Befähigung zur Agilität durch Kulturentwicklung

  • Published on
    16-Jan-2017

  • View
    58

  • Download
    3

Embed Size (px)

Transcript

  • Befhigung zur Agilitt durch (Lern-)Kulturentwicklung

    Ein zweifacher Inferenz-Dreischritt fhrt von der Feststellung der Agilittsnotwendigkeit zur organisationalen Befhigung mittels Entwicklung der Lernkultur

    Agilittskultur als Fundament, damit eine Organisation die Digitale Transformation bewltigen kann

    Im Kern der Agilittskultur als Meta-Ebene steht die Fhigkeit des permanenten Hinterfragens

    Die Lernkultur stellt dabei ein zentrales Befhigungsvehikel dar

    Jol Krapf, Juli 2016

  • Zweifacher Inferenz-Dreischritt: Befhigung der Organisation zur Agilitt

    Befhigung zur Agilitt durch (Lern-)Kulturentwicklung

    Agilittskultur zur Bewltigung der Digitalen Transformation1

    Gestaltung der Tiefenstruktur

    Fundament, damit die Organisation agile Massnahmen berhaupt

    umsetzen kann

    Agilittskultur als Meta-Ebene

    Institutionalisierung des permanenten Hinterfragens von

    (obsoleten) Selbstverstndlichkeiten

    Deutero-Lernen

    Befhigung (der Organisation) zum permanenten Hinterfragen

    Lernkultur als Befhigungsvehikel zur Agilitt 2

    Kollektivierung des Lernens

    bergang vom individuellen zum organisationalen Lernen als zentrale

    Gestaltungsherausforderung

    Lernkultur

    Elementarer Stellhebel zur individuellen und organisationalen

    Befhigung

    Lernende Organisation

    Bewhrtes Sinnbild der Befhigung zum Deutero-Lernen

    1vgl. Krapf (2016a) fr mehr Informationen (https://joel-krapf.com/2016/06/21/agilitaetskultur-zur-bewaeltigung-der-digitalen-transformation)2vgl. Krapf (2016b) fr mehr Informationen (https://joel-krapf.com/2016/07/06/lernkultur-als-befaehigungsvehikel-zur-agilitaet)

  • 1. Inferenz-Dreischritt:

    Agilittskultur zur Bewltigungder Digitalen Transformation*

    Um die Dynamik im Zuge der Digitalen Transformation zu bewltigen, mssen Organisationen agil werden. Ein Fundament dabei ist die Entwicklung einer Agilittskultur.

    Diese kann auch als Institutionalisierung des permanenten Hinterfragens verstanden werden (Meta-Ebene).

    Die (organisationale) Fhigkeit zum permanenten Hinterfragen von Selbstverstndlichkeiten kann im Deutero-Lernen verortet werden.

    *vgl. Krapf (2016a) fr mehr Informationen (https://joel-krapf.com/2016/06/21/agilitaetskultur-zur-bewaeltigung-der-digitalen-transformation)

  • Entwicklung einer agilen Organisation als moderne Notwendigkeit

    Globalisierungffnung der Welt

    Weltweite Konkurrenz

    DigitalisierungVerbindung der Welt

    Beschleunigende Dynamik

    Digitale TransformationDisruption der Welt

    Neue Anforderungen

    Diverse MegatrendsVernderung der Welt

    (Soziale) Dynamik

    Zunehmender Innovationsdruck sowie permanente Dynamik (VUCA-Welt)

    Agile Organisation als Antwort

    Lernende Organisation, die sich proaktiv und flexibel den neuen Anforderungen anpasst

    Gestaltung der Oberflchenstruktur

    Massnahmen, zur (operativen) Umsetzung der Agilitt.

    Dazu gehren entsprechende Methoden (bspw. Scrum), Strukturen (bspw. Netzwerk) oder andere Interventionen (bspw. teambasierter Bonus)

    Gestaltung der Tiefenstruktur

    Massnahmen, damit eine Organisation zur Agilitt berhaupt befhigt wird.

    Das Wesen der Organisation ermglicht die Umsetzung von konkreten Interventionen zur Frderung der Agilitt

  • Gestaltung der Tiefenstruktur als Fundament einer agilen Organisation

    Gestaltung der Tiefenstruktur

    Fundament, damit Agilitt berhaupt mglich ist

    Individuelle Ebene

    Individuelles Mindset zur Agilitt

    Organisationale Ebene

    Organisationales Mindset zur Agilitt

    Kulturentwicklung zur Kollektivierung der agilen Mindsets (Entwicklung einer Agilittskultur)

    Kollektivierung der individuellen Mindsets, damit diese zu organisationalen Theories-in-Use (Argyris, 2009) bzw. unhinterfragen

    Selbstverstndlichkeiten (Schein, 1997) werden.

  • Agilittskultur als permanente Hinterfragung der Selbstverstndlichkeiten

    Entwicklung einer Agilittskultur als Meta-Ebene

    Institutionalisierung des permanenten Hinterfragens

    Organisationskulturen sind mannigfaltig, heterogen und komplex

    Die Entwicklung einer Agilittskultur kann somit nicht die gesamte

    Organisationskultur umwlzen

    Agilitt bedingt, dass sich die Organisation auf neue Gegebenheiten flexibel und

    proaktiv anpasst

    Agilittskultur bedeutet somit die permanente Hinterfragung der bisherig

    unhinterfragten Selbstverstndlichkeiten

    Organisationskulturen sind im Kern kollektivierte, unhinterfragte

    Selbstverstndlichkeiten

    Agilittskultur als Institutionalisierung des Hinterfragens von Selbstverstndlichkeiten

    nimmt somit eine Meta-Perspektive ein

  • Deutero-Lernen als Befhigung zum permanenten Hinterfragen

    Deutero-Lernen als Anforderung fr Agilittskultur

    Befhigung (der Organisation) zum permanenten Hinterfragen

    Agilittskultur bedeutet permanentes Hinterfragen der bestehenden Selbstverstndlichkeiten. Die Fhigkeit dazu wird Deutero-Lernen genannt (Seufert, 2013).

