><li><p>Aus- und Weiterbildungdes Rettungspersonals</p><p>Die Ausbildung der Rettungssanitter undRettungsassistenten findet im Lehrbe-reich Rettungsdienst der Feuerwehrschu-le statt. Jhrlich werden 120 Mitarbeiterin 11 Lehrgngen ausgebildet. Die vomRettG/NRW geforderte jhrliche Fortbil-dung im Umfang von 30 h wird ebenfallsan der Rettungsdienstschule durchge-fhrt und endet mit einer Zertifizierungder Rettungsassistenten entsprechend derEmpfehlung der Bundesrztekammer zurWahrnehmung der Notkompetenz. ImRahmen dieser Fortbildung werden jhr-lich 600 Mitarbeiter geschult.</p><p>Die Ttigkeit als Notarzt setzt inNordrhein-Westfalen den Besitz derFachkunde Rettungsdienst voraus. DerTrger des Rettungsdienstes in Kln ver-langt von den Notrzten darber hinausdie Teilnahme an einer zweitgigen Zer-tifizierung. Gegenstand dieser Fortbil-dung ist die Vermittlung des Wissens,das innerhalb der berregionalen Cur-ricula der 80-stndigen Ausbildung derNotrzte nicht ausreichend bercksich-tigt wird.Es werden insbesondere die re-levanten Landesgesetze, die kommunaleUmsetzung des Ordnungsrechtes unddes Gesetzes zur Hilfe fr psychisch Kran-ke, die Einsatzkonzepte und Fhrungs-strukturen der Feuerwehr sowie das Lei-stungsspektrum aller Krankenhuservorgestellt.</p><p>Der Trger des Rettungs-dienstes in Kln verlangt</p><p>von den Notrzten dieTeilnahme an einer zweitgigen</p><p>Zertifizierung.</p><p>Bei der Ausbildung wird groer Wertauf die Vermittlung von Strategien zurKonfliktvermeidung gelegt. Aus der Er-fahrung des Rettungsdiensttrgers fh-ren meist kommunikative Konfliktezu Beschwerden und juristischen Aus-einandersetzungen. Die Zertifizierungschliet mit einer theoretischen undpraktischen Prfung ab. Gegenstandder praktischen Prfung ist die Bewlti-gung einer vital bedrohlichen Situation.Bewertet wird die sichere und zeitge-rechte Durchfhrung der lebensretten-den Manahmen. Dabei wird ein Trai-ningsphantom eingesetzt, das alle ge-troffenen Manahmen protokolliert.</p><p>Seit Beginn seiner Ttigkeit bei derBerufsfeuerwehr hat der rztliche Leiterdes Rettungsdienstes durch Einfhrungumfassender, qualittssichernder Ma-nahmen die notfallmedizinische Versor-gung der Bevlkerung kontinuierlichverbessert. Zu diesen Manahmen zh-len neben der intensiven Ausbildung al-ler im Rettungsdienst Ttigen die Ein-fhrung eines Notkompetenzsystems,der Einsatz von First-respondern zurVerkrzung des therapiefreien Intervallsund die Erstellung von Leitlinien [17].Ei-nen herausragenden Stellenwert habendas Sicherheits- und das Beschwerde-management. Diese beiden Elementeder Qualittssicherung sind geeignet,um Fehlerquellen innerhalb des Systemszu erkennen und zu beseitigen.</p><p>Zentrale Notaufnahme</p><p>Das Klinikum der Universitt zu Klnsteht linksrheinisch als einzige Einrich-tung der maximalen Versorgungsstufein Kln zur Verfgung. Durch seine zen-trale Lage und seine interdisziplinrenVersorgungsmglichkeiten v. a. im Be-reich polytraumatisierter Patienten stelltes fr den Rettungsdienst ein Schwer-punktkrankenhaus dar.</p><p>Bis 1991 wurden Notfallpatienten imKlinikum der Universitt zu Kln ent-sprechend ihres Hauptsymptoms in ei-</p><p>ne der 25 Polikliniken oder Notfall-OP-Bereiche der einzelnen Fachabteilungeneingeliefert. Nicht alle Polikliniken wa-ren fr die Behandlung vital gefhrde-ter Patienten ausgerstet. Auerdemkonnten die Mitarbeiter dieser Bereiche mit tglicher Routinearbeit ohnehinweitgehend ausgelastet die zustzlicheAufgabe eines jederzeit verfgbaren fle-xiblen und fachlich adquaten Notfall-dienstes innerhalb des dezentralisiertenKliniksystems nur mit groem organi-satorischem Geschick, unter hoher Ein-satzbereitschaft und mit Improvisati-onsvermgen bewltigen. Enge Versor-gungskapazitten, Hrden in der inter-disziplinren Verstndigung und Koor-dination und das vielschichtige Problemdes qualifizierten internen Transportesvon Notfallpatienten hatten die rztlicheMaximalversorgung, insbesondere dieBehandlung polytraumatisierter Patien-ten, vor groe Schwierigkeiten gestellt.</p><p>Am Klinikum der Universitt zu Klnwurde im Rahmen eines Neubauprojek-tes im Juli 1991 eine Zentrale Notaufnah-me (ZNA) eingerichtet. Damit wurde einzentrale interdisziplinre Funktionsein-heit fr Notfallpatienten errichtet.</p><p>Rume</p><p>Das Klinikum der Universitt zu Kln istein Pavillonkomplex, bestehend aus 25</p><p>Notfall &amp; Rettungsmedizin 62001 | 451</p><p>Abb. 1 Die Zentrale Notaufnahmedes Universittsklinikums Kln</p></li><li><p>Notfall aktuell: Notfallmedizinische Zentren</p><p>Kliniken, die in 10 Einzelgebuden un-tergebracht sind. Die ZNA befindet sichim Erdgeschoss eines neuen dreige-schossigen Gebudetraktes und verfgtber eine eigene Zufahrt und eine Fahr-zeugschleuse fr Rettungsfahrzeuge(Abb. 1). Dieser Bereich dient zugleichals Standort fr den hier stationiertenNotarzt des Notarzteinsatzfahrzeugs 3(NEF 3) der Stadt Kln.</p><p>Im Vorraum befindet sich die Leit-stelle, in der Mitarbeiter der Klinikver-waltung die administrativen und orga-nisatorischen Aufgaben wahrnehmen.Von der Le...</p></li></ul>