Wolfgang Ruge Wissenschaftliches Arbeiten

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    25-Jan-2015

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Folien zum Seminar: Einfhrung in das wissenschaftliche Arbeiten, Universitt Gttingen, WS 2012/13: http://wolfgang-ruge.name/lehre/wintersemester-201213/wissenschaftliches-arbeiten-goettingen/

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  • 1. Einfhrung in daswissenschaftliche Arbeiten Wolfgang B. Ruge, MA Georg-August-Universitt, Gttingen Sozialwissenschaftliche Fakultt

2. 0Formaliaa) Basisdaten (Zeiten, Orte, )b) Vorstellung 3. FormalesSeminarEinfhrung in das wissenschaftliche ArbeitenStudiengangSozialwissenschaften Format2 SWS, BlockseminarModulB.Sowi1Creditpoints2Termine und Orte Fr. 8.2.2013 14:00 18:45 ZHG MZG 1.141 Sa. 9.2.2013 09:00 16:00 KWZ 0.606 Fr. 8.3.2013 14:00 18:45 Oec. 0.169 Sa. 9.3.2013 09:00 16:00 KWZ 0.606StudienleistungKommentierte Bibliographie 4. Organisation: StudIP 5. Organisation: KontaktGrundlegende Infos auch auf: E-Mail:http://ruge.at/goettingen2013mail{at}wolfgang-ruge.name 6. ber mich2005-20112011Studium der MedienbildungBeginn der PromotionSeit 2010Derzeit: Redakteur der ZeitschriftPromotionsstipendiat an fr Qualitative Forschung der Universitt Magdeburg (ZQF) (Landesgraduiertenfrderung)http://www.flickr.com/photos/uwe_schubert/3800353424/ 7. ber Sie Studienfcher? Vorkenntnisse?Name? Aktuelle Hausarbeiten? Erwartungen an das Seminar?http://www.flickr.com/photos/johanl/134103978/ 8. Ablaufplan0 Formales1 Wissen 2 Wissen 3 Wissen4 Wissen 5 Wissenschaffen finden verstehen zeigen verantworten Basisdaten Was ist Recherchieren Der Stellenwert Prsentationen Wissenschaftliche Vorstellung Wissenschaft? Bibliographieren von Theorie Schriftliche Redlichkeit Wie finde ich eine Text- Arbeiten ForschungsethikFragestellung?Rekonstruktion 9. Zwischenfrage Was interessiert Sie? Bildungstheorie Medientheorie Sozialisationstheorie (Forschungsmethoden) 10. 1Wissen schaffena) Was ist Wissenschaft?b) Wie finde ich eine Fragestellung? 11. Was ist Wissenschaft?http://www.flickr.com/photos/kaibilder/4780402462/ 12. Was ist Wissenschaft?http://www.flickr.com/photos/genericface/330515734 13. Was ist Wissenschaft?http://www.flickr.com/photos/cote/94256599/ 14. Was ist Wissenschaft?http://www.flickr.com/photos/jeanbaptisteparis/1041028095/ 15. Wissenschaftskulturen Konstruktion von Untersuchung Objekten kausalerZusammenhngevonNaturprozessenIngenieur- Natur-wissenschaften wissenschaften Sozial- Geistes-wissenschaften wissenschaften Untersuchung Untersuchung von eines sozialen kulturellen Feldes Phnomenen (Eigene Grafik in Anlehnung an Sesink 2012, 11) 16. Wissenschaftskulturen Konstruktion von Untersuchung Objekten kausalerZusammenhngevonNaturprozessenIngenieur- Natur-wissenschaften wissenschaften Sozial- Kultur-wissenschaften wissenschaften Untersuchung Untersuchung von eines sozialen kulturellen Feldes Phnomenen 17. Wissenschaftskulturen Bauingenieur- Physik wesen Chemie Informatik Biologie Mathematik Ingenieur- Natur- wissenschaften wissenschaftenSozial- Kultur- wissenschaften wissenschaften Soziologie Germanistik Erziehungs- Medien- wissenschaftwissenschaft Ethnologie Kunstwissenschaft 18. WissenschaftskulturenDie Natur Ingenieur- wissenschaftenNatur-wissenschaften erklren wir, das SeelenlebenSozial- Kultur- wissenschaften wissenschaften verstehen wir(Dilthey zit. nach Wikiquote 2011) 19. Gemeinsamkeiten Forschung heit, sich auf Neuland zu begeben; neue Erkenntnisse hervorzubringen. Forschung ist also eine produktive Ttigkeit und insofern weitaus mehr als bloe Aufnahme vorhandener Wissensbestnde.(Sesink 2012, 10, Hervorh. im Orig.) http://www.flickr.com/photos/coreforce/3965206103 20. Wissenschaftlich Arbeiten heit den Stand der Diskussion im Fachgebiet kennen. sich mit den Auffassungen anderer auseinandersetzen.Anspruch der eigene Gedanken zu entwickeln.Objektivitt diese in einer verstndlichen Form darzustellen.(Eigene Darstellung und Gewichtung auf Basis von Sesink 2012, 12-14) 21. Wissenschaftliches Arbeiten Es braucht eine gute Fragestellung!http://www.flickr.com/photos/marcobellucci/3534516458/ 22. Eine gute Fragestellung? Fragestellung = Thema 23. Klassische Formate fr eine Fragestellung Vergleich zweierkonkurrierender Theorien(vgl. Marotzki/Jrissen/Tiefel 2006, 4)http://www.flickr.com/photos/-bast-/349497988/ 24. Klassische Formate fr eine Fragestellung Vergleich zweier konkurrierender Theorienhttp://www.ls1.soziologie.uni-muenchen.de/dateien/hofmann.pdf (vgl. Marotzki/Jrissen/Tiefel 2006, 4) http://www.flickr.com/photos/-bast-/349497988/ 25. Klassische Formate fr eine Fragestellung Vergleich zweierkonkurrierender Theorien Eine behandelte Theorie auf einneues Phnomen beziehen(vgl. Marotzki/Jrissen/Tiefel 2006, 4)http://www.flickr.com/photos/-bast-/349497988/ 26. Klassische Formate fr eine Fragestellung Vergleich zweierkonkurrierender Theorien Eine behandelte Theorie auf einneues Phnomen beziehen Quelle: Griese/Gronewold 2012, 33(vgl. Marotzki/Jrissen/Tiefel 2006, 4)http://www.flickr.com/photos/-bast-/349497988/ 27. Klassische Formate fr eine Fragestellung Vergleich zweierkonkurrierender Theorien Eine behandelte Theorie auf einneues Phnomen beziehen Ein relevantes Phnomen mitgeeigneten Mitteln beschreibenund kontextualisieren(vgl. Marotzki/Jrissen/Tiefel 2006, 4)http://www.flickr.com/photos/-bast-/349497988/ 28. Klassische Formate fr eine Fragestellunghttp://opus.bsz-bw.de/phfr/volltexte/2010/380/pdf/Diplomarbeit_Beate_Favero_21.08.2010.pdf Vergleich zweierkonkurrierender Theorien Eine behandelte Theorie auf einneues Phnomen beziehen Ein relevantes Phnomen mitgeeigneten Mitteln beschreibenund kontextualisieren(vgl. Marotzki/Jrissen/Tiefel 2006, 4)http://www.flickr.com/photos/-bast-/349497988/ 29. Klassische Formate fr eine Fragestellung Vergleich zweierkonkurrierender Theorien Eine behandelte Theorie auf einneues Phnomen beziehen Ein relevantes Phnomen mitgeeigneten Mitteln beschreibenund kontextualisieren(vgl. Marotzki/Jrissen/Tiefel 2006, 4) Methodendiskussion undEntwicklunghttp://www.flickr.com/photos/-bast-/349497988/ 30. Klassische Formate fr eine Fragestellung Vergleich zweier konkurrierender Theorien Eine behandelte Theorie auf ein neues Phnomen beziehen Ein relevantes Phnomen mit geeigneten Mitteln beschreibenhttp://computerspielanalysen.weebly.com/ und kontextualisieren (vgl. Marotzki/Jrissen/Tiefel 2006, 4) Methodendiskussion und Entwicklung http://www.flickr.com/photos/-bast-/349497988/ 31. bung: Fragestellung finden http://www.flickr.com/photos/shdowchsr/4255477693/ 32. Aufgabe1. Entwickeln Sie aus den Stammtischproblemen Wer ist interessanter Lilly oder Robin (Gruppe A) Wer behandelt Frauen schlechter: Ted oder Barney (Gruppe B) Steinbrck oder Merkel (Gruppe C) .... (Gruppe D) wissenschaftliche Fragestellungen.2. Lassen sich diese Fragestellungen einem der typischen Formate zuordnen?3. In welchem Fach wrden Sie die dazugehrige Hausarbeit schreiben?http://www.flickr.com/photos/shdowchsr/4255477693/ 33. Was sind Ihre Fragestellungen? 