    Organisationskultur (vorher)

    A

    B

    C

    D

    E

    F

    G

    = unhinterfragte Selbstverstndlichkeit(en), die von den Organisationsmitgliedern geteilt werden und

    als Kern der Organisationskultur verstanden werden knnen.

    Organisationskultur (vorher)

    X

    B

    z

    E

    F

    g

  • berblick zum 1. Inferenz-Dreischritt

    Agilittskultur zur Bewltigung der Digitalen Transformation*

    Agile Organisation als Zielbild, um mit der Dynamik im Zuge der Digitalen Transformation umgehen zu knnen

    Gestaltung der Tiefenstruktur Agilittskultur als Meta-Ebene Deutero-Lernen

    Fundament, damit die Organisation agile Massnahmen berhaupt

    umsetzen kann

    Institutionalisierung des permanenten Hinterfragens von

    (obsoleten) Selbstverstndlichkeiten

    Befhigung (der Organisation) zum permanenten Hinterfragen

    *vgl. Krapf (2016a) fr mehr Informationen (https://joel-krapf.com/2016/06/21/agilitaetskultur-zur-bewaeltigung-der-digitalen-transformation)

  • 2. Inferenz-Dreischritt:

    Lernkultur als Befhigungsvehikel zur Agilitt

    Die Lernende Organisation kann als Zielbild fr die (organisationale) Befhigung zum Deutero-Lernen dienen.

    Die Kollektivierung des Lernens ist eine zentrale Herausforderung bei der Gestaltung einer Lernenden Organisation.

    Diese Kollektivierung ist ntig, um den bergang vom individuellen zum organisationalen Lernen zu ermglichen

    Die Lernkultur stellt einen zentralen Stellhebel fr die Sicherstellung dieses bergangs dar

    *vgl. Krapf (2016b) fr mehr Informationen (https://joel-krapf.com/2016/07/06/lernkultur-als-befaehigungsvehikel-zur-agilitaet)

  • Lernende Organisation als bewhrtes Konstrukt zum Deutero-Lernen

    Deutero-Lernen als Anforderung

    Agilittskultur als Basis zur Gestaltung der Tiefenstruktur bedeutet das permanente Hinterfragen von organisationalen Selbstverstndlichkeiten

    Die Fhigkeit dazu kann im Deutero-Lernen verortet werden.

    Lernende Organisation als Zielbild

    Unter dem Konzept der Lernenden Organisation wurde bereits in Wissenschaft und Praxis vertieft ber die Gestaltung und Frderung des Deutero-Lernens sinniert (vgl. u.a. Argyris & Schn, 1999; Faulstich, 2007; Senge, 1994)

    Normatives Verstndnis der Lernende Organisation

    Normativ, inwiefern Organisationen lernen knnen Vorliegend wird die Lernende Organisation als ein soziales

    System verstanden, bei dem lediglich Individuen im natrlichen Sinne lernen knnen.

    Organisationales Lernen wird als Verbesserungen von organisationaler Routinen verstanden

    Vorteil des Konzepts der Lernenden Organisation

    Im Gegensatz zur Agilittskultur wurde das Konzept der Lernenden Organisation bereits vertieft analysiert und empirisch untersucht

    Durch die Brcke des Deutero-Lernens kann nun die Gestaltung der Agilittskultur von den Erkenntnissen aus der Lernenden Organisation profitieren.

  • Kollektivierung des Lernens als zentrale Gestaltungsherausforderung

    Normatives Verstndnis der Lernende Organisation prgt deren Gestaltung

    Vorliegend soll die Lernende Organisation als ein soziales System verstanden werden, das befhigt ist, die organisationale Verhaltensweisen den Herausforderungen entsprechend zu verndern bzw. zu verbessern (Bijlsma 2015, S. 78). Darin spielen einerseits die Individuen und deren Lernfhigkeit eine wichtige Rolle, da sie das kleinste Element der Organisation darstellen. Andererseits fhrt die Komplexitt aus der Interaktion der einzelnen Organisationsmitglieder dazu, dass das Gesamtsystem nicht als reine Summierung der individuellen Lern- und Verhaltensprozesse verstanden werden darf (Regg-Strm/Grand 2014, S. 176; Senge 1994, S. 3) (Krapf, 2016b).

    Aus diesem Verstndnis der Lernenden Organisation ergibt sich eine zentrale Herausforderung fr die Gestaltung

    Individuelle Ebene

    Individuelles Lernen und Lernfhigkeit der Einzelnen

    Organisationale Ebene

    Organisationales Lernen sowie Vernderungsfhigkeit des Systems

    Kollektivierung des Lernens: Wie gelingt der bergang vom individuellen zum organisationalen Lernen?

    ???

  • Lernkultur zur Kollektivierung des Lernens

    Individuelle Ebene

    Individuelles Lernen und Lernfhigkeit der Einzelnen

    Organisationale Ebene

    Organisationales Lernen sowie Vernderungsfhigkeit des Systems

    Lernkultur zur Kollektivierung des Lernens

    Lernkultur zur Gestaltung des bergangs von individuellem zum organisationalem Lernen

    Lernkultur als Rahmenbedingung

    Einerseits beschreibt [die Lernkultur] adquate

    Rahmenbedingungen, damit die einz

Recommended

View more >