Glück & Spirit 0912

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    11-Jul-2015

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  • Glck und Spiritualitt18.12.2009 WienDr. Harald Huttererhttp://stepoutsideyourboxsaturdays.wordpress.com/2009/02/01/spirituality/

    Glck und Spiritualitt

    Glck haben und glcklich seinHier geht es um Glck im Sinne von glcklich sein.Echtes Glck ist eine Synthese von drei Bereichen:das angenehme Leben (Genuss, hedonistisch),das gute Leben (Engagement, Erfllung persnlicher Sehnschte) unddas sinnerfllte Leben (Erreichen bestimmter Dinge aus einer Liste erstrebenswerter Ziele).*

    Glck und Spiritualitt

    Zufriedenheit und Glck*

    Glck und Spiritualitt

    Glck und materieller WohlstandGlck steigt mit dem Einkommen nur bis zur Befriedigung der Grundbedrfnisse an. Darber entsteht durch mehr Wohlstand nur mehr wenig bis gar kein Zuwachs an Glck.USA: in 30 Jahren durchschnittliches Einkommen mehr als verdoppelt - Zahl der sehr glcklichen Menschen zurckgegangen (35 % -> 30 %).Anstreben nicht materialistischer Ziele beeinflusst das Glck wesentlich strker als das von materialistischen Zielen, und zwar in beide Richtungen.*

    Glck und Spiritualitt

    *Glck und materieller Wohlstand

    Glck und Spiritualitt

    Streben nach GlckDie glcksbringende Wirkung materieller Gter ist zeitlich sehr begrenzt.Daher braucht es das Nchste ... das Nchste ... das Nchste ... ...Das nennt man Suchtverhalten.Das ergibt einen dauerhaften Zustand der Unzufriedenheit.*Alle Menschen wollen glcklich sein. (Aristoteles)

    Glck und Spiritualitt

    Glck und GesundheitUmfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen eindeutig:eine Entwicklung weg von negativen Gefhlslagen hin zu positiven, also die Hebung des Glcksniveaus, ist eindeutig der psychischen und physischen Gesundheit frderlich.*

    Glck und Spiritualitt

    bung: Glcksmoment*

    Glck und Spiritualitt

    Determinanten des GlcksWhlen einer Aktivitt, muss zusammenpassen mit der Person, deren Werten und Interessen.Bemhung, zu beginnen sie durchzufhren und beizubehalten.Soziale Untersttzung - einfacher, wenn andere im gleichen Boot sind.Gewohnheitsmige Aktivitt - variieren, sonst Anpassung.*

    Glck und Spiritualitt

    Glck selbstbestimmt schaffenGlck kann bzw. muss aktiv hergestellt werden und entsteht nicht einfach passiv, durch das Wegfallen von Unglcklichsein, Schmerz oder Stress.Dem Willen zum Glck fllt demnach eine bedeutende Rolle zu.Glcksgefhle sind eine Folge der richtigen Gedanken und Handlungen, die durch Wiederholungen und Gewohnheiten trainiert werden knnen.*

    Glck und Spiritualitt

    SpiritualittSpiritualitt (von lateinisch spiritus = Geist, Hauch bzw. spiro = ich atme) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit, eine auf Geistiges aller Art ausgerichtete Haltung.Spiritualitt strebt nach einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit.Spiritualitt ist bewusste Beschftigung mit Sinn- und Wertfragen des Daseins, der Welt und der Menschen und besonders der eigenen Existenz und Selbstverwirklichung im Leben.*

    Glck und Spiritualitt

    Integrale Spiritualitt Laut Ken Wilber stehen uns heute die Errungenschaften des Ostens und des Westens fr die spirituelle Praxis zur Verfgung:Einerseits Kontemplation / Meditation und SchattenarbeitAndererseits die drei Gesichter Gottes: das ICH, das DU und das ES.Integrale Praxis fhrt das alles zusammen.*

    Glck und Spiritualitt

    Philosophia Perennis *

    Glck und Spiritualitt

    Translation versus TransformationTranslation (Entwicklung von Tugendhaftigkeit, Gutsein) - ist absolut notwendige, aber sicher nicht hinreichende Bedingung fr Transformation.*

    Glck und Spiritualitt

    Der Pr/Trans-Irrtum*Der Pr/Trans-Irrtum fhrt zur Hinwendung zur Flachland-Mystik = Esoterik im schlechten Sinn, Astrologie etc.

    Glck und Spiritualitt

    BerufungEs gibt fr jeden Menschen eine mageschneiderte Aufgabe und Lebensform, eben eine Berufung.Berufung meint die Bestimmung, die Lebensaufgabe, den Sinn des Lebens eines Menschen.Diese Berufung kann von niemand anderem besser gelebt und erfllt werden, als von dem Menschen, fr den sie bestimmt ist. Ein Mensch, der seine Berufung gefunden hat und in idealer Weise umsetzt, ist glcklich, hat Charisma und ist vllig authentisch er selbst.*

    Glck und Spiritualitt

    Ego und Hheres SelbstDas Ego ist die Summe aller Leiden, aller Schatten, das negative Karma.Das Ego kennt seinen Trger perfekt und wehrt sich mit allen Mittel vor dem Verlschen.Je schwcher das Ego, desto mehr erstrahlt das Hhere Selbst.*http://nextnewage.com/higher-self-lower-self-how-many-are-there/

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    Schatten und ErleuchtungErkennen, bearbeiten, akzeptieren und integrieren der Schatten legt das strahlende Licht des Hheren Selbst frei. In der unbertroffenen Erleuchtung sind alle Schatten weg.*

    Glck und Spiritualitt

    Erleuchtung und GlckseligkeitDie spirituelle Praxis und die Arbeit am Glck gehen Hand in Hand.Erleuchtung ist das volle Erstrahlen des Hheren Selbst.Das anfangslose, ewig unerschaffene Urbewusstsein ist die pure Liebe. Je strker die Verbindung damit ist, desto glcklicher ist man.Die unbertrefflich perfekt vollendete Erleuchtung fhrt zu endgltiger perfekter Glckseligkeit.*

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    bung: Meditation*

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    Schicksal des Ego (nach Wilber)*

    Glck und Spiritualitt

    Take it easy!*

    Glck und Spiritualitt

    www.heartsopen.com*

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    Bedrfnisse und StrategienBedrfnisse sind die grundlegendsten Dimensionen des menschlichen Erblhens.Sie sind die endgltigen Voraussetzungen fr das Erreichen dieses Ziels. Dahinter gibt es nichts mehr.Zunehmende Erfllung dieser Bedrfnisse bringt positive Gefhle, Abnahme negative Gefhle.Wenn man Menschen nach ihren Bedrfnissen fragt, werden in der Mehrzahl der Flle Strategien genannt.Immer weitergehendes Fragen danach, was jeweils dahintersteht, fhrt schlielich zu den eigentlichen Bedrfnissen. *

    Glck und Spiritualitt

    Bedrfnisse nach Max-Neef*

    Glck und Spiritualitt

    Bedrfnisse nach Max-Neef*

    WertkategorienMenschliche Grundbedrfnisse Sein (Qualitten)Haben (Dinge)Tun (Handlungen)Befinden (Rahmen)Subsistenz (Lebensunterhalt)Physische und mentale Gesundheit Nahrung, Obdach, ArbeitNhren, kleiden, ruhen, arbeitenLebendige Umgebung, sozialer RahmenSchutz Sorge, Anpassungsfhigkeit, AutonomieSoziale Sicherung, Gesundheitssysteme, ArbeitZusammen arbeiten, planen, sorgen, helfen Soziale Umwelt, UnterkunftZuwendung Respekt, Humor, Grozgigkeit, SinnlichkeitFreundschaft, Familie, Beziehung zur NaturTeilen, sorgen lieben, Gefhle ausdrckenPrivatsphre, intime Bereiche des ZusammenseinsVerstehen Kritikfhigkeit, Neugier, IntuitionLiteratur, Lehrer, Politiken, ErziehungssystemeAnalysieren, untersuchen, meditieren, erforschenSchulen, Familien, Universitten, GemeinschaftenTeilhabe Empfnglichkeit, Hingabe, HumorVerantwortlichkeiten, Pflichten, Arbeit, RechteZusammen arbeiten, ablehnen, Meinungen ausdrckenVereine, Parteien, Kirchen, NachbarschaftenVergngen Vorstellung, Ruhe, SpontaneittSpiele, Feiern, GeistesfriedenTagtrumen, erinnern, entspannen, Spa habenLandschaften, intime Bereiche, Orte des AlleinseinsSchpfung Vorstellungskraft, Mut, Erfindungskraft, NeugierFhigkeiten, Fertigkeiten, Techniken, ArbeitErfinden, bauen, arbeiten, entwerfen, bersetzen Orte des Ausdrucks, Workshops, Zuhrerschaften Identitt Zusammengehrigkeit, Selbstachtung, Widerspruchsfreiheit Sprache, Religion, Arbeit, Sitten, Werte, Sich kennen lernen, wachsen, sich hingeben Heimat, tgliche Umgebung Freiheit Autonomie, Selbstachtung, Aufgeschlossenheit Gleiche Rechte Ablehnen, whlen, Risiken eingehen, Bewusstsein entwickelnberall

    Glck und Spiritualitt

    Bedrfnisse und StrategienBeispiele fr Ebenen von Strategien:Einkommen ist eine Strategie, um ein Buch zu kaufen;ein Buch ist eine Strategie, um Informationen zu erhalten;Informationen sind eine Strategie, um das Wissen zu erhalten, das notwendig ist, um an einer Diskussion teilzunehmen;Teilnahme ist eine Strategie, um sich das Bedrfnis nach Teilhabe, Zuwendung oder Verstehen zu erfllen.Zur Befriedigung von Bedrfnissen steht eine ganze Bandbreite an Strategien zur Verfgung.Auswahl der Strategien: ethische Mastbe -kologisch und sozial bestvertrgliche auswhlen.Die Erfllung aller Bedrfnisse macht glcklich.*

    Glck und Spiritualitt

    Substitution von Bedarfen und Strategien, Beispiel Garten*(nach Niko Paech)