34. 2Wissen findena) Recherchierenb) Bibliographieren 35. Googlehttp://www.google.de 36. Google scholarhttp://scholar.google.de 37. Filterbubble http://www.flickr.com/photos/fpaynter/6261524911/ 38. Filterbubble Eli Pariser (2011):Beware online filter bubblesVortrag bei Ted. http://www.youtube.com/watch?v=B8ofWFx525s http://www.flickr.com/photos/fpaynter/6261524911/ 39. Recherche-Fahrplan Vorbereitung Recherche Evaluation Weiterverarbeitung (Bibliothek der Universitt Konstanz 2005) 40. Recherche-Fahrplan Vorbereitung Recherche EvaluationWeiterverarbeitung Erstellen einer Wortliste Klren von Begriffen Nachschlagen in Lexika/Handbchern Suchen nach Synonymen/bersetzungen Definition des Suchgebietes Wie viel muss gefunden werden? http://www.flickr.com/photos/thecampbells/3005650135 41. Aufgabe Erstellen Sie eine Wortliste fr Ihre Fragestellung Finden Sie Begriffsklrungen und Synonyme Wo muss gesucht werden? Gehen Sie in die Bibliothek und suchen Sie zwei passende Bcherheraus. Bringen Sie diese Mit! (Am Besten aus zweiFachbereichen) 42. Recherche-FahrplanVorbereitung Recherche Evaluation Weiterverarbeitung Wesentliche Grundlage fr eine Erfolg versprechende Recherche im Web ist die Kenntnis relevanter Literaturdatenbanken, Fachportale,Verlage Informationssysteme und Zeitschriften (Heller/Kretschmann/Linten O.J., 2)http://www.flickr.com/photos/zbellink/5076824636/ 43. Sie sind dranWelche Datenbanken, Verlage, Zeitschriften etc. kennen Sie? http://www.flickr.com/photos/maha-online/52803116/ 44. Social Science Open Access Repositoryhttp://www.ssoar.info/ 45. Springerlink http://link.springer.com/ 46. JSTORhttp://www.jstor.org/ 47. Oldenbourg-Linkttp://www.oldenbourg-link.com/ 48. Paper Chttp://paperc.de/ 49. Karlsruher Virtueller Kataloghttp://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html 50. Nicht vergessen: Ihre Bibliothek 51. Recherche-Fahrplan VorbereitungRecherche Evaluation Weiterverarbeitung zu wenig gefunden?zu viel gefunden?Verzichtbare Titel Suchbegriffe berdenkenaussortieren Alle InformationsquellenEingrenzung des Themadurchsucht? Qualitative KriterienSchneeballsystem anwenden 52. Weiter-Recherche-Fahrplan VorbereitungRechercheEvaluation verarbeitung ?Speichern,(Ausdrucken), Bibliographierenhttp://www.flickr.com/photos/adactio/5757457657/ . http://www.flickr.com/photos/williamhook/2586296015/ - http://www.flickr.com/photos/sophistechate/5448534135 . 53. Recherche-FahrplanVorbereitung WeiterverarbeitungRecherche Evaluation 54. Berrypicking [T]he query is satisfied not by a single final retrieved set,but by a series of selections of individual references andbits of information at each stage of the ever-modifyingsearch. A bit-at-a-time retrieval of this sort is here calledberrypicking. This term is used by analogy to pickinghuckleberries or blueberries in the forest. The berries arescattered on the bushes; they do not come in bunches.One must pick them one at a time. (Bates 1989)http://www.flickr.com/photos/ooocha/2614768866/ 55. http://openclipart.org/image/800px/svg_to_png/27766/ronoaldo_New_Document.png+http://openclipart.org/image/800px/svg_to_png/109363/document.pnghttp://openclipart.org/detail/145693/document-icon-by-jhnri